Die Metallproben

(Auszug aus Die unglaubliche Geschichte des 'Billy' Eduard Albert Meier von Michael Hesemann, erschienen im Magazin 2000, Düsseldorf)

f1083: Nr. 1083, 27. Juni 1993: Semjase-Silver-Star-Centerf1083: Nr. 1083, 27. Juni 1993: Semjase-Silver-Star-Center"... Dann kam Dilettoso mit (dem inzwischen verstorbenen) Dr. Marcel Vogel in Kontakt, einem namhaften Experten, Leiter der Laboratorien des Computergiganten IBM, Inhaber von 32 Patenten, Erfinder der Floppy Disc und der Flüssigkristalle für Computer-Displays und Experte für kristalline Strukturen. Vogel verfügte über ein 250 000 Dollar teures System von Elektronenmikroskopen, eine der komplettesten Mikroskopanlagen der Welt. Als Dilettoso Vogel am Telefon von seinem Anliegen erzählte, war der Chemiker zwar skeptisch, aber neugierig. An UFOs glaubte er nicht. "Solange ich nicht etwas in der Hand habe, das ich unter mein Mikroskop legen kann, habe ich keinen Grund dazu", hatte Vogel immer gesagt, "Sichtungsberichte und Fotos sind kein Beweis." Doch dann traf ein Päckchen mit den Metallproben bei ihm ein. Sofort nahm Vogel die Fragmente mit in sein Büro. Eines der Metallstücke war stark oxidiert, und so versuchte der Chemiker, die Oxidationsschicht mit einem Stahlschaber abzukratzen, als etwas Seltsames geschah. "Ich berührte es nur mit dem Stahlschaber, als rote Streifen erschienen und die Oxidationsschicht verschwand. Ich berührte es nur, da deoxidierte es schon und wurde zu reinem Metall. Ich habe so etwas noch nie gesehen." Dabei stellten sich die Proben als nicht allzu ungewöhnliche Silberlegierung heraus. Ein anderes, dreieckiges Stückchen dagegen erwies sich als eine äusserst komplizierte Legierung aus sehr reinem Silber und sehr reinem Aluminium, ausserdem Kalium, Kalzium, Chrom, Kupfer, Argon, Brom, Chlor, Eisen, Schwefel und Silikon.