Auszüge aus dem 602. offiziellen Kontaktgespräch vom 22. November 2014

‹Gewaltsame Gewaltlosigkeit› bedeutet den Weg der passiven, logischen Gewalt, mit anderen Worten aktive Gewaltlosigkeit, bei der gewaltsam resp. aktiv die Gewaltlosigkeit geübt und durchgesetzt wird. Dabei wird aktiv eine gewaltmässige Handlung begangen, durch die in logischer Weise gewaltsam eine Situation gerettet wird, wobei durch diese kein Schaden, sondern ein positiver Nutzen entsteht. Bei der gewaltsamen Gewaltlosigkeit als aktive Gewaltlosigkeit wird gewaltsam resp. aktiv die Gewaltlosigkeit geübt und durchgesetzt. ‹Gewaltsame Gewaltlosigkeit› bedeutet aber auch passiver Widerstand, wobei Passivität in diesem Sinn eine Kraft resp. eine Macht oder eben passive Gewalt darstellt, denn Kraft, Macht und Gewalt auch in gewaltloser, passiver Form als Widerstand stellen eine Form der Gewaltsamkeit dar, die jedoch in gewaltsamer Gewaltlosigkeit ausgeübt wird. Dabei jedoch darf diese gewaltlose resp. passive Gewaltsamkeit nicht im Sinne des üblichen erdenmenschlichen Verstehens von böser Gewalt verstanden werden, sondern nur im Sinne von einem positiven, befriedenden, harmonisierenden, ausgleichenden, erhebenden, rettenden und ordnungschaffenden Einsatz in Form von passiv Widerstand bietender Kraft, Macht und Beeinflussung usw. in logischer Weise. Das Ganze hat dabei auch nichts mit Zwang zu tun, denn wenn gewaltsame Gewaltlosigkeit ausgeübt wird, dann geschieht das nicht durch Zwang, sondern durch Vernunft und Nachsicht, weil eben die andere Seite, ein Mensch oder ein Volk, vernunftmässig nicht in der Lage ist, ohne böse Gewalt eine Situation usw. zum Besseren zu ändern. ‹Gewaltsame Gewaltlosigkeit› erfolgt ohne Zwang im Rahmen einer Notwendigkeit, um etwas Schlimmes zu verhindern oder zu beenden, damit daraus Bestes, Gutes und Nutzvolles entsteht. ‹Gewaltsame Gewaltlosigkeit› erfolgt ohne Zwang und ohne Durchsetzung einer autoritären Handlung, sondern einzig und allein aus einer Notwendigkeit heraus, um Schlimmes zu verhüten oder zu beenden. Folgedem ist auch das Festbleiben in bezug auf eine Sache, Forderung oder Situation weder Gewalt noch Zwang, sondern ein gewalt- und zwangloses Handeln, das ‹Gewaltsame Gewaltlosigkeit› genannt wird. Es wird also weder böse Gewalt noch Zwang angewendet, wenn gegenüber Menschen in bezug auf logische und vernünftige Forderungen festgeblieben wird oder wenn eine Situation in Erscheinung tritt, die ein Eingreifen unumgänglich macht, um notwendigerweise etwas in Ordnung zu bringen, um eine Lebensgefahr abzuwenden oder um sonstwie Schlimmes abzuwenden oder zu beenden. Die ‹Gewaltsame Gewaltlosigkeit› bezieht sich dabei auch darauf, wenn es not wendig ist, körperliche Kraft einzusetzen, insbesondere dann, wenn es um den Schutz und Erhalt von Leben geht.

Nun, die ‹Gewaltsame Gewaltlosigkeit› kann bei der IS-Terror-Miliz keine Anwendung finden, denn bei dieser sind die ‹Menschen› derart radikal ausgeartet, dass nicht mehr zu ihrer Vernunft durchgedrungen werden kann. Also muss violente Gewalt gegen sie angewendet werden, wenn sie zum Stillstand gebracht und aufgehoben werden soll. Das aber bedeutet, dass der Tod von Menschenleben in Kauf genommen werden muss, dass jedoch trotzdem darauf geachtet werden muss, dass so wenig wie möglich Todesopfer zu beklagen sein werden. Dies eben dadurch, indem die ausgearteten IS-Milizen gefangengenommen und zeitlebens in Verbannung geschickt werden. Dabei müssen dafür Orte gewählt werden, die sehr weitab jeder Zivilisation sind, wo den Ausgearteten alle Möglichkeiten zur Lebenserhaltung und zum Lernen gegeben sein müssen. Das bedeutet, dass den Ausgearteten alle notwendigen Mittel gegeben sein sollen, um durch eigener Hände Arbeit ihren Lebensunterhalt zu erarbeiten, jedoch abgeschottet und abgesichert von der Gesellschaft, und auch derart bewacht, dass ihnen kein Entkommen möglich ist. Weiblein und Männlein müssen dabei getrennt an verschiedenen Massnahmeerfüllungsorten resp. Verbannungsorten untergebracht werden – also keine Gefängnisse und Zuchthäuser usw. –, folglich sie keine Nachkommenschaft zeugen und folglich diese auch nicht mit ihrem fanatischradikalen sowie blut- und mordlüsternen Gedanken- und Gefühlsgut sowie mit ihren unmenschlichen Verhaltenweisen erziehen und infiltrieren können.