Neue Information über die Tunguska-Explosion

Die Resultate der Forschung führten nur zu einer Schlussfolgerung: Die Legierung wurde künstlich hergestellt. Cer, Lanthan und Neodym, die, wie der Name ‹Metalle der seltenen Erden›, ‹Seltenerdmetalle› oder ‹Seltene Erden› missverständlich andeutet, kommen zwar häufig vor, aber nur in Verbindung mit anderen Mineralien, und diese wurden in ungemein hohen Konzentrationen gefunden. Einige der Metalle der Seltenen Erden (Cer, Yttrium und Neodym) kommen in der Erdkruste häufiger vor als beispielsweise Blei, Molybdän oder Arsen. Thulium, das seltenste stabile Element der ‹Seltenen Erden›, ist immer noch häufiger vorhanden als Gold oder Platin. Ausserdem kommen sie in der Natur in einer derartigen Kombination nahezu nie vor.

Auf die Frage eines Journalisten, ob die Natur vielleicht doch zufälligerweise Bedingungen geschaffen haben könnte für das Entstehen einer derartigen Legierung, antwortete der Chef eines anderen Forschungslabors, Dr. Ir. S. Savassin: «Derartige Bedingungen können – wenn das möglich sein sollte – nur ausserhalb unseres Planeten kreiert werden. Auf der Erde kommen natürliche Mineralien vergleichbarer Zusammensetzung und mit vergleichbaren Kennzeichnungen nicht vor. Wir haben die Probe in unserem Laboratorium tagelang untersucht, um ihren Phasenzustand festzustellen. Auf der Erde reagiert Eisen normalerweise mit Sauerstoff, daher kommen in nahezu allen Legierungen Eisenoxyde vor. Die Probe beinhaltet jedoch keine Eisenoxyde … noch überraschender waren die Resultate der radiometrischen Forschung. In der Natur beläuft sich der durchschnittliche Urangehalt von Gesteinen auf ein Gramm pro Tonne. Die Probe enthält einen 140mal so hohen Urangehalt. Es wurden jedoch keine Uranspaltungsprodukte festgestellt. Das ist ein ergänzender Beweis dafür, dass die ungewöhnliche Legierung künstlich hergestellt wurde und höchstens 100 000 Jahre alt sein kann.»

Auch die anderen Institute kamen mit auffälligen Resultaten. Dr. Vladimir Fomenko, Mitglied der StiftungsKommission für die Erforschung von aussergewöhnlichen Erscheinungen, fasste sie wie folgt zusammen: «In jeder Legierung seltener Erdmetalle kommt als Beimischung Calcium oder Natrium vor. Mittels Laserspektralanalyse können sie sogar in mehrfach gesäuberten Proben noch nachgewiesen werden. Der VaksjaFund enthält weder Calcium noch Natrium. Laut Experten kann eine Legierung, die von derartigen Beimischungen total frei ist, nicht mit normalen Prozessen produziert werden. Erstaunlich ist auch die Sauberkeit der Bestandteile der Legierung. Lanthan z.B. kommt immer mit den damit verwandten Elementen, den sogenannten Lanthanoiden zusammen vor. Durch ihr vergleichbares chemisches und kristallografisches Verhalten können die Elemente der Lanthanreihe auch nur schwierig voneinander getrennt werden. Im Fund hingegen ist Lanthan in sauberer Form nachgewiesen geworden.