Bevölkerungswachstum ohne Ende? – Schluss mit dem Tabu!

Wie weiter?
Wie im Falle einer ungeheuren Verschuldung eines Staates (was leider auf der Erde vielerorts der Fall ist), wenn nebst den jährlich anfallenden riesigen Schuldzinsen kaum mehr Geld übrigbleibt, um den Schuldenberg am Wachstum zu hindern, geschweige denn, diesen langsam abzutragen, so ist dies gleichermassen der Fall mit der Überbevölkerung. Je höher die Anzahl Menschen nämlich ist, desto länger dauert es, bis die Reduktion auf ein gesundes, erträgliches Mass durchgeführt ist. Auch bei einer weltweiten Einführung von Bevölkerungsstopp-Massnahmen gemäss der FIGU-Methode, die eine ‹Express-Methode› darstellt, würden noch immer mehrere Jahrhunderte vergehen, bis sich die irdische Bevölkerung auf die für den Planeten optimale halbe Milliarde reduziert hätte. Und wenn von ‹Einführung› die Rede ist: Die Chance, dass Geburtenstopp-Massnahmen überhaupt weltweit eingeführt und umgesetzt werden, liegt leider bis auf weiteres praktisch bei null. Es gibt überhaupt keine Anzeichen dafür, dass die Regierungen der Erde oder der Grossteil der Völker in nächster Zeit die Einsicht und den Mut aufbringen werden, das Problem Überbevölkerung an der Wurzel anzupacken und einen wirksamen Geburtenstopp durchzuführen (unabhängig davon, ob dies durch die FIGU-Methode oder ein anderes System erfolgt). Dass solche Massnahmen isoliert eingeführt werden können, ist sowieso undenkbar, denn es ist eine grosse Anahl flankierender Massnahmen notwendig, die ergriffen und durchgeführt werden müssen. Diese alle aufzuführen und im Detail zu erklären, sprengt den Rahmen dieses Artikels, was aber nicht bedeutet, dass dies zu späterem Zeitpunkt nicht nachgeholt werden könnte. Nichtsdestotrotz sollen aber doch einige Punkte und Aufgaben erwähnt werden, um aufzuzeigen, dass noch ungeheuer viel Gedanken- und Aufklärungsarbeit geleistet werden muss und uns eine Aufgabe bevorsteht, die den sogenannten Marshallplan nach dem Zweiten Weltkrieg wie eine Bagatelle erscheinen lässt.
Die nachfolgende Aufzählung ist weder vollständig noch nach Priorität geordnet. Alle Punkte sind gleichermassen wichtig und erfolgreich umzusetzen.
1. Die Organisation der Vereinigten Nationen (UNO) muss durch eine neue Organisation ersetzt werden, in der alle Länder die gleichen Rechte und Pflichten haben und deren Vertreter direkt vom jeweiligen Volk gewählt werden.
2. Der Sicherheitsrat, in dem einige Grossmächte das Vetorecht haben, muss abgeschafft werden.
3. Es muss eine Multinationale Friedenskampftruppe geschaffen werden, die aus Soldaten aller Länder gebildet wird. Diese Kampftruppen verfügen (nebst den Polizeikräften in den einzelnen Ländern) über ein Waffenmonopol und bestehen ausschliesslich aus Menschen, die hohen ethischen Werten verpflichtet sind. Sie unterstehen einem Kommando, das von der Nachfolgeorganisation der UNO gewählt wurde und über klar umrissene Befugnisse und Aufgaben verfügt. (Weitere Information dazu finden sich in verschiedenen Artikeln von FIGU-Mitgliedern.)
4. Im Gegenzug müssen sämtliche Armeen aller Länder aufgelöst werden. In den einzelnen Ländern verbleiben nur Polizeikräfte zur Sicherstellung der lokalen Ordnung und Gesetze.
5. Alle Massenvernichtungswaffen müssen umgehend zerstört werden.
6. Bei der Entwicklung von Waffen ist zukünftig darauf zu achten, dass diese einerseits nur vom Eigentümer bedient werden können (Codierung bzw. Abstimmung auf die individuelle Persönlichkeitsschwingung), und die andererseits über die Zusatzfunktion verfügen, Personen ausser Gefecht zu setzen, ohne sie zu töten.
7. Die irdischen Strafsysteme müssen vereinheitlicht und von den Religionen entkoppelt werden. Die Todesstrafe ist abzuschaffen, und es müssen Zonen (z.B. Inseln, abgelegene Gebiete) ausgeschieden werden, auf welche die Straffälligen, abgestuft nach dem Schweregrad ihres Verbrechens und nach Geschlecht getrennt, deportiert werden, und wo sie je nachdem für den Rest des Lebens verbleiben müssen, ohne die Möglichkeit eines erfolgreichen Fluchtversuchs. Die Straffälligen müssen mit Schulungsmaterial versorgt werden, und sie müssen über Gerätschaften usw. verfügen, damit sie ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können. Die Möglichkeit eines Zusammentreffens von Straffälligen und Bewachern sowie Nichtschuldbaren usw. ist zu verunmöglichen.