Bevölkerungswachstum ohne Ende? – Schluss mit dem Tabu!

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Seit mehr als 30 Jahren bemühen sich die Mitglieder der FIGU, der Menschheit und insbesondere den Regierenden bewusst zu machen, dass die rasante Bevölkerungszunahme auf der Erde eine ungeheure Gefahr darstellt und umgehend gestoppt werden muss, und dass danach eine Reduktion auf ein planetenverträgliches Mass zu erfolgen hat. (Dieses erträgliche Mass wurde damals gemäss unseren Berechnungen auf 529 Millionen Menschen festgelegt, weil dadurch sichergestellt werden kann, dass für diese Bevölkerungszahl die Ressourcen im Überfluss vorhanden sind, dass die Regenerationsfähigkeit der Natur erhalten bleibt und der Tier- und Pflanzenwelt grosse Gebiete verbleiben, wo sich diese ungestört entwickeln kann.) Wir fühlen uns zu dieser Aufklärung verpflichtet, weil wir erkannt haben, dass sich das Schicksal der Menschheit an der Lösung bzw. Nichtlösung dieses grössten aller drängenden Probleme unserer Zeit entscheidet. Die Überbevölkerung ist tatsächlich der massgebende Problemfaktor, denn je mehr Menschen auf der Erde leben, desto grösser werden alle anderen Probleme, und desto mehr steigt der Bedarf an Energieträgern wie Erdöl, Erdgas und Uran, aber auch an Süsswasser, Wohnraum und Nahrung usw.

Im Gleichmass mit dem Bevölkerungswachstum und der zunehmenden Kaufkraft wachsen Abfälle, Abgase, Abwärme und Lärm, und riesige, ehemals fruchtbare Bodenflächen verschwinden unter Asphalt und Beton oder versalzen und trocknen aus. Apropos Ressourcen: Es ist doch wohl ein massgeblicher Unterschied, ob auf der Erde täglich 7500 Millionen statt 500 Millionen Mittagessen zubereitet werden (mit Holz, Gas oder Strom), ob statt 2 Milliarden (= 2000 Millionen) treibstoffverbrauchende und abgasproduzierende Fahrzeuge, Flugzeuge und Heizungen ‹nur› deren 50 Millionen im Einsatz sind, oder ob 2000 Millionen oder lediglich ein paar Dutzend Millionen Menschen in Trockengebieten Wasser verbrauchen. Die Sachlage ist derart leicht verständlich, dass man sich fragen muss, warum das Thema nicht täglich in den Medien prominent behandelt wird, und man kommt nicht um den Eindruck herum, dass das Überbevölkerungsproblem verdrängt wird. Diese Schlussfolgerung ist naheliegend, und tatsächlich kommt dieses Ignorieren in Anbetracht der Wichtigkeit dieses Problems und der Dringlichkeit einer entsprechenden Lösung schlicht einer sträflichen Vernachlässigung der Informationspflicht gleich.