Das falsche, krankhafte christliche Demuts- und Opfer-Verständnis

Dies als Strafe dafür, das ‹Opfer› der Selbstaufgabe nicht erbracht zu haben. Wird so also ein persönliches Glaubensopfer in Form von gottgefälligen Gaben, Handlungen oder Gegenständen dargebracht, dann geschieht dies in der Regel nur aus Gründen der blanken Todesangst vor einem Vergeltungs- oder Racheakt des ‹lieben Gottes›. Die Angst und Furcht vor ewigen Fegefeuer- und Höllenqualen oder vor einer verweigerten Errettung sind also die hauptsächlichen Grundlagen des christlichen Handelns.
usDer Opferkult ist eine wesentliche Grundlage des Christentums. Der christlichen Kultur des Opferns und seinen vielfältigen Arten, Unwerten und Bereichen begegnet man im Christentum in den verschiedensten Formen, Handlungen, Ritualen und Begriffen. Folgende Begriffe sind im christlichen Gottesglauben alltäglich: Opfer, Opfern, Aufopferung, Opferstock, Opfergabe, Opferbringungen, Opferdarbringungen, Opferbereitschaft, Opferlamm, Opfermut, Opfertier, Opfertod, Opferung, Opferaltar, Opfergeld, Opferwille, Kultopfer, Opferwilligkeit, Opferkult, Obolus, Scherflein, Spende, Gabe usw. usf. Klar und deutlich zeigt sich in den sogenannt ‹heiligen Schriften› des Christentums, dass ein Opfern und die damit im Zusammenhang stehenden vielfältigen Forderungen immer und in jedem Falle entweder mit Mord, Tod, Gewalt, Zwang, Nötigung, Bedrohung, Falschheit, Vergewaltigung, Druck, Auflage, Fessel, Erpressung, Unterdrückung oder mit der Vernichtung von menschlichem oder tierischem Leben in einem unmittelbaren Zusammenhang stehen. «1. Moses 8,20 Noah … opferte Brandopfer auf dem Altar. 1. Moses 22,2: Isaak sollte für Gott als Brandopfer ermordet und dargebracht werden. 1. Kor 5,7 … denn als unser Passalamm ist Christus geopfert worden.» usw.
An dieser Stelle ist bezüglich des Namens ‹Jesus Christus› und der Bezeichnung ‹das Christentum› ein sehr interessanter Belang betreffend des Opferkultes nicht ausser acht zu lassen. Ursprünglich war das Opfern ein sogenannt magischer Ritus. Durch das Bestreichen, Salben, Begiessen oder das Besprengen eines ‹heiligen› Gegenstandes mit ‹sakraler› Materie wie zum Beispiel Menschenblut, wurde dem Fetisch als angeblichem Geistträger eine vermeintlich ‹höhere› Kraft zugeführt. Das Christentum selbst beruft sich bei der eigenen Religionsbezeichnung auf eine Opfergabe, so nämlich auf die vermeintliche Selbstopferung von ‹Jesus Christus› für die Sünden der Welt.
Es ist mittlerweile in weiten Kreisen bekannt, das ‹Jesus Christus› mit bürgerlichem Namen Jmmanuel hiess. Die fälschliche Benennung ‹Jesus Christus› wurde ihm annähernd zwei Jahrhunderte nach seiner Kreuzigung in Palästina angedichtet. Infolge der Verfälschung seiner eigentlichen Lehre durch die vermeintlichen Apostel, wurde er zum Opferlamm erklärt. ‹Jesus Christus›, alias Jmmanuel habe sich angeblich für die Sünden der Welt ‹geopfert›. Der Gesalbte ‹Christos› war eine Opfergabe an die Götter, wobei die Opfergaben mit dem Blut von ermordeten Jungfrauen oder später mit dem Blut von Tieren eingerieben und dem blutrünstigen ‹Gott› geopfert wurden.