Die Macht der richtigen Worte ...

Dabei ist das Bittere auf das Unverstehen der Person bezogen, die solche zweifelhafte ‹altweise› Worte benutzt, ohne zu verstehen, was eigentlich damit falscherweise gesagt wird. Weder die Geisteslehre noch sonst irgendeine gute und positive Lehre in bezug darauf, dass sich der Mensch den schöpferisch-natürlichen Gesetzen und Geboten zuwenden, sie wahrnehmen, akzeptieren und im Leben umsetzen soll, ist darauf ausgerichtet, die Welt verändern zu wollen. Jede solche Lehre dient lediglich dazu, dass der Mensch an sich arbeiten und sich zum wahren Menschen formen soll, wobei das ‹SOLL› immer dafür steht, dass sich der Mensch selbst zu entscheiden hat, ob er etwas tun will oder nicht. Also ist jede entsprechende Lehre einzig auf den einzelnen Menschen ausgerichtet, der sich freiwillig um das Lehrreiche bemüht. Und wenn er das tut, dann lebt er das Ganze der Lehre auch den Mitmenschen vor, und zwar weil nur dadurch dem Genüge getan werden kann, was an richtigen Worten, an Gutem, Positivem und Richtigem mündlich, schriftlich sowie durch Handlungen, Taten und das Verhalten gelehrt wird.
Bei der Geisteslehre resp. der ‹Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens› sowie bei jeder anderen guten und positiven Lehre sind die richtigen Worte von Bedeutung, die darauf ausgerichtet sein sollen, den Menschen der Erde anzusprechen, auf dass er sich bemühen solle, die schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote wahrzunehmen, sich auf sie auszurichten, sie zu akzeptieren und ihnen gemäss sich zu wandeln und zu verhalten. Und ausdrücklich steht dabei das ‹SOLL› im Vordergrund, weil das Ganze des Für oder Wider in jeder Art und Weise in der absolut eigenen Entscheidung jedes einzelnen Menschen liegt. Also ist dabei nichts mit Manipulation, Missionierung, Gewalt und Zwang verbunden, denn alles liegt in der freien Entscheidung jedes einzelnen. Und entgegengesetzt den Religionen und Sekten und diversen Organisationen usw. ist die Geisteslehre und jede andere gute und positive Lehre, die in gleichem Rahmen gegeben ist, kein faszinierendes Heils- und Machtinstrument, wie aber auch nicht etwas vermeintlich Vorteilbietendes in bezug auf materielle Dinge oder hinsichtlich ‹göttlicher› Hilfe und bester oder zumindest guter ‹göttlicher› Schicksalsbestimmung. Jeder Gotteswahnglaube in jeder erdenklichen Form ist an Verpflichtungen und Gegenleistungen in der Weise gebunden, dass um etwas ‹Göttliches›, um ‹göttliche› Hilfe und ‹göttlichen› Segen usw. gebetet resp. gebettelt werden muss. Und wird dann die Bettelei angeblich erhört, dann entspricht das wieder einer Gegenleistung, und zwar von Seiten der ‹Göttlichkeit›, was aber wiederum eine Gegenleistung von Seiten der Gläubigen und Betenden resp. Bettelnden bedingt, folglich sie das gewährte ‹göttliche› Geschenk resp. die ‹Gotteshilfe› mit deutlich übersteigerten Dankesgebeten beantworten müssen.
Letztendlich ist zu sagen, wer nicht die richtigen Worte wählt und sein Verhalten nicht richtig formt, wird vom Leben und von den Mitmenschen benachteiligt. Bei der Wahl der richtigen Worte und des richtigen Verhaltens gilt es aber auch, sich nicht über die Mitmenschen hinwegzusetzen, sich nicht über sie zu erheben und sie nicht geringer zu behandeln als sich selbst.