Mond und Erde sind Geschwister - aber ...!

Billy: Gut. Dann eine andere Frage in bezug auf den Erdmond. Seit geraumer Zeit behaupten Wissenschaftler, dass der Erdmond seinen Ursprung in oder von der Erde habe. Dabei gibt es die Theorie, dass er als gesamter Block von der Erde weggeschleudert worden sei, während eine andere Theorie besagt, dass gewaltige Staubwolken sowie kleinere und grössere Gesteins- und Erdbrocken von der Erde weggeschleudert worden seien, und zwar durch den Einschlag eines gewaltigen Kometen oder eines anderen Planeten. Der Komet oder Planet soll dabei in etwa so gross gewesen sein wie der Planet Mars usw. Das weggeschleuderte Material soll sich im Laufe der Zeit gesammelt und zum Mond entwickelt haben. Im Gegensatz dazu habt ihr aber erklärt, dass der Erdmond aus eurem Raum-Zeit-Gefüge in das unsere und dann in das SOL-System eingedrungen sei, in dem er sich dann von der Erde als Trabant einfangen liess.

Quetzal: Die Annahmen der irdischen Wissenschaftler entsprechen nicht der Richtigkeit, denn der Ursprung des Erdmondes führt nicht auf die Erde zurück und also auch nicht auf einen Zusammenstoss oder dergleichen mit einem marsgrossen Kometen oder Planeten. Der Mond fand zu früherer Zeit den Weg aus unserem Raum-Zeit-Gefüge heraus und drang in das eure ein, wonach er von der Erde durch deren Anziehungskraft festgehalten wurde und seither, immer mehr von der Erde abweichend, um den Planeten kreist und noch heute wie zu allem Anfang die Erdrotation beeinflusst und also eine Bremswirkung erzeugt.

Billy: Das habt ihr mir schon früher erklärt. Wie steht es aber mit der Mondmaterie? Welcher Art ist die?

Quetzal: Sie ist zumindest in gewissen Teilen gleichermassen wie die Materie der Erde, wobei jedoch auch noch andere Materieformen in Erscheinung treten. Auch die isotopische Zusammensetzung im Bezug auf Sauerstoff usw. sind weitestgehend und teilweise sogar identisch mit denen der irdischen Materie. Diese Tatsache wird leider eines Tages zur wissenschaftlichen Falschdiagnose führen, dass der Erdmond aus weggeschleuderter Materie der Erde entstanden sei.

Billy: Dem wird dann wohl kaum die Wahrheit entgegenzusetzen sein, denn die irdischen Wissenschaftler sind für ihre Borniertheit bestens und zur Genüge bekannt.

Quetzal: Das wird wohl so sein, wenn es soweit ist, dass Materievergleiche usw. Anwendung finden können.

Billy: Weisst du, wann das sein wird?

Quetzal: Nein, diesbezüglich kann ich nur gemäss der irdischen technischen Entwicklung eine Schätzung vornehmen. Dabei komme ich auf etwa 15 bis 20 Jahre, ehe die irdische Isotopengeologie mit ihren technischen Messmöglichkeiten derart fortgeschritten sein wird, dass respektable und zutreffende Resultate erzielt werden können.

Billy: Dann wird es also nach dem Jahrtausendwechsel sein.

Fazit: Nun denn, meine Damen und Herren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Bei allem Respekt für Ihre Arbeit muss der Vorwurf einer gewissen Engstirnigkeit Ihrer Zunft stehengelassen werden. Ihre Kolleginnen und Kollegen der Astrophysik entdecken fast monatlich neue Galaxien, Sonnensysteme und gar einzelne Planeten. Die bereits messbaren Entfernungen des Weltenraums werden mit Hilfe neuester Techniken immer grösser. Fremde Welten öffnen den "Sehenden" Tür und Tor. Dennoch beschränkt sich die Akzeptanz von möglichem Leben, bestimmten Elementen oder lebentragender Materie noch immer auf unser Sonnensystem. Verwechseln Sie doch bitte die Bildschirme und Anzeigen ihrer Apparaturen, Maschinen und Messgerätschaften nicht mit virtuell geschaffenen Kino-, Computer-, Spielfilm- und Scheinwelten. Denn eines ist so sicher wie die Existenz der Menschheit: Wir sind nicht allein.