Harte Angriffe, schwache Beweise

Das ist alles. Ziemlich mager, muss der neutrale Beobachter zugeben. Nicht ein Beweisstück aus den Jahren 1975/76 wurde in Frage gestellt, nicht ein Ergebnis der 1978-80 von Lt. Col. W.C. Stevens geleiteten Untersuchung des Meier-Falles widerlegt. Und nur einer der von einem Familienmitglied angeführten Punkte weist auf echtes Insiderwissen' hin. Es scheint, dass das meiste aus den Schriften der Meier-Gegner zusammengelesen wurde.

"Viel Lärm um nichts", ist man versucht zu sagen, oder, als Lateiner: "Gewaltig kreisen die Berge, heraus kommt eine lächerliche Maus." Ist damit der Fall Meier widerlegt, entlarvt, enthüllt? Ganz gewiss nicht. Vielmehr werfen die 'Enthüllungen' Fragen zur Integrität jener Sensationsautoren auf, die ihre banalen 'Offenbarungen' und scheinheiligen Beteuerungen zur grossen 'Enthüllung' aufbauschen, mit der sie offenbar entschuldigen wollen, dass sie es nie für nötig hielten, den Fall unvoreingenommen, vor Ort, zu untersuchen. Denn, ja, der Meier-Fall wurde kontaminiert. Es gibt gefälschte Fotos, Bilder wurden manipuliert, aber nicht von Meier. Und: Für seine Begegnungen hat Meier über 40 Augenzeugen. Was sie erlebt haben, konnte noch niemand in Frage stellen ...

Das aber zwingt uns, den Fall neu aufzurollen. Wäre Meier ein Betrüger, er hätte nicht ein echtes Foto, nicht ein echtes Erlebnis, seine Zeugen wären Opfer von Manipulationen und Taschenspielertricks. Hat er auch nur einen echten Kontakt gehabt, ist er zum Instrument ausserirdischer Intelligenzen geworden, auf welche Weise auch immer. Pauschalurteile sind immer einfach, aber ebenso oberflächlich. Worum es MAGAZIN 2000plus geht, ist die Beweisaufnahme.