FIGU-Zeitzeichen Sonderausgabe Nr. 177, November/2 2025

Der ‹Friedenspräsident› zieht es vor, sich viele Feinde zu schaffen.
Philip Giraldi via The Unz Review, Oktober 29, 2025
Eine Nation im Krieg
Wir befinden uns nun im neunten Monat der Präsidentschaft von Donald Trump, und der Weg in die Zukunft scheint ziemlich klar zu sein. Es gibt einen untragbaren Pentagon-Haushalt in Höhe von einer Billion Dollar, der ein neu benanntes Kriegsministerium unterstützt, und Washington ist in Konflikte verwickelt, die in Europa, Asien, Südamerika und Afrika eskalieren könnten. Wenn es möglich wäre, einen kriegerischen Zwischenfall in der Nähe oder in der Antarktis zu inszenieren, würde diese zweifellos ebenfalls zum Ziel werden, so wie derzeit die Arktisregion in Fantasien um Grönland und Kanada eine Rolle spielt. Trump hat sogar die Gespräche mit dem befreundeten Nachbarland Kanada über Handelsbeziehungen wegen einer Anzeige, die ihm nicht gefiel, eingestellt und wird zweifellos bald über eine Invasion diskutieren. Und vergessen wir nicht den Konflikt hierzulande, wo Trump regelmässig das Aufstandsgesetz zitiert und damit seine Absicht signalisiert, den bereits bestehenden Einsatz des Militärs zur Durchsetzung von Strafverfolgungsmassnahmen in den Bundesstaaten und Städten Amerikas auszuweiten, was nach dem Posse Comitatus Act rechtlich fragwürdig ist.
Die grösste Ironie dabei ist, dass all diese Konflikte unnötig waren, da sie Länder und ganze geografische Regionen betreffen, die in keiner Weise eine Bedrohung für die Vereinigten Staaten oder deren einst als lebenswichtig bezeichnete Interessen darstellen, ausser insofern, als diese Interessen grob und, wie man sagen könnte, kriminell falsch dargestellt wurden. …

FIGU-Zeitzeichen Sonderausgabe Nr. 177, November/2 2025