Die Stellung der Frau in der FIGU - Artikel 2

Machohaftes Gehabe, Dünkelhaftigkeit gegenüber dem weiblichen Geschlecht, sich nicht beschmutzen wollen mit minderwertiger Frauenarbeit, die Frau auf ihre Sexualität reduzieren, meinen über sie herrschen zu können, sie als persönliches Eigentum zu betrachten und ihr generell Dummheit zu attestieren - dergleichen ist bei uns in der FIGU nicht mehr gegeben.

Geisteslehre-Symbol LebenGeisteslehre-Symbol LebenDas will nicht heissen, dass unsere Männer alles Traummänner sind. Wie wir weiblichen Wesen, sind auch sie Menschen mit kleineren oder grösseren Mangelerscheinungen, die zu beheben ihnen wie uns noch bevorsteht. Auch bei uns in der FIGU gibt es also tatsächlich noch seltene Exemplare, deren Gedanken bisweilen rüppelhaft sind und die sich in ebensolchen Worten und Handlungsweisen ausdrücken; es gibt welche, die Anflüge von Hochstapelei an den Tag legen, um vor anderen mehr zu scheinen; Trägheit tritt in Einzelfällen in Erscheinung, und es gibt noch hin und wieder Rechthaberei und Überheblichkeit (nicht alle diese Attribute sind auf Männer beschränkt).

Soviel vorweg, um nicht den Anschein zu erwecken, wir seien eine Ansammlung von Wunderknaben und Wundermädchen.

Der grosse Anteil unserer FIGU-Männer lebt ein gesundes Denken dem Leben in Gleichberechtigung gegenüber; es zeichnet sich aus durch Anstand, Achtung, Sauberkeit und Ritterlichkeit. Wenn man bedenkt, dass in uns allen eine neutrale Geistform beheimatet ist, die unabhängig von unserem heutigen Geschlecht in der nächsten oder einer folgenden Inkarnation einen andersgeschlechtlichen Körper bewohnen kann, dann erscheint das logisch und vernünftig. Auch sind wir alle dazu angehalten, selbständig, unabhängig und in Eigenverantwortung zu denken und zu handeln.

Wir alle, die wir der FIGU angehören, sind unterwiesen in der Geisteslehre, und deshalb konnten wir uns die Erkenntnis erarbeiten, dass Mann und Frau von der Schöpfung gegeben in absoluter Gleichberechtigung gedacht sind.

Gleichberechtigung ist aber nicht identisch mit Gleichheit oder Gleichmacherei, denn bei den jeweiligen Geschlechtern gibt es viele gravierende Unterschiede, die erst gewährleisten, dass das eine Geschlecht dem anderen in allen Bereichen des Lebens ergänzend beistehen kann und soll.

Nicht nur die körperliche Konstitution, sondern auch die männliche und die weibliche Psyche, und daraus folgend die Gedanken, sind in grossen Teilen anders geartet; dies ist ganz entscheidend zu wissen, denn wenn ein Mann davon ausgeht, dass die Frau fühlt und denkt wie er, dann wird er böse enttäuscht, und umgekehrt verhält es sich genauso.