WZ-Nr. 163: Beobachtungen und Gedanken ...

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FurchtFurcht Aus der Umgangssprache sind uns die Beschreibungen ‹etwas schwarzmalen› oder Schwarzmalerei betreiben› bekannt, wodurch ausgedrückt wird, dass etwas pessimistisch dargestellt oder das Schlimmste befürchtet wird.

Wir sagen z.B. auch: «Du siehst die Dinge viel zu schwarz», und wollen damit zu bedenken geben, dass Zukünftiges eventuell zu pessimistisch eingeschätzt wird oder möglicherweise eine ungesunde Haltung vorliegt, die nur noch das böse Ende erwartet.

Auch die Begriffe ‹anschwärzen› (jemanden verleumden), ‹Schwarzhandel betreiben› (ungesetzlicher Handel mit illegalen oder rationierten Waren), ‹schwarze Magie› (die übrigens inexistent ist, denn es gibt nur eine Magie – im Sinne von Kraftentfaltung), ‹der schwarze Peter› und ‹das schwarze Schaf› usw. sind allgemein bekannt.

FurchtlosigkeitFurchtlosigkeit Nichts ist jedoch nur schwarz oder nur weiss, und sogar in unserem Kulturkreis, in dem schwarz bei den meisten Redewendungen für ‹das Böse›, zumindest Anrüchige, aber manchmal auch nur für das Unbekannte herhalten muss, haben sich ein paar wenige andersgepolte Wendungen behaupten können: Wer z.B. schwarze Zahlen schreibt, macht Gewinn, und in mehr als nur in einer Hinsicht kann genau ins Schwarze getroffen werden. Um auszudrücken, dass wir eine schriftliche Bekräftigung unserer Worte besitzen, brauchen wir jedoch beide Komponenten, denn sonst könnten wir nicht sagen: «Hier steht es schwarz auf weiss!»