WZ-Nr. 159: Zwischenmenschliche Beziehungen

«Wenn gute Reden sie begleiten
Dann fliesst die Arbeit munter fort.»
Friedrich Schiller, ‹Das Lied von der Glocke›

Kommunikation (lat. communicare, ‹teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen›) definiert auf der menschlichen Alltagsebene ein gemeinschaftliches Handeln, in dem Gedanken, Ideen, Wissen, Erkenntnisse, Erlebnisse (mit)geteilt werden und auch neu entstehen. Kommunikation ist eben nicht nur ein Mitteilen, sondern unter anderem auch ein ‹Gemeinsam-Machen›. Zu diesem Gemeinsam-Machen zählt natürlich in erster Linie unsere gemeinsame grosse Aufgabe, die Missionsarbeit, die Verbreitung der Wahrheit, die ‹Stille Revolution der Wahrheit›, aber unter das ‹Gemeinsame› fallen selbstredend auch ein gemeinsames Abendessen oder gesellschaftliches Beisammensein oder auch eine gemeinsame Meditation. Die gemeinschaftliche Meditation kann einen grossen und wertvollen Beitrag zur Pflege der Freundschaft und Verbundenheit leisten. In dem hervorragenden Buch ‹Meditation aus klarer Sicht› von Billy Meier ist ein sehr wichtiger und wertvoller Beitrag zu finden:

«Die Lehre des Geistes legt auch dar, dass der Urzustand vom Menschen durch wertvolle und häufige Meditationsübungen wiederhergestellt wird und sich alles Ausgeartete wieder normalisieren kann. Bemühen sich daher die Menschen im gesamten um die Übungen und das Betreiben der Meditation, dann bedeutet das, dass sich beide Gehirnhälften des Menschen wieder urzuständlich bilden, sich synchronisieren und koordinieren, wodurch eine ganzheitliche Ausgeglichenheit und Harmonie erzeugt wird, woraus sich wahre Nächstenliebe bildet und wahre Liebe für alle Mitmenschen sowie für die gesamte Fauna und Flora entsteht. Daraus gehen aber auch innerer Frieden und innere Freiheit hervor, die sich nach aussen ausweiten und verbreiten, wodurch dann nach undenklichen Zeiten des Krieges, des Haders, Streites, Hasses, der Rache und Vergeltung sowie allen sonstigen Übeln bei der irdischen Menschheit endlich wahrer Frieden und wahre Freiheit Einzug halten können. …
… denn es ist letztendlich immer die ganze Masse, durch die etwas bewegt und verwirklicht wird – auch wenn der einzelne Mensch für sich ganz allein einen Anfang setzen muss. Letztendlich vereinigen sich die einzelnen Menschen und bilden eine Macht, die alles in Bewegung zu versetzen und alles zum Besseren und Positiven zu verändern vermag. Nur auf diesem Wege kann es eines Tages heissen: Und es sei Frieden auf Erden.»

Bei allem Engagement ist es nur allzu wichtig, die Balance zu finden, und zwar die Ausgeglichenheit zwischen der Missionsarbeit an sich und der Pflege der zwischenmensch­lichen Beziehungen, der Pflege der Freundschaft und Kameradschaft untereinander. Das ‹Wir-Gefühl› sollte sich stetig vertiefen und zu einer grossen, leuchtenden, vorbildlichen Kraft werden. Noch sind wir eine kleine Gemeinschaft von vielleicht rund tausend Menschen, die aktiv an der Missionsarbeit mitwirken, aber irgendwann sind wir Millionen von kleinen leuchtenden Sternen, die den Menschen, die auf der Suche nach dem Licht der Wahrheit, der Liebe, Harmonie und Verbundenheit sind, den Weg zeigen werden.