Mutter Teresa

Einen religiösen Glauben braucht es dazu nicht – sondern nur eine angemessene, gute und rechtschaffene Erziehung und Selbsterziehung –, denn ein solcher, selbst wenn er genmässig weitergegeben wurde, entwickelt sich erst später durch eine falsche und religiös-sektiererisch bedingte Fehlerziehung sowie durch gleichartige Umwelteinflüsse. All die erphantasierten, imaginären Götter aller Religionen und Sekten – nebst deren Gurus usw. – fordern von ihren Gläubigen unbedingten Gehorsam, Anbetung, Verehrung und blinden Glauben, ansonsten drakonische Strafen, Hölle und Fegefeuer oder schlechte Folgeinkarnationen usw. auf sie warten – und dabei sollen die gleichen bösartigen Götter angeblich Götter der Liebe, des Mitgefühls, der Gerechtigkeit, des Friedens, der umfassenden Freiheit und Harmonie sein und auch von ihren Gläubigen Milde, Liebe, Gerechtigkeit und Mitgefühl usw. fordern!
Die sogenannten Hauptreligionen, wie auch deren beinahe zahllose Sekten bzw. deren Stellvertreter, legen die selbsterfundenen ‹göttlichen Gebote› je nach Belieben aus, und sie verbreiteten seit alters her und bis in die heutige Zeit die totalitärsten und bewusstseinsversklavendsten Irrlehren, wie sie nur von religiös-sektiererisch wahnkranken Menschengehirnen erfunden werden konnten und noch immer können. Vor allem die christlichen Kirchen, die sich über alle Zweifel erhaben glauben und für sich die absolute Unfehlbarkeit und Wahrheit in Anspruch nehmen, ziehen eine blutige Spur von Kriegen, Folter, Mord, Totschlag, Verbrechen aller Grausamkeiten und die Inquisition hinter sich her; und all die in jüngster Zeit aufgedeckten Missstände in kirchlichen Institutionen zeigen, dass sich daran seit alters her nicht viel oder überhaupt nichts geändert hat und dass viele Kirchenmänner und -frauen nach wie vor zu allem ausgearteten Bösen fähig sind.
Demgegenüber lehrt die Geisteslehre, dass die Schöpfung Universalbewusstsein als urschöpfende Energie und Kraft aller Dinge und Existenz nie und nie in irgendwelche Dinge des Daseins und Lebens des Menschen, der Fauna und Flora und auch nicht in die Weltgeschehen eingreift. Grundsätzlich lässt sie einzig ihre Gesetze und Gebote wirken in Form der Kausalität. Das bezieht sich auch auf die Leiden, von denen die ‹Oberfrommen› – wie eine Mutter Teresa – behaupten, sie seien da, um den Menschen Gott näherzubringen. Wahrheitlich beruhen aber Leiden auch auf der schöpferisch-natürlichen Gesetzmässigkeit der Kausalität. Wenn bei einem Menschen Leiden entstehen, dann gehen diese aus laufenden, aktuellen Umständen hervor, wobei hier die Natur eingeschlossen ist, die zur Ausartung getrieben wird oder wurde. Alles hat seinen logischen, natürlichen Lauf, seinen völlig natürlichen Ursprung, der durch die schöpferischnatürlichen kausalen Gesetze und Gebote bestimmt wird. Fügt sich der Mensch nicht in diese ein, dann fordert er dadurch selbst Leiden irgendwelcher und unter Umständen vielfältiger Art heraus.