Ein Blick in die Irrungen religiösen Glaubens

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Dieses Ausgeschlossensein wurde noch verstärkt durch die Tatsache, dass dieser Grossteil der Bevölkerung während Jahrhunderten des Lesens unkundig war und sich darauf verlassen musste, was ihm von der Kanzel herab gepredigt wurde.

Das Konzentrat des Glaubens, das sogenannte Glaubensbekenntnis bzw. Credo (Ich glaube) wird den Katholiken bereits von Kindsbeinen an immer wieder vorgesagt und eingetrichtert, damit es sich ins Unterbewusstsein legt und von dort aus seine schwärende Wirkung tätigt. Als Studierender der Geisteslehre, der nicht im römisch-katholischen, sondern im evangelisch-reformierten Glaubensmilieu aufgewachsen ist, sehe ich diese Glaubensrichtlinien (Vorschriften) natürlich in einem ganz anderen Licht, als dies von der Kirche beabsichtigt ist. Ich lasse die Leserschaft teilhaben an den Gedanken und Fragen, die in mir aufstiegen, als ich mich beim Schreiben dieses Artikels erstmalig bewusst mit dem katholischen Glaubensbekenntnis befasste:

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde,
Kommentar: Aus der Bibel geht aus zahlreichen Stellen eindeutig hervor, dass Gott ein Mann (und zudem ein sehr wankelmütiges und rachsüchtiges Subjekt!) ist, mit einem Körper und mit Sprechwerkzeugen usw. usf. ausgestattet. Als solcher kann er unmöglich das Universum erschaffen haben mitsamt allen Himmelskörpern und den Schwarzen Löchern usw. Und wie wir aus unserem irdischen Alltag wissen, sind Männer grundsätzlich nicht allmächtig, auch wenn sie dies manchmal gerne wären. Zudem stellt sich für den Herrgott das Problem, was mit ihm geschehen wird, wenn er stirbt, denn wie uns die Natur zeigt, ist alles Materielle vergänglich, und demzufolge auch der Körper Gottes.
und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn,
Kommentar: Abgesehen davon, dass der Name ‹Jesus Christus› eine Erfindung ist, hiess der historisch verbürgte Mensch Jmmanuel und war ein Mann aus Fleisch und Blut, der von einem ausserirdischen Mann mit einer irdischen Frau gezeugt wurde. Für diese Aussage gibt es heutzutage zwar keinen physischen Beweis, weil uns keine audiovisuellen Belege vorliegen (Zeitschriften und Fernsehen gab’s bekanntlich zu jener Zeit noch nicht), aber sie ist immerhin logisch, im Gegensatz zur nachfolgenden Aussage: