Sichtungsbericht

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Es war das dritte Aprilwochenende, Samstag, den 17. April 2010, als Christian Krukowski und meine Wenigkeit nach längerer Zeit der relativen ‹Ruhe› in bezug auf Sichtungen unbekannter Flugobjekte zwei bemerkenswerte Sichtungen erleben durften. An diesem dritten Wochenende – das für die Kerngruppe der FIGU, wie jedes dritte Wochenende eines Monats, durch drei Friedensmeditationen und verschiedene Sitzungen geprägt ist – schlenderten Christian und ich Samstagnacht nach der letzten Sitzung bzw. Zusammenkunft gemütlich plaudernd in Richtung Schmidrüti zum vorderen Lagerplatz, wo wir unsere Autos parkiert hatten. Der Abend war ruhig und sternenklar, angenehm warm und nahezu windstill. Es war sogar noch ruhiger als üblich, weil zu diesem Zeitpunkt der gesamte schweizerische Luftraum, wie in weiten Teilen Europas, für sämtliche Passagier- und Linienflugzeuge für mehrere Tage vollständig gesperrt war, und zwar, weil der Vulkan Eyjafjallajökull in Island seit Ende März 2010 regelmässig ausbrach und nebst anderem Unmengen Asche ausspie, die sich als riesige Wolke über beinahe ganz Europa ausbreitete und den gesamten Flugverkehr einschränkte und gar verunmöglichte. In Anbetracht dieser Tatsache, und bei unseren Autos angekommen, schauten Christian und ich in den ruhigen und klaren Sternenhimmel, im Wissen dessen, dass wir diesen wunderbaren Ausblick optisch geniessen durften, ohne von blinkenden und lärmenden Flugzeugen gestört zu werden. Schon nach wenigen Augenblicken unserer Himmelsbeobachtung entdeckten wir jedoch anstelle von Flugzeugen mehrere schwach leuchtende Lichtobjekte, die hoch oben am Himmel ruhig und bedächtig in alle Richtungen ihre Bahnen zogen. Diese Leuchtobjekte waren aber derart klein, lichtschwach und nur über kurze Distanzen leuchtend, dass wir uns nicht sicher waren, ob es sich dabei um bemannte oder unbemannte Flugobjekte oder lediglich um gewöhnliche Satelliten handelte, die ihre Umlaufbahnen im Erdorbit haben und zeitweise für den Erdenmenschen ebenfalls sichtbar sind.

Während wir über diese und andere Dinge miteinander redeten und philosophierten, machte Christian mich plötzlich auf ein helleuchtendes Objekt am Nachthimmel in östlicher Richtung aufmerksam, das, von uns aus gesehen, über der Kanzel des Centerhügels auf einer Höhe von vielleicht 3000 bis 4000 Metern zügig von Norden nach Süden seine Bahn zog. Dieses Objekt hatte, aus unserem Blickwinkel betrachtet, die Grösse und Leuchtkraft eines mittleren Sterns am Firmament. Ruhig aber doch zügig und völlig geräuschlos flog es seinen Kurs nach Süden. Nun, als wir dieses Flugobjekt aufmerksam betrachteten, es war exakt 22.50 Uhr, ergab es sich, dass dieses plötzlich als extrem helles, starkes Licht grell aufleuchtete, gerade so, als würde jemand einen starken Scheinwerfer einschalten und den Lichtstrahl direkt auf uns richten. Das Objekt schien auf das Zehnfache seiner Grösse anzuwachsen, währenddessen die Leuchtkraft sich nahezu verhundertfachte.