Leserfrage

Jetzt sind es ja bereits 7,6 Milliarden Menschen, wobei die falsche Völkerzählung nur deren 6,5 Milliarden nennt, weil rund eine Milliarde durch allerlei Umstände nicht mitgezählt wird. Wenn nun ein Beschluss gefasst wird, um innerhalb von sechs Jahren z.B. mehr Energie zu schaffen oder um schädliche Emissionen zu reduzieren, dann wird in der Zeit die Welt mit weiteren 600 Millionen Menschen überbevölkert. Werden solche Beschlüsse gefasst, die zur Verwirklichung eine Laufzeit von zehn Jahren haben, dann wächst in der Zeit die Weltbevölkerung also um eine Milliarde. Das aber wird von sich sehr schlau denkenden Politikern und Wissenschaftlern nicht in Betracht gezogen, weil sie nicht einmal bis zu ihrer Nasenspitze hinauszudenken vermögen. Folglich sind ihre Beschlüsse für Massnahmen der Energiegewinnung und des Ausstosses der schädlichen Emissionen nutzlos und bereits wieder sehr weit überholt, wenn sie zu greifen beginnen. Und das ist auch der Fall hinsichtlich vielerlei anderer Massnahmen, wie in bezug auf das Sozialwesen, die Medizin, die Kriminalität, die Trinkwasser- und Ressourcenknappheit aller Art, wie aber auch die Völkerwanderungen, die noch immer nicht also solche erkannt wurden, weil die darin einbezogenen Menschen einfach als politische Flüchtlinge und Asylanten bezeichnet werden.

In bezug auf alle Probleme wird schlichtwegs nur gerade für den gegenwärtigen Augenblick und Zustand gedacht, nicht jedoch für die Zukunft. Allein sich in diese und in die unaufhaltsam wachsende Überbevölkerung hineinzudenken wäre der richtige Weg. Nur dadurch, dass die Zukunft und all das ins Auge gefasst, mit Verstand und Vernunft bedacht und all das in Betracht gezogen wird, was sich durch das Weiterwachsen der Überbevölkerung in immer schlimmerer Weise ergibt, kann zu richtigen Entschlüssen und Massnahmen führen, wobei davon eine weltweite und greifende Geburtenkontrolle der wichtigste Faktor ist. Ob aber die Intelligenz der dafür verantwortlichen Politiker und Wissenschaftler in absehbarer Zeit dazu ausreicht, dafür die notwendigen Entschlüsse und Massnahmen zu ergreifen, das ist ebenso fraglich wie, ob die Intelligenz jener Menschen in der weltweiten Bevölkerung ausreicht, die im Wahn leben, dass ihr Glück einzig und allein von reichem Kindersegen abhänge. Ob all diese noch frühzeitig genug begreifen, dass die Klimakatastrophe und alle sonstigen unaufhaltsam wachsenden Übel nur durch einen weltweit geregelten rigorosen Geburtenstopp und durch die natürlichen in Erscheinung tretenden Todesfälle zum Besseren zu ändern sind, das ist fraglich, denn der persönliche Egoismus ist mächtiger als Verstand, Vernunft und Logik. Aus diesem Egoismus heraus gilt einfach das Prinzip: «Nach mir die Sintflut.»