Menschheitsverbrecher am Werk

Amerika ist ein kriegführender Staat, der sich weder an die Auflagen der UNO noch an die Genfer-Abkommen für Kriegsfälle hält. Gleichermassen gilt das für viele amerikanische Soldaten, die – wie damals in Vietnam – im Irak aus feiger Angst und aus Hass und Rache zivile Ziele bombardieren und Zivilisten, Frauen, Kinder und Männer kaltblütig abknallen. So erfüllt Amerika – wie eh und je – auch im drangsalierten Irak nicht die in Genf beschlossene Pflicht, dass jeder kriegsführende Staat vollumfänglich für die humanitäre Hilfe im bekriegten Land aufkommen muss, damit die Zivilbevölkerung nicht an Durst, Hunger und Medikamenten darben muss. Niemals war seit Menschengedenken ein Land in dieser Beziehung so schlimm wie Amerika und seine feigen Regierenden, Anhänger und Krieger. Der Hammer im Irak-Krieg resp. im Zweiten Golf-Krieg ist nun noch der, dass Amerika die Frechheit hat, ihnen freundlich gesinnte Staaten um finanzielle Hilfe ‹anzubohren› in der Form, dass diese für die humanitäre Hilfe und für den Wiederaufbau des durch die Amis und Briten zerbombten Irak zuständig sein sollen. Und dass dabei noch Korruption betrieben und dem verbrecherischen amerikanischen Regime Schmiergelder und dergleichen gespendet werden – wovon sich die fehlbaren Amerikaner ein freudiges Leben machen und am Ruder des Staates bleiben können. Zu solchen ‹Spendern› gehören leider auch dumme und amerikafreundliche Schweizer (siehe Blick-Artikel «Bush-Kollekte» von 29. März 2003) die sich dadurch wohl von den USA irgendwelche Profite und Vorteile erhoffen, denn in Amerika regiert das Geld. Und wie ich schon in meinen vier ersten Sonder-Bulletins darauf hinwies, dass Amerika den ganzen Irak und dessen Erdoil an sich reissen und unter seine Herrschaft bringen will – wie auch die ganze Welt –, so wird das nun tatsächlich offiziell. Und ebenso wird nun offiziell, dass George Herbert Walker Bush-Daddys missratenes Söhnchen Bush-Baby George Walker die ‹Früchte des Friedens› im von den Amis zerstörten Irak ernten will, indem er seinen ‹Freunden› im zerstörten Land usw. Nachkriegsarbeiten zuschanzt, für die er mit Sicherheit fürstlich belohnt werden wird (siehe Blick-Artikel «Sie lauern schon auf fette Geschäfte nach dem Krieg» vom 29. März 2003).

Nun, rund um die Welt werden von Hunderttausenden von Menschen Friedensdemonstrationen gegen den Krieg im Irak gemacht, wie dies seit dem letzten Jahrhundert auf der Erde gang und gäbe geworden ist. Demonstrationen, die von Menschen durchgeführt werden, die nach Frieden rufen und den Krieg verdammen. Das ist soweit gut und recht, doch sind auch diese Friedensdemonstrationen ein sinnloses passives Unternehmen, denn die verbrecherischen und kriegshetzenden Verantwortlichen in den Staatsführungen kümmern sich in ihrer Selbstherrlichkeit und Sich-zu-Gotterhebung keinen Deut darum; ganz im Gegenteil, sie grinsen hämisch und teuflisch über das Bemühen der Friedenfordernden und fühlen sich noch erst recht angestachelt, ihrem mörderischen und verbrecherischen Tun weiter zu frönen.