Rund um die Abtreibung

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Abtreibung hat nichts mit Mord zu tun, sondern kann unter gewissen Umständen eine Notwendigkeit für die Betroffenen sein, also sowohl für die Mutter wie auch für das ungeborene Leben. Weder religiöse noch staatliche Betrachtungsweisen in bezug dieses Problems noch die damit verbundenen beiden Parteien und die oft damit einhergehenden religiösen und oft fanatischen und sachunkundigen, überschäumenden sowie dummen, irren und falschen Begründungen und Vorhaltungen dürfen als Grundlage dazu dienen, den Frauen oder Partnerschaften irgend etwas vorzuschreiben, wie diese ihr Problem zu lösen haben.

Aufgabe des Staates und der ganzen Gesellschaft ist es, hilfesuchenden Menschen bei ihrer Entscheidung als neutrale Instanz uneingeschränkt und uneigennützig zu helfen, nicht jedoch mit versprochener Finanzhilfe oder aus angeblicher Sorge heraus, sondern aus ehrlichen und menschlichen Bestrebungen zur Hilfe und in sachkundiger Weise. Religiöse Ansichten und Fanatismus sind wenig hilfreich, da sie aufgrund irgendwelcher religiöser Irrlehren, unrealistischer Sichtweisen, Denkweisen und angeblich christlicher oder sonstig religiöser Nächstenliebe Frauen in die Situation drängen, ihr ungewolltes Kind doch auszutragen. Alle Institutionen, ob staatlich oder religiös, haben ihre eigenen Vorstellungen, Weltbilder und Ansprüche vollkommen ausser acht zu lassen, gegensätzlich jedoch einzig und allein selbstlose Hilfestellungen zu leisten. Diese Hilfestellungen können u.a. selbstverständlich Gespräche in beratender Form umfassen, jedoch müssen sich alle Beteiligten im klaren sein, dass dies niemals dazu dienen darf, manipulativ tätig zu sein und die Frauen und ihre Partner in irgendeiner Weise zu beeinflussen oder zu einer Entscheidung zu drängen. Einzig und allein sachdienliche und menschlich geprägte Hilfe ist gefragt und angebracht, und zwar unentgeltlich in jeder Beziehung. Es muss immer gewährleistet sein, dass der Staat und alle religiösen sowie privaten Institutionen nur eine Aufklärungs- und Hilfestellungsfunktion übernehmen und ausüben. Die Betroffenen müssen sich aus eigenem innerem Antrieb und durch den dazu notwendigen und eng verbundenen gedanklichen Verarbeitungsprozess dem Thema resp. den Problemen und einer anschliessenden Lösung schon selbst stellen, jedoch immer - wenn gewünscht - mit Unterstützung von aussen.

Entscheidend für eine Partnerschaft ist, wenn Kinder gewünscht sind, dass schon vor der Zeugung gewisse gesunde, soziale und menschenwürdige Rahmenbedingungen geschaffen werden, um den Kindern ein unbeschwertes Heranwachsen zu gewährleisten. Dazu gehören natürlich auch gewisse finanzielle und andere materielle Grundlagen sowie eine harmonische, aufbauende Beziehung, und natürlich voraussetzend die nötige Reife der Eltern, damit sich diese der Verantwortung der Kindererziehung und den Kinderbedürfnissen stellen können. Sind diese elementarsten Grundvoraussetzungen jedoch nicht gegeben, dann sollten Partner so verantwortungsbewusst sein - vor allem zum Schutze des noch ungeborenen Kindes -, auf dieses zu verzichten.