Leserfragen

Die Auslegung dafür ist folgende: Wenn sich zwei weibliche Wesen zusammentun in körperlichem Kontakt, der nicht unbedingt lesbisch-sexueller Art sein muss, sondern in rein platonischer Freundschaft sein kann, dann spielen so oder so Gefühle der Liebe eine Rolle. Auch der Mensch allein, in diesem Fall eine weibliche Person, kann für sich selbst eine tiefe Liebe entwickeln. Diese reine Liebe, gepaart mit entsprechenden Gedanken und Gefühlen in Form eines Wunsches, kann dazu führen, dass ein weibliches Wesen zu einer Selbstbefruchtung fähig wird und also eigens eine Zeugung hervorruft. Ein solches Geschehen ist jedoch derart selten unter normalen Verhältnissen, dass es praktisch nicht in Erscheinung tritt; und wenn dabei die Rede von normalen Verhältnissen ist, dann ist damit gemeint, dass sowohl männliche wie weibliche Lebensformen in einem passenden Verhältnis existieren. Ist das der Fall, dass nämlich keine männlichen Lebensformen mehr vorhanden sind, um mit weiblichen Lebensformen Nachkommenschaft zu zeugen - wir sprechen von Menschen -, dann kommt ein schöpferisch-natürliches Gesetz zur Geltung, und zwar, dass sich zur Arterhaltung weibliche Wesen selbst befruchten können. Das geschieht nicht durch einen sexuellen Kontakt, sondern durch einen Prozess der Gedanken und Gefühle, wenn diese notmässig sich derart stark ausprägen, dass dadurch eine Selbstbefruchtung der weiblichen Lebensform hervorgerufen wird. Beim Ganzen handelt es sich um ein schöpferisch-natürliches Gesetz, das den irdischen Wissenschaften nur in der Weise bekannt ist, dass Frauen in der genannten Weise Scheinschwangerschaften hervorrufen können, und zwar rein psychisch bedingt - Essenz der Gedanken und Gefühle -, wie das auch im ‹Normalfall› bei einer Selbstbefruchtung zutrifft. Dass aber tatsächlich von der Natur diese Notlösung vorgegeben ist, davon haben die irdischen Wissenschaften keine Ahnung, und zwar auch nicht davon, dass zu Urzeiten, als der Mensch entstand, erstlich das genannte Prinzip zur Geltung kam und sich die ersten weiblichen Wesen in dieser Weise vermehrten, und zwar derart lange, bis die männlichen Wesen entstanden und für den Fortpflanzungsakt zuständig wurden. Dass sich ein solches Ereignis aber ergeben kann, bedingt, dass wirklich eine naturmässige Notsituation gegeben sein muss, folglich also eine Gefangenschaft infolge Straffälligkeit usw. nicht genügt. Der Prozess der Wandlung zur Selbstbefruchtung dauert also lange und kann erst über mehrere Generationen hinweg zur Wirklichkeit werden, wobei der Weg der sein kann, dass immer mehr männliche Lebensformen der Befruchtung nicht mehr fähig sind oder diese langsam aussterben, wodurch sich dann die Empfängnismechanismen der weiblichen Lebensformen ändern und der neuen Situation anpassen. Dadurch werden sie dann sowohl zeugend als auch empfangend resp. schaffen sie die eigene Zeugung und Empfängnis, woraus sich dann eine Schwangerschaft und letztendlich eine Geburt ergibt.

Billy