Verheiratete katholische Priester organisieren sich!

oder: …es sind auch wahre Menschen unter schwarzen Kutten

Der angebliche christliche ‹liebe Gott› gehört nicht zu meinen Freunden, das ist kein Geheimnis. Zu unbeschreiblich sind das Elend sowie seine schändlichen und barbarischen Taten, die infolge seiner Ideen, Irrlehren und Handlungen im Laufe der Jahrtausende über die Menschen dieser Erde hereingebrochen sind. Ganz zu schweigen von seiner unbeschreiblich grössenwahnsinnigen Behauptung, Schöpfer und Erschaffer des gesamten Universums mit seinen unzähligen Lebensformen und Planeten zu sein. Mittlerweile sind aber er selbst und auch seine Schergen längst gestorben, denn alle ‹Götter› waren vergängliche und sterbliche Menschen. Sie haben uns jedoch ein sehr grausames und folgenschweres Erbe hinterlassen. Als Autor dieser Worte kann ich von Glück reden, nicht Zeitgenosse Jehova Zebaoths zu sein. Er hätte mich wohl in seiner angeblichen Gnade und Barmherzigkeit sowie in seiner Nächstenliebe und Sorge um mein Wohlergehen umgehend über den Jordan springen lassen.

Was jedoch zwischenzeitlich auf unserem Planeten geschah ist Religionsgeschichte.

Doch auch der christliche ‹Menschen-Gott› Jehova Zebaoth und seine Schergen hatten ernstzunehmende Konkurrenz ausserhalb ihres Aktionsgebietes. Die verblendeten Anhänger, Verfechter und falschinformierten Eiferer ‹göttlicher› Heilslehren und Botschaften aller Art gründeten ihre Kirchen, Institutionen, Vereinigungen, Tempel und Moscheen. Eigennützig erschufen sie Dogmen und Doktrine zur Machterhaltung ihrer Angebeteten und Diktatoren.

Ende 2001 waren es gemäss Ptaahs Angaben auf unserem Planeten Erde genau 3337 kultreligiöse Organisationen, die heute dem Menschen ein wahngläubiges Dogma oder eine Doktrin aufzwingen, ihn unterjochen und in Unfreiheit halten. Die weltweiten Kriegsschauplätze mit ihren kultreligiösen und wahngläubigen Hintergründen zeugen noch heute im dritten Jahrtausend vom Wahnsinn dieser jahrtausendealten Tradition. Unbestritten gehört das Christentum mit seinen Sekten und Splittergruppen zu einer der grössten Kultreligionen auf unserem eigentlich so wunderbaren Planeten.

Eine uralte Weisheit spricht davon, dass die Wahrheit immer ans Licht kommen wird. Eine dieser Wahrheiten ist jene, dass der Zölibat, also der Zwang zur Enthaltsamkeit und Ehelosigkeit katholischer Priester, nicht von der Schöpfung, sondern von findigen Religionsbonzen begründet und erdacht wurde. Eine von vielen päpstlichen Regeln und Erlassen, Gesetzen und Richtlinien, die sich in keiner Art und Weise mit den schöpferischen Gesetzen vereinbaren lassen, sondern in Tat und Wahrheit vielmehr der stetigen Bereicherung der Institution ‹katholische Kirche› dienen.

Nachdem sich Ende der Achtzigerjahre vom Zölibat betroffene Frauen zusammenschlossen, um auf das Problem aufmerksam zu machen, zeichnet sich mittlerweile eine sehr erfreuliche Entwicklung ab. So veröffentlichte der Tages Anzeiger am Montag, den 1. September 2003, einen interessanten Artikel mit dem Titel: ‹Verheiratete Priester organisieren sich gegen das kirchliche Berufsverbot›.