Leserfragen

Der frühe Zinjanthropus genannte Australopithecus boisei lebte in Ostafrika und starb im unteren Mittelpleistozän aus, praktisch gleichzeitig mit dem Australopithecus robustus. Fossilien des Australopithecus anamensis, der ein direkter Vorfahre der Australopithecus afarensis war, wurde 1995 gefunden und auf ein Alter von 3,9 bis 4,2 Millionen Jahre datiert. Bereits diese frühe Ur-Menschenform war ein sogenanntes bipedes Wesen resp. ein bipeder Läufer, also eine Lebensform, die aufrecht auf zwei Beinen ging.

Die genannten pleistozänen Australopithecinen stellen eine phylogenetische Evolutionsentwicklung dar, da die entschieden viel höher entwickelte weitere Spezies der Homo habilis als Zwischenglied der basalen Hominiden, eben der Australopithecus afarensis sowie der sogenannten echten Menschen, der Euhomininen, gilt.

Billy

Leserfrage

Der Ursprung des Menschen war zwar eine schleimige Form mit der Bestimmung, einmal Mensch zu werden, war jedoch, da sie nur mit einem Trieb- bzw. Instinktbewusstsein ausgestattet war und nicht mit einer für den Menschen bestimmten Geistform, noch nicht als Mensch zu verstehen, obwohl dieser einmal daraus hervorgehen sollte. Und ist, falls von diesen nur mit einem Instinktbewusstsein ausgestatteten Schleimformen oder deren näheren Nachfolgern wie Gewürm etc. irgendwelche Fossilien vorhanden sein sollten, zwischen diesen und den Urvorfahren anderer Lebensformen irgendein Unterschied zu erkennen? Oder anders: Sahen die wurm- bzw. schleimartigen Urvorfahren der Menschen anders aus als die von z.B. Hunden oder Hasen etc.?

Barbara Lotz, Deutschland

Antwort

Die schleimartige Urform, die als erstes in bezug der dereinst werdenden Gattung Mensch als schöpferisch-naturmässige Form aus der Erde hervorging, hatte ihren Ursprung in Aminosäuren und Mikroorganismen, die durch Kometen und Meteore sowie durch Weltraumstaub usw. zur Erde gebracht wurden. Die daraus entstandene schleimartige Urform, die zur Gattung Mensch führte, bestand aus einer einzelligen schleimig-gallertartigen Masse, die erstlich stationärer Natur war und sich also nicht fortbewegen konnte, dann jedoch zur mehrzelligen Masse wurde und sich dann im Laufe der Entwicklung und Zeit in Bewegung zu setzen vermochte. Grundlegend, so legt die Geisteslehre dar, entsteht erstlich jedes eigentliche Erst-Leben oder Ur-Leben resp. Primär-Leben auf diese Art, folglich also nicht nur das menschliche sondern auch alles nichtmenschliche. Aus der mehrzelligen schleimig-gallertartigen Masse entwickelt sich dann im Laufe der Evolution eine festere materielle Form, die letztlich in Fleisch und Blut usw. übergeht und sich so zu einem von Grund auf bestimmten Lebewesen gestaltet, das sich natürlich auch unaufhaltsam weiterentwickelt, und zwar gemäss den gegebenen Umwelteinflüssen, denen es ausgesetzt ist. Ist dann eine bestimmte Entwicklung vorangeschritten und eine höhere Evolutionsstufe erreicht, dann verändert sich die rein naturmässige Triebform und Instinktform in ein sich selbst nicht bewusstes Trieb- und Instinktbewusstsein, und dies geschieht dadurch, dass eine dem Wesen entsprechende Geistform in die materielle Lebensform einzieht, wodurch eine weitere Evolutionsform gegeben wird.