James W. Deardorff
Dann, nachdem das Bild vergrössert worden war, um eine starke Linie an gewissen Kanten des UFOs und den Baumästen zu kreieren, gibt das resultierende Bild dem ahnungslosen Beobachter den Eindruck, dass jegliche Baumäste im Vordergrund des Gerätes sich hätten zeigen sollen, gegen den offensichtlich hellen Hintergrund der Unterseite des Gerätes. Ich finde dies eine höchst irreführende Analyse, die nur aus einem Grund entworfen wurde - um den gewünschten Eindruck im naiven Leser hervorzurufen.
In seiner Fig. 75 präsentiert Korff ein Bild derselben Photo-Vergrösserung in einer andern Art, die eine Linie weg von einer Seite zeigt, in einem 20°-Winkel zur Horizontalen, ohne dass ein Ende irgendwo befestigt wäre, und nirgends näher am Fluggerät als ein Strahlschiff-Durchmesser. In Stevens’ Zweitgeneration-Photo war kein solcher Makel (flaw) vorhanden. Es konnte keine Leine sein, um daran ein Modell aufzuhängen, wie Korff vorschlug, da es an keinem der beiden Enden etwas zu halten gab, trotz der Spannung, unter welcher die Geradlinigkeit hätte stehen müssen; kein Knötchen auf diesem Linien-Teilstück, welches den Verbindungspunkt einer Modellaufhängeschnur anzeigen könnte, und kein Hinweis auf eine solche Schnürleine (tie line). Vielleicht ist es aus solchen Gründen, dass Korff zugab (Seite 207), dass es ein Kratzer auf seinem Film hätte sein können.
Auf Seite 201 sagt Korff, dass sich Stevens irrt, wenn er erwähnt, dass Meier an diesem Tag vier Rollen eines 36-Bild-Filmes aufbrauchte (Stevens, Preliminary Investigation Report, Seite 343), da für den 29. März 1976 in Meiers Photo-Verzeichnis nur 34 Bilder aufgelistet sind. Diese Photographiergelegenheit geschah jedoch ebenfalls lange nachdem die Regierungsbehörden von Meiers andauernden Erfahrungen vernommen hatten und deshalb heimlich versuchten, ihn an seine Kontaktorte zu verfolgen und ebenso Zugang zu seinen Originalphotos zu erlangen. Es ist naiv zu denken, dass mit solchen Kontakten noch nie dagewesener Natur dies nicht der Fall gewesen wäre, und dass einige seiner Filme nicht von Geheimdienstleuten abgefangen worden wären. In diesem Fall erwähnt Stevens, dass zwei Rollen offenbar so abgefangen wurden, obwohl Meier zugibt, dass sie bei der Entwicklung verlorengingen. Korff unterlässt es, dies die Leser wissen zu lassen, und was Stevens über das häufige Ausbleiben einer Retournierung von Meiers entwickelten Filmrollen erfahren hatte, obwohl Korff von dieser Erklärung Kenntnis hatte. Es ist gut möglich, dass bis zu 38 weitere Bilder Meiers aus dieser Serie verlorengingen, durch das Ausleihen an interessierte Personen ohne Zurückgabe, ausser Meier oder Stevens hätten sich in der Zahl der verbrauchten oder abgefangenen Rollen geirrt (were off), in wessen Fall folglich zwei Photos verloren gingen. Mit so vielen Photos zur Hand war Meier zuerst nicht sehr vorsichtig; erst später wurde ein Mitglied von Meiers Gruppe mit der Aufgabe betraut, alle seine Photos, die im Haus herumlagen, zusammenzusammeln, diese in einer Art halb-chronologischer Ordnung zu arrangieren, und sie zu numerieren, unter Zuhilfenahme von Meiers Notizbuch, das dieser zu Photokontakten mitnahm.
