James W. Deardorff

Ein anderer Fall kommt vor in TJ 31:52, ein anderer in TJ 33:23 (1992er-Version; in TJ 33:21, 1978-Version); ein weiterer in TJ 35:20 (1992er-Version; in TJ 35:21, 1978er-Version); und noch ein anderer in TJ 23:33. Zwei weitere kommen vor in TJ 29:45,46 (1992er-Version; in TJ 29:50,51 in der 1978er-Version). In einer wörtlichen Übersetzung lauten diese:

«Langsam aber verebbte das Geschrei und so hob der Landpfleger an ein drittes Mal und fragte sie und sprach: 'Welchen wollt ihr unter diesen zweien, den ich euch soll freigeben?'» Das Volk aber schrie und sprach: 'Barabbas sollst du uns freigeben!'»

Zwei weitere Fälle kommen in den nachfolgenden zwei TJ-Versen vor, und ein anderer in TJ 30:6. Und noch ein weiterer geschieht in TJ 31:51. Es sind dies 14 Fälle, die hier aufgezeigt wurden; es mag gut noch mehr geben.

Ein charakteristischerer Typ von Aramäismus kommt in TJ 3:31 vor, im Absatz:

«Und da Jmmanuel getauft war, stieg er alsbald aus dem Wasser des Jordans; und siehe, da fiel ein metallenes Licht aus dem Himmel und stürtzte über den Jordan. Also fielen sie alle auf ihr Angesicht und gruben es in den Sand, derweil eine Stimme aus dem metallenen Lichte sprach: 'Dies ist mein lieber Sohn, ...'»

Der kursive Ausdruck bedeutet im originalen Aramäisch sich niederzubeugen, oder niederzukauern vor einer erhabenen Person oder einem Objekt. In diesem Fall kann der Ausdruck jedoch buchstäblicher als gewöhnlich genommen werden, dies wegen der Angst, welche die nahe Begegnung mit einem UFO bestürzten Zuschauern einflösst.

Noch ein weiterer verschiedener Typus von Aramäismus kommt in der Bergpredigt vor, in TJ 5:30, ein Vers, der bei Matthäus nicht vorkommt. Dieser Vers, in einer wörtlichen Übersetzung aus dem Deutschen, welche den Aramäismus darstellt (kursiv), lautet:

«Wenn dir ein Gedanke Ärgernis schafft, dann vernichte ihn und verbanne ihn aus deinem Hirn, denn es ist besser, einen ärgerniserregenden Gedanken zu verderben und nicht die ganze Gedankenwelt in Aufruhr zu bringen.»

Wenn Rashid sich bemüht hätte, dies in besserem Deutsch wiederzugeben, dann hätte er hier das gewöhnliche deutsche Wort «als» verwendet, was «than» bedeutet, anstatt «und nicht». Und in der Tat wird in der englischen Übersetzung von Wild Flower Press «than» verwendet, wodurch der Aramäismus entfernt wird. Es stellt sich heraus, dass der aramäischen Sprache die Fähigkeit fehlte, diesen vergleichenden Sinn so auszudrücken, wie wir es uns gewohnt sind (siehe M. Black, An Aramaic Approach to the Gospels and Acts, 3rd Ed., 1967, Oxford Univ. Press, Seite 117); (dass sie) kein direktes Gleichwertiges für «als» hat, weshalb andere Sprache verwendet wurde, um den beabsichtigten Gedanken rüberzubringen.