James W. Deardorff
Es ist ein Hinweis, dass der Originaltext keine Anführungszeichen enthielt, da Interpunktion erst ein paar Jahrhunderte später erfunden wurde. So diente «und sprach» dazu, dem Leser zu zeigen, dass ein Zitat begann. Nach solchen Hinweisen würde man hauptsächlich in jenen Teilen des TJ suchen, die keine Matthäus-Parallelen haben, da dieselben Überreichlichkeiten auch in der deutschen Bibel weiterbestanden, welche von alten Texten stammt (griechische oder lateinische). Ein Beispiel findet statt im TJ 28:41, welches bei Matthäus keine Parallele findet, dies aus Gründen, die offensichtlich werden. Eine buchstäbliche Übersetzung aus dem Deutschen (Original dieses Textes in Englisch! d.Ü.), mit der überladenen Phrase in Kursivform, lautet:
«Jmmanuel aber antwortete und sprach: 'Wahrlich, ich sage dir: Wohl mag es dir gelingen, Judas Ischarioth vor dem Volke für lange Zeit des Verrates zu beschuldigen an mir, doch aber wird die Wahrheit kommen und in aller Welt in aller Leute Munde sein.'»
Die aktuelle englische Übersetzung durch Wild Flower Press lässt das überladene «und sprach» weg, was darauf hinweist, wie leicht ein solcher Aramäismus unschuldigerweise entfernt werden kann. Glücklicherweise haben jedoch weder Rashid noch Meier oder dessen Helfer diese und einige andere Überladungen (redundancies) entfernt. (Sollte angenommen werden, dass Meier, mit keiner höheren Ausbildung in biblischen Studien, von diesen Kenntnis gehabt haben sollte und solche Hinweise in einen unterliegenden alten Text hineinschwindelte?) Ein anderer solcher Vorfall findet statt im TJ 29:27, in der deutschen Fassung von 1992, welches TJ 29:33 in der 1978er-Version entspricht. Zwei weitere kommen vor in TJ 31:12 bzw. 13, welche buchstäblich lauten:
«Maria aber fragte und sprach: 'Aber er war doch tot und hat hier als tot gelegen, wie kann er denn auferstehen?' Da aber antwortete der Wächterengel und sprach: 'Was suchet ihr einen Lebendigen unter den Toten?'»
