Interview: Die Mission

Es liegt mir auch nicht, mich noch von Journalisten interviewen zu lassen, denn diese sind in der Regel nur auf Sensationen aus, wobei sie auch die Wahrheit bis ins Grenzenlose verdrehen und verfälschen und also einen gemeinen Schmierenjournalismus betreiben, der fern jeder Wahrheit ist – oder sie haben die Tendenz, alles in den Schmutz zu reissen, ebenfalls mit Lügen und Tatsachenverdrehungen.

Um die Lehre der Wahrheit zu verbreiten, dazu benötigt es weder einen Guru noch eine Sekte. Und es bedarf auch keines Heiligen und keines Menschen, der gross an die Öffentlichkeit tritt. Öffentlichkeitsdrang und Grössenwahn sind ebenso unangebracht, wie auch Imagesucht und dergleichen. Wohlangebracht ist aber Bescheidenheit sowie ein Stil der Lehreverbreitung, der nicht darauf abzielt, Anhänger und Gläubige um sich zu sammeln, sondern der derart geartet ist, dass wirklich nur nach der Wahrheit suchende Menschen sich angesprochen fühlen, die auch gewillt sind, durch eigene Initiative und nach eigenem Willen zu lernen, ohne dass ein Guru oder Sektenboss über ihnen ein Zepter schwingt. Und dies fordert, dass ein jeder dieser Menschen auch vollauf in jeder Beziehung die Verantwortung für sich, sein Tun und Handeln und für sein Leben selbst trägt, und zwar mit vollem Bewusstsein, ohne dass ein religiöser oder gar sektiererischer Glaube dahinter steckt, der fordert, dass nur geglaubt und nicht selbst gedacht und gefunden sowie selbst entschieden werden muss.

Die Wichtigkeit der Verbreitung und Erfüllung der Mission erfordert es also, dass jeder Mensch frei ist und in dieser Freiheit auch selbst über alles und jedes ureigenst entscheidet und auch in dieser Form handelt, ohne dass ein Guru, Meister oder Sektiererboss usw. voransteht, der sich öffentlich präsentiert, Befehle gibt und fordert. Der Mensch muss frei sein in jeder Beziehung, und in dieser Form ist er auch immer und in jedem Fall selbst verantwortlich für alle Dinge des Lebens, ohne dass ein imaginärer Gott hineinpfuschen kann oder einfach ein Guru, Priester oder Sektenheini. Nur so bleibt oder wird der Mensch selbständig und vermag alleine sein Leben zu meistern, mit dem Tragen der eigenen Verantwortung.

Diese Verantwortung würde ich aber den Menschen wegnehmen, wenn ich an die Öffentlichkeit treten und mich präsentieren würde, denn der Mensch hat die eigenartige Tendenz, sofort jemanden emporzuheben, wenn dieser Jemand eine gewisse Bedeutung in irgendeiner Form hat und wenn dieser an die Öffentlichkeit tritt, ganz egal, in welcher Art und Weise das auch immer ist.