Schleichende Umweltkatastrophe – Die Wüste wird siegen

Dies führt wiederum dazu, dass sich die Menschen auf den Boden stürzen, um ihn zu bepflanzen und um Nahrungsprodukte daraus zu gewinnen. Je mehr aber aus dem Acker- und Weideland herausgeholt wird, um die ständig wachsenden Familien zu ernähren, desto schneller stirbt der Boden und wird zur Wüste oder zur Steppe. Der Boden nämlich wirft immer weniger ab und verödet langsam aber sicher, bis er eben völlig zerstört ist. Und da die Überbevölkerung weiterhin anwächst und bisher durch die verbrecherische Unvernunft des Menschen nicht zu stoppen ist, so gibt es bisher auch keinerlei Aussichten, den Wahnsinn Überbevölkerung und die daraus resultierenden Katastrophen oder die Armut und das Darben von Milliarden von Menschen einzudämmen und zu stoppen. Folglich besteht auch keine Hoffnung, die schleichende Zerstörung der Agrarflächen, des nutzbaren und bereits rar gewordenen Bodens, zu stoppen. Und die Menschen werkeln weiterhin in ihrer Profitgier und in ihrem unkontrollierten, karnickelartigen Nachkommenzeugungswahn dahin, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wo das Grundübel aller Katastrophen und bösartigen Geschehen aller Art wirklich zu suchen ist. Da werden Umwelt- konferenzen abgehalten, wie 1992 in Rio, oder Wüstenkonventionen, wie 1994 in Paris, oder Klimagipfel, wie vom 28. März bis zum 7. April 1995 in Berlin, die 40–50 Millionen Dollar verschlingen, und zwar völlig sinnlos und für nichts, denn es wird dabei rein gar nichts erreicht, das die Situation ändern würde.