Kampf gegen Kindesmisshandlung

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Welche Zeitung man auch immer aufschlägt, Horrormeldungen wie folgende sind jeden Tag zu lesen: Kinder als Spione; Mädchen (6) erwürgt und missbraucht; aus Prahlerei – 14jähriger tötete seine Eltern; Killer jagen Strassenkinder von Rio; Kinder als beste Ware – weltweit sind zehn Millionen Kinder Opfer der Prostitution; weltweit schuften 200 Millionen Kinder, davon 146 Millionen wie Sklaven; allein in Deutschland leben 50000 Kinder auf der Strasse; jedes dritte Kind über zwölf hat schon einmal oder mehrfach Alkohol getrunken, usw. usf.

Geisteslehre-Symbol GewaltGeisteslehre-Symbol GewaltDie Meldungen sind endlos und nehmen an Gewalt und Brutalität in erschreckendem Masse zu. Wen wundert es dann noch, wenn im Gegenzug Eltern davon sprechen, dass sie Angst vor dem eigenen Kind haben. Immer häufiger sind Eltern und Lehrer den Aggressionen der Kinder und Jugendlichen ausgesetzt, oft sagar körperlicher Gewalt. Auf diese Attacken reagieren dann die Erwachsenen in zunehmendem Masse mit Ohnmacht, Hilflosigkeit und manchmal sogar mit Angst.

Kindesmisshandlung durch Kinderarbeit

Kinder waren und sind auf dieser Welt eine billige Arbeitskraft. Ein Kind hat allerdings ein ganz natüraliches Bedürfnis zu helfen und kleine Arbeiten zu verrichten, wenn es psychisch gesund ist und in einer harmonischen Umgebung aufwächst. Das bedeutet also auch, dass ein Kind keinen Schaden nimmt, wenn es zur Mithilfe in Haus und Hof angehalten wird. Im Gegenteil; diese Mithilfe ist für eine gesunde Psycheentwicklung sogar dringend erforderlich, denn ein Kind muss schon früh lernen, dass jeder in der Gemeinschaft gewisse Pflichten und Aufgaben zu übernehmen und zu erledigen hat, angepasst an das Vermögen und Können des einzelnen Familienmitgliedes. Dies ist aber eine Beschäftigung, die mit der noch heute praktizierten Kinderarbeit nicht das geringste gemein hat. Bei der Kinderarbeit, die vor allen Dingen in den ärmeren Ländern noch gang und gäbe ist, handelt es sich um Ausnutzung der Arbeitskraft Kind. Speziell in den Ländern, wo Teppiche geknüpft oder Fussbälle usw. hergestellt werden, verrichten meistens Kinder diese Arbeit, weil sie mit ihren kleinen Händen viel geschickter und schneller als Erwachsene sind. Eine australische Studie, erstellt von der ‹Gesellschaft für Sklaverei›, berichtet darüber, dass es auf der Welt 146 Millionen Kindersklaven gibt. Diese müssen von morgens sechs bis Mitternacht arbeiten. Allein in Indien leben 73 Millionen Kinder, die Teppiche knüpfen, Fussbälle nähen, Räucherwerk herstellen oder Feuerwerkskörper stopfen usw. Wenn sie nicht genug arbeiten, werden sie mit glühenden Eisen, Auspeitschungen und Fesselungen usf. bestraft.

Kindesmisshandlung durch sexuellen Missbrauch

Wie krank, abartig und ausgeartet die sogenannten erwachsenen Menschen denken und handeln, zeigt sich besonders deutlich am sexuellen Missbrauch der Kinder, wobei auch der Sextourismus eine wichtige unrühmliche Rolle spielt. Für einen normal denkenden Menschen ist sexueller Kindesmissbrauch eine unbegreifliche Tatsache, die ihm das Blut zum Sieden bringt, wenn er mit diesem ausgearteten Tun konfrontiert wird. Die Tendenz für das kindesmissbräuchliche menschenunwürdige Verhalten ist eindeutig steigend. Das miese, unmenschliche Geschäft mit dem Kindersex boomt. Weltweit werden rund zehn Millionen Kinder zur Prostitution gezwungen, schätzt die UNO. Jährlich kommen rund eine Million Kinder dazu, berichtet ‹terre des hommes›. Der Schwerpunkt diesbezüglich liegt vor allem in Asien.

Ein ebenso übles, krankhaftes, abscheuliches Kapitel ist die Vergewaltigung von Kindern durch den eigenen Vater, Bruder oder Onkel; durch fremde krankhafte Männer und Triebtäter, sowie durch ausgeartete, dem Blutrausch erlegene Soldaten, die also nicht nur wehrlose Frauen vergewaltigen, schänden und missbrauchen, sondern auch noch unschuldige Kinder.

Kindesmisshandlung durch psychischen Terror

Der an Kindern verübte psychische Terror ist eine Tatsache, die viel zu wenig Beachtung findet. Er beginnt bereits dort, wo Kinder nicht als vollwertige Menschen ernst genommen und ihre Aussagen nur belächelt werden. Als allmächtiger Erwachsener fährt man lieber aus lauter Bequemlichkeit im gleichen Stil fort, obwohl das eigene Kind mit aller Deutlichkeit auf Mängel oder Schwächen aufmerksam gemacht hat, die dringend einer Änderung bedürfen. In der Regel sind die Erwachsenen nicht gross genug in sich, um von einem Kind zu lernen. Lieber setzen sie ihr tägliches Schimpfen und Schreien fort, das in den Kindern ungeheure Narben hinterlässt und sie gefühlsmässig stumpf werden lässt. Dies ist dann auch an ihrem Gesichtsausdruck und an ihrem ganzen Benehmen erkennbar. Da sich die Psyche aus den Faktoren Denken und Fühlen bildet, kann man sich vorstellen, welche Auswirkungen bei Kindern hervorgerufen werden, denen z.B. jegliches Können abgesprochen wird mit Sätzen wie: «Du bist doch zu dumm, um dieses und jenes zu tun! Das kannst du nicht! Du taugst nichts!» usw. usf.