
Die folgenden Personen stehen der FIGU nahe und haben sich in der Vergangenheit für die Sache der FIGU eingesetzt und tun dies zum Teil bis heute. Auch sie waren und sind allerlei Anfeindungen und Verleumdungen ausgesetzt, lassen sich aber auf ihrem und unserem Weg der Wahrheit ebenfalls nicht beirren.
Von: Jim Dilettoso jim _!at!_ villagelabs.com
Betreff: Gesucht: Die Wahrheit über Kal Korff
Meine Herren,
Jim DilettosoIch habe versucht, mit Herrn Kal Korff zu kommunizieren. Es war keine erfüllende Erfahrung. Er sandte mir ein E-Mail und lehnte es ab, mir Daten über sich selbst zu senden, und er fordert mich auf, meine E-Mails an ihn zu stoppen. Vielleicht kann mir jemand von Ihnen helfen.
Bereits seit Jahren hat Herr Korff versucht, eine Anzahl Leute zu diskreditieren, so Billy Meier, Wendelle Stevens, Roswell, Bob Dean, Philip Corso und viele andere. Auch ich wurde das Ziel einiger seiner Aktionen.
Nun prahlt Herr Korff, dass er der Mann hinter dem neuen "Fox-Kiviat-Schwindel"-Schwindel vom 28. Dezember sei. Im Lichte dessen habe ich mich entschlossen, etwas tiefer nachzuforschen, wer dieser Kerl Kal K. Korff ist.
Jim DilettosoMeine persönlichen Erfahrungen mit ihm waren nicht gut. In Interviews stellte er mir Fallen und zitierte mich aus dem Zusammenhang gerissen; er lügte offenkundig über Dinge, die sich auf mein berufliches und persönliches Leben bezogen. Auch führte er im Internet und in den Massenmedien eine Schmierenkampagne gegen mich.
Ich habe mir seine Behauptungen über seine Expertise angeschaut und bin mit leeren Händen zurückgekommen. Tatsächlich sind einige seiner Versuche bezüglich technischer Erklärungen so absurd, dass ich es unglaublich finde, dass ihm bezüglich Computer- oder Bildbearbeitung überhaupt irgendwelche Glaubwürdigkeit zugestanden wird. Beispielsweise wird Korff in einem von Tom Tuliene geführten Interview gebeten, seine Video-Testtechnik zu erklären. Er erklärte: "Video ist 400 Linien pro Inch Auflösung", und "Film ist Millionen Linien pro Inch". Von was spricht er hier?? Tatsächlich hat Video 525 Linien (NTSC) über das ganze Bild, und ein Computer erkennt es mit 72 Linien pro Inch. Film hat nämlich 4000 Linien über das ganze Bild, oder 300 bis 2400 Punkte pro Inch, abhängig vom Scanner. WIE kann KKK behaupten, er sei fähig, die Echtheit irgendeines Beweises zu testen, wenn er nicht einmal die Grundkenntnisse beherrscht?Er behauptet zudem, ein Expertenteam geschaffen zu haben, das diese Schwindel bewiesen habe. Ist er fähig, an diesen Treffen teilzunehmen und Hard- und Software, Techniken, Anwendungen usw. zu diskutieren?
Ich glaube, dass mein Berufswerk als ein Beispiel von hoher Qualität, Fortschritt (leading edge) und gewissenhafter Bildbearbeitung dasteht. Meine Kunden (wie viele von Ihnen wissen) reichen von der Regierung über führende Unterhaltungsproduzenten bis hin zu wissenschaftlichen Erneuerern. Einige meiner Kunden wissen sehr wohl um die Verleumdungen, die Korff über mich verbreitet, und was mir beträchtliche Probleme verursacht hat. Ich schlage vor, dass Sie das Internet bezüglich meinem Namen durchsuchen und schauen, was Sie finden. Alle Top-Suchmaschinen zeigen zuoberst auf der Liste von Korff auf ufomind.com veröffentlichte E-Mails. Erwähnungen meines beruflichen Wirkens (nicht UFO-bezogen) sind nach unten gerückt, sofern sie überhaupt angezeigt werden.
Die heute berühmte "New Times"-Geschichte von Tony Orteg war eine Schöpfung von Richard Motzer (Arizona MUFON), Jeff Payton (alias Erskine) und Kal Korff. Sie brüsteten sich, dass sie sich Jim Dilettoso "holen" würden, und unausweichlich fanden sie einen Skandal (willing muck-raker). Mein Hauptverbrechen waren von mir kreierte falsche Referenzen, die ich gebrauchte, um Ende der Siebzigerjahre bei der NASA einzudringen, um UFO-Bilder zu testen. Der Artikel fährt fort, mich zu umschmeicheln, zu inkriminieren, zu verleumden und lächerlich zu machen. Unglücklicherweise wurden Frances Barwood, Georgio Bongiovanni, Steve Basset und andere ebenfalls durch den Dreck gezogen.
Wann wird all dies einmal enden. Wir sind in einer kritischen Zeit, ohne Zeit ziellos zu wandern. Glückliche Ferien, guten Willen gegenüber allen Wesen.
Ist da draussen jemand mit Einsicht in die Realität von Herrn Kal K. Korff??
Nachstehend aufgeführt ist eine Reihe von Kommunikationen, die ich mit Korff hatte, zu Ihrer Einsicht. Für das Protokoll: Ich habe weder die Absicht, ihn zu belästigen, noch betrachte ich meine E-Mails an ihn als Belästigung. Ich will einige Fakten; ich bin zu Fakten berechtigt. Hat irgendjemand Bemerkungen??
Datum: Mittwoch, 16. Dez 1998 09:46-43 -0700
Von: Jim Dilettoso jim@villagelabs.com
An: Kal Korff TotlResrch@aol.com
(...)
Herr Korff, ich habe ein Video, in dem Sie Ihre Expertenschaft erklären. Sie erklären zudem, dass Jim Dilettoso nicht qualfiziert sei, um Bilder zu testen und Bildbearbeitung durchzuführen. Wie bestimmten Sie meine Qualifikationen?
Im selben Interview stellen sie fest, dass Video 400 Linien pro Inch Auflösung sei, was, wie Sie behaupten, ihre vorhandenen Daten bezüglich Tests einschränkt. Weiter sagen Sie als "Experte", dass Film "Millionen Linien Auflösung" sei, was Ihnen ein besseres Bild zum Testen gebe. Test für was?? Mit welcher Soft- und Hardware? Woher haben Sie diese Zahlen?
Ich glaube, dass Sie ein Fälscher sind und nicht wirklich etwas von Bildbearbeitung verstehen? Ich bin berechtigt, Ihre Referenzen bezüglich Bildbearbeitung zu erfahren.
Erbitte Antwort
Jim Dilettoso
Betreff: Antwort von Kal Korff
Datum: Donnerstag, 17. Dez. 1998 06:29:48 EST
Von: Kal K. Korff TotlResrch@aol.com
An: Jim Dilettoso Jim@villagelabs.com
Lieber Jim
WAS GENAU IST HIER IHR PUNKT??
Damit Sie es wissen, ich war inzwischen zweimal in der Schweiz (ich fuhr 30 Stunden nachdem Sie ihre Debatte in der Art-Bell-Show kläglich verloren – erinnern Sie sich, dass selbst Art sagte, dass das was Sie taten "Betrug" war), zweimal mehr als Sie. Ich schlage vor, dass Sie die nachfolgende Fox-Pressemitteilung sorgfältig durchlesen. Sorgen Sie dafür, der kurzen Subjekt-Liste beizutreten, die als "Der Welt grösste Schwindel 2" betrachtet werden?? Die Entscheidung liegt bei Ihnen, Ihr Handeln wird dies bestimmen. Schlussendlich, wie schmerzhaft es für Sie sein mag, der Tatsache ins Auge zu schauen: Jim, Sie haben kein "Anrecht" auf IRGENDWAS von mir. Hören Sie auf, sich etwas vorzumachen.
Sobald Sie mir FAKTEN und FALLRECHT liefern können, das zu irgendetwas von mir "berechtigt", könnte ich meine Meinung ändern. Aber bis dahin finden Sie sich damit ab.
In der Zwischenzeit würde ich mich an Ihrer Stelle vorbereiten auf weitere Enthüllungen durch die Hauptmedien.
Kal
(Presse-Veröffentlichung nachstehend eingefügt – ich freue mich, weitere Enthüllungen zu machen.)
DIE GRÖSSTEN MYTHEN DER ERDE ENTHÜLLT IN EINEM GANZ NEUEN (TV)SPECIAL:
DIE GRÖSSTEN SCHWINDEL DER WELT: GEHEIMNISSE ENDLICH ENTHÜLLT, am 28. Dezember auf FOX (TV)
Lance Henriksen ('Millennium') kommentiert eine gründliche Betrachtung von Bigfoot, Loch-Ness-Monster, Alien-Autopsy (= Roswell-Autopsie-Film; Anm. d.Ü.) und UFO-Sichtungen
Noch nie zuvor gezeigte Filme und neue technologische Beweise werden die Wahrheiten hinter den sensationellsten Legenden enthüllen – Bigfoot, Loch-Ness-Monster, Alien-Autopsy und Fliegende Untertassen – im Original-Special DIE GRÖSSTEN SCHWINDEL DER WELT: GEHEIMNISSE ENDLICH ENTHÜLLT, am 28. Dezember auf FOX (TV) (...)
Seit vielen Jahren haben Gläubige und Skeptiker die Tatsachen oder Fiktionen debatiert hinter Filmen und Videos, die legendäre Wesen und unerklärliche Phenomena zeigen, auf der Erde und im Weltraum. Dieser TV-Special zeigt die Details über das Wer, Warum und Wie das sensationellste Material auf Film gebannt wurde. In jedem Fall enthüllen Informanten, Experten und moderne Technologie die Wahrheiten hinter diesen Mythen.
Bigfoot – Seit mehr als 30 Jahren hielt diese Kreatur, angeblich im Pazifischen Nordwesten gesichtet, die Welt in Atem. Skeptiker glauben nun allerdings, dass der erstaunliche Film, der das 7 Fuss grosse legendäre Wesen zeigt, als es 1967 im Wald verschwindet, tatsächlich von einer Filmgesellschaft kreiert wurde, die dadurch das Interesse wecken wollte für andere Naturfilme, die sie herstellte. In einem Exklusivinterview bricht ein Mann mit Insiderwissen das drei Jahrzehnte alte Schweigen, um zwingende Beweise dafür zu liefern, weshalb dieser Film als ein raffinierter Schwindel betrachtet wird. Zusätzlich erklären Experten, warum später gemachte Bigfoot-Filme ebenfalls offensichtlicher Betrug sind.
The Loch Ness Monster – Ein Nachrichtenfilm aus dem Jahre 1936, von einer in den Wassern Schottlands gesehenen dinosaurierähnlichen Kreatur, startete diese Legende und hielt die Welt während mehr als 60 Jahren in Schrecken. 1977 lieferten neue Bilder des See-Ungeheuers neue Beweise von dessen Existenz, die zu gut schienen, um wahr zu sein. Das TV-Special enthüllt, weshalb diese überraschenden Bilder eine Fälschung sind, und es liefert Einsichten, wie leicht es ist, einen solchen Betrug zu kreieren, indem ein modernes Seemonster-Video simuliert wird.
The Alien Autopsy – 1995 gelangte der Film über eine Autopsie, die angeblich 1947 in Roswell unternommen wurde, an die Öffentlichkeit und wurde im vielbeachteten FOX-Special ALIEN AUTOPSY: FACT OR FICTION? gezeigt. Nun tritt zum ersten Mal einer der Schauspieler, der am Alien-Autopsy-Trick beteiligt war, einen Schritt vor, und ganz neue Film- und NASA-Typ-Video-Bearbeitungen werfen ein neues Licht darauf, wie einer der grössten Schwindel aller Zeiten wirklich erreicht wurde. Ausserdem disputieren andere Insiderquellen und Top-Professionelle die Echtheit der berühmten Autopsie, dabei weitere Geheimnisse über den Ursprung des Films enthüllend.
UFO Sichtungen – Dies sind die häufigsten und universell geglaubten, phänomenalen Geschehen. Das TV-Special enthüllt, wie der unglaublichste je gedrehte UFO-Film – gefilmt vom Schweizer Bauern Billy Meier, dem bestbekannten Advokaten der Sichtungen – den längstlaufenden UFO-Schwindel der Geschichte ausmacht. Top-Experten, und Meiers Ex-Ehefrau, erklären, wie die scharfen Tageslichtfilme kreiert wurden – mittels Modellen und Haushaltgegenständen. Ebenfalls gezeigt wird ein seltenes Interview mit Meier selbst, der seinen weltberühmten Film trotz massiver Beweise gegen ihn verteidigt.
Robert Kiviat, ausführender Produzent von ALIEN AUTOPSY: FACT OR FICTION? une DIE GRÖSSTEN SCHWINDEL DER WELT: GEHEIMNISSE ENDLICH ENTHÜLLT, für Kiviat Productions, Inc.
Betreff: EX-ACT-LY
Datum: Mittwoch, 23. Dez. 1998 15:45:02 -0700
Von: Jim Dilettoso jim@villagelabs.com
An: Kal Korff TotlResrch@aol.com
Hr. Kal Korff;
Beiliegend sind meine Antworten auf Ihre Punkte, so wie Sie sie selber aufgeführt haben.
KKK: WAS GENAU IST HIER IHR PUNKT??
JD: ICH HABE EINEN ZWEISCHNEIDIGEN PUNKT
KKK: Damit Sie es wissen, ich war inzwischen zweimal in der Schweiz (ich fuhr 30 Stunden, nachdem Sie ihre Debatte in der Art-Bell-Show kläglich verloren – erinnern Sie sich, dass selbst Art sagte, dass das was Sie taten "Betrug" war), zweimal mehr als Sie. Ich schlage vor, dass Sie die nachfolgende Fox-Pressemitteilung sorgfältig durchlesen. Ich HABE (es getan).
JD: Ich ging nicht in die Schweiz. Viele Mitglieder unseres Teams gingen in die Schweiz. Art antwortete auf die Abtimmung (in seinem Kommentar darüber, wer was gewonnen hat). Wir alle wissen, dass Sie die anderen kontaktierten und sie überredeten, im Übermass zu stimmen. Was genau haben Sie gewonnen, Herr Kal Korff?
Ich habe nie einen Betrug begangen. Tatsächlich haben Sie offensichtlich gelogen, als Sie sagten, dass es im Gericht bewiesen wurde, dass ich Leute um Millionen von Dollars beschwindelt hätte. Es gab nie eine Anklage von Investoren gegenüber mir, und es gab gewiss NIE eine Gerichtsverhandlung.
Und Sie haben es tatsächlich abgelehnt, mir auf mein(e) E-Mail-Gesuch(e) zu antworten, mir die Gerichtsakten zu liefern, die das aufzeigen würden.
Ich habe ein wunderbares Videoband von Ihnen, in dem Sie so stolz erwähnen, dass "eine Tatsache eine Tatsache ist, und dass jedermann diese Tatsache nachprüfen können sollte".
Sie behaupten unter anderem, ein Antiterror-Experte zu sein, ein Atombombenmacher, ein Star-Wars-Wissenschaftler, ein Photo-Betrachtungs- und Test-Experte zu sein, ein Deutschsprechender, Mathematiker, Computerprogrammierer, Wahrheitssucher UND ein Journalist. Die Leute erwarten, brauchen und verlangen eine gewisse Integrität von einem JOURNALISTEN.
Ich/wir versuchen lediglich, davon etwas in Ihnen zu bemerken – Integrität, meine ich.
WAS GENAU SIND SIE?
KKK: Sorgen Sie dafür, der kurzen Subjekt-Liste beizutreten, die als "Der Welt grösste Schwindel 2" betrachtet werden???
JD: IST DIES EINE DROHUNG???
KKK: Die Entscheidung liegt bei Ihnen, Ihr Handeln wird dies bestimmen.
JD: WOW, ICH DENKE, DASS DIES EINE DROHUNG IST!!!
KKK: Schliesslich, wie schmerzhaft es für Sie sein mag, der Tatsache ins Auge zu schauen: Jim, Sie haben kein "Anrecht" auf IRGENDWAS von mir. Hören Sie auf, sich etwas vorzumachen.
JD: ME THINKEST THOU PROTEST TOO MUCH.......(of the Bard). ES IST NICHT SCHMERZVOLL. TATSÄCHLICH FREUE ICH MICH SEHR, SIE BEOBACHTEN ZU KÖNNEN, WIE SIE DEN KESSEL ZURÜCKRUFEN.
KKK: Sobald Sie mir FAKTEN und FALLRECHT liefern können, das zu irgendetwas von mir "berechtigt", könnte ich meine Meinung ändern. Aber bis dahin finden Sie sich damit ab.
JD: WENN ICH SIE WÄRE, WÜRDE ICH MICH MIT DEM FALLRECHT SEHR BEKANNT MACHEN.
KKK: In der Zwischenzeit würde ich mich an Ihrer Stelle vorbereiten auf weitere Enthüllungen durch die Hauptmedien.
JD: MEINEN SIE, SO WIE IHRE WEB-EINGABE-TECHNIK BEI UFOMIND? MEINEN SIE, WIE IHR E-MAIL-VERSAND?
MEINEN SIE, WIE IHRE OFFENSICHTLICHEN LÜGEN, DASS ICH ETWAS MIT DER GESCHICHTE ZU TUN HABE, DIE SIE ÜBER ART BELL ERFUNDEN HABEN, IN DER LAURA LEE SHOW? SIE BEHAUPTETEN, DAS DAS MANAGEMENT VON "DREI RADIOSTATIONEN" IHNEN SAGTE, DASS ART BELL SIE (die Radiostationen; Anm. d.Ü.) ANGERUFEN HABE UND IHNEN GEDROHT HABE, IHNEN SEINE SHOW ZU ENTZIEHEN, WENN SIE SIE (Kal Korff; Anm. d.Ü.) AUSSTRAHLEN. DANN BEHAUPTETEN SIE, BEWEISE ZU HABEN. DANN ENTSCHULDIGTEN SIE SICH, DARÜBER "GELOGEN" ZU HABEN. DANACH VERBREITETEN SIE AUF IHRER WEB-SITE, DASS JIM DILETTOSO 100 % SCHULDIG SEI, DAS GANZE ART-BELL-DEBAKEL KREIERT ZU HABEN.
DAS, hr. kal korff, IST EINE KOMPLETTE LÜGE, UND SIE WISSEN DAS. ICH HATTE DAMIT ABSOLUT NICHTS ZU TUN.
ALS EIN JOURNALIST, WO WAREN IHRE FAKTEN? KÖNNEN WIR IRGENDETWAS GLAUBEN, WAS SIE SAGEN?
WENN SIE EINEN IQ VON 200 PUNKTEN HABEN (wie Sie im MUFON LA öffentlich sagten, als Sie von Vladimir Tzerski nach Ihren Referenzen gefragt wurden), WARUM HAT DENN MENSA KEINE AUFZEICHNUNGEN ÜBER SIE? HAT FREEMONT HIGH AUFZEICHNUNGEN DARÜBER? WIE STEHT ES MIT IHREN ELTERN; HABEN SIE AUFZEICHNUNGEN DARÜBER?
KKK: Kal (Presse-Veröffentlichung nachstehend eingefügt – ich freue mich, weitere Enthüllungen zu machen.)
JD: ES GIBT AUCH ANDERE LEUTE ALS KORFF, DIE ENHÜLLUNGEN MACHEN KÖNNEN.
PS Was ist Ihre "NASA-Typ"-Video-Software? Ist dies ebenfalls Ihr lächerliches "Ungefähr-400-Linien-pro-Inch"-(wie Sie sagen)-modernste-Regierungs-Standard Video (sic)? Konnten Sie von der NASA keine Software erhalten?? Oder sind dies bloss Heimtücker-Worte (Art Bell bezeichnete Kal Korff während seiner Radio-Sendung öffentlich als Wiesel resp. Heimtücker. Anm. d.Ü.), um Bob Kiviat und das generelle Publikum hinters Licht zu führen, mehr von Ihnen zu glauben? Wir werden es sehen, nicht wahr.
Bis dann, auf Ihre Antwort wartend, die Sie mir schulden.
JIM DILETTOSO W.A.T.C.I.J.D.I.R.A.M.O.T.C.O.F.R.
Betreff: Re: EX-ACT-LY
Datum: Mittwoch, 23. Dez. 1998 04:29:00 EST
Von: Kal K. Korff TotlResrch@aol.com
An: Jim Dilettoso jim@villagelabs.com
Jim, ich denke, dass Sie es nicht kapieren. Dies sind die gleichen, müden, alten Argumente. Wenn Sie sich bemühen würden, in die Schweiz zu gehen, würden Sie herausfinden, dass ihr "Team" mehrere unentschuldbare Fehler machte. Aber Sie wissen es nicht, da Sie nie selber dorthin gingen, um dessen Arbeit zu überprüfen. Es macht nichts, Jim, ich habe Sie sowieso nie als glaubhafter Photo-"Experte" betrachtet.
Nein, Jim, KEINE DROHUNGEN IRGENDWELCHER ART. Weder deute ich solche an gegenüber Ihnen, noch meine ich solche gegenüber Ihnen. Ich denke, Sie haben ganz einfach Dinge misinterpretiert, was nicht zum ersten Mal vorkommt.
Ich begreife noch immer nicht, was Sie wollen, weshalb Sie mich bitte nicht mehr kontaktieren wollen.
Wenn Sie es tun, oder wenn ich nochmals eine E-Mail von Ihnen erhalte, dann will ich dies als E-Mail-Belästigung (Spamming) betrachten und diese an die zuständigen Behörden weiterleiten.
Dies ist keine Drohung, Jim, sondern nur eine Information an Sie über die Fakten.
Hochachtungsvoll,
Kal Korff
Schlussbemerkung von Jim:
So, hier haben Sie es; dies ist der gegenwärtige Schwall.
Ich hoffe, dass dies einige Untersuchungen in Gang setzt, die Resultate liefern über die Ziele und Absichten dieses Mannes.
Ich danke Ihnen, und alles Gute.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Jim Dilettoso
Ein offenes Wort an die UFO-Kreise
von Gary Kinder, Autor des Buches LIGHT YEARS
In bezug auf das bald (= 1987; A.d.Ü.) erscheinende Buch LIGHT YEARS habe ich so viele Telefonate und Briefe erhalten (sowie Kopien von Briefen, die an andere Leute geschickt worden waren), dass es mir mehr als richtig erscheint, einen erklärenden Brief hierzu zu schreiben. Wäre ich nicht mit der Ankunft meiner kleinen Tochter vor zwei Wochen beschäftigt gewesen, hätte ich diesen Brief schon viel früher geschrieben. Ich weiss, dass viele von meinen Lesern verwirrt waren, als sie erfuhren, dass ich ein Buch über [Billy] Meier schreibe. Ich weiss aber auch, dass es die meisten davon verstehen werden, wenn ich deshalb eine ordentliche Erklärung abgebe. Hier ist sie nun:
Gary KinderObwohl bisher niemand in UFO-Kreisen das Manuskript für LIGHT YEARS gesehen hat, scheint ein Grossteil der Heftigkeit über seine Veröffentlichung einem Gefühl zu entstammen, dass ich die UFO-Kreise verraten und ein Interesse an Ufologie vorgetäuscht hätte, sowohl in ihrer Geschichte als auch ihren Menschen, obwohl ich doch ohnehin bloss plante, über Meier zu schreiben. Einige von Ihnen mögen sich vielleicht «ausgenützt» vorgekommen sein. Seit dem Herbst 1983 habe ich den Meier-Fall recherchiert. 1984 und in der ersten Hälfte 1985 reiste ich dreimal in die Schweiz und verbrachte insgesamt etwa dreizehn Wochen in diesem Land, wobei ich die angeblichen Kontaktorte besuchte, mit Meier sprach, Zeugen interviewte (einige davon waren Meier-Gegner), und mich mit den Nachbarn, Angestellten der Behörden, usw. unterhielt. Ich machte auch Abstecher nach München und London. In den Vereinigten Staaten reiste ich mehrmals nach Phoenix, Tucson, Flagstaff, San Jose und in die Umgebung von Los Angeles, um mich dort mit Leuten zu besprechen, die den Fall untersucht hatten; mit Ufologen, die den Meier-Fall einen Schwindel nannten (wie Korff, Lorenzen, Moore, Spaulding), sowie mit den Wissenschaftlern, die Meiers Beweisstücke analysiert hatten.
In der Tat, qualifizierte Wissenschaftler, Ingenieure und ein Spezialeffekt-Experte haben die Meier-Beweise analysiert, und jawohl, sie waren fasziniert von dem, was sie entdeckten. Mehr hierüber etwas später in diesem Brief. Mit Ausnahme von Lou Farrish warnten mich alle, mit denen ich in UFO-Kreisen sprach, dass der Meier-Fall reines Gift sei. Sie meinten, Meier stelle höchst absurde Behauptungen auf über Zeitreisen in die Vergangenheit und in die Zukunft, um mit Jesus zu sprechen und die zukünftige Zerstörung San Franziskos zu photographieren. Einige wiesen auf Bill Spaulding hin und meinten, er habe zehn von Meiers Photos schlichtweg als Schwindel erklärt.
Andere verwiesen mich an Kal Korff, der, wie sie behaupteten, eine beispielhafte Forschung über den Fall betrieben habe. Nach 2 Jahren Nachforschungen und über 120 Interviews in der Schweiz und in den USA erklärte ich schliesslich meinem Verleger, dass ich mir über den Meier-Fall nicht im klaren wäre, dass alles zu verwirrend sei, und dass ich keine Ahnung hätte, wie ich die Story aneinanderreihen soll. Wenn sich alles, was ich über den Fall entdeckt hatte, als negativ herausgestellt hätte, wäre es eine Leichtigkeit gewesen, das ganze Projekt hinzulegen, denn mein Verleger hatte mir von Anfang an diese Wahl freigestellt. Aber das Problem war, dass ich viele Aspekte in diesem Fall entdeckte, die echt fesselnd und schwer erklärbar waren.
In der Zwischenzeit hatte ich zahlreiche Bücher über Ufologie gelesen, um mich mit dem Thema näher zu befassen, und ich fand die UFO-Kreise und die Geschichte der UFOs faszinierend. Ich hatte das Gefühl, dass das Ganze ein Buch ergeben könnte. Und so begann ich im Herbst 1985, meine Recherchen auf das erweiterte Gesamtbild zu konzentrieren. Ich reiste zunächst nach Washington, D.C., um eine Woche mit Dick Hall, Bruce Maccabee, Larry Bryant und mehreren anderen zu verbringen, obwohl ich noch für das Meier-Buch unter Vertrag stand. (Als Maccabee mich fragte, was denn mein Interesse am UFO-Thema erweckt hätte, sagte ich ihm und noch ein paar Anwesenden bei einem Fond-Treffen, dass der Meier-Fall meine erste Berührung mit der Materie gewesen war.) Mein Verleger stimmte mir zu, dass vielleicht ein grösseres UFO-Buch eine gute Sache wäre. Und so begann mich auf dieses Projekt zu konzentrieren und legte die Arbeit am Meier-Buch beiseite, indem ich meine Forschungsergebnisse über ihn in grosse Kartons verpackte und sie in den Keller warf. Als ich mit der Gruppe in Washington, D.C., sprach, und später dann, im Frühjahr und Sommer 1986, die Hal-Starr-Konferenz in Phoenix sowie das MUFON-Symposium in Lansing und Sprinkles Kontaktler-Messe in Laramie besuchte, hatte ich selbst den Eindruck, dass meine Recherchen für ein Ufologie-Buch bestimmt waren, nicht für den Meier-Fall. Gleichzeitig begann ich zu reisen, um weiteren UFO-Symposien beizuwohnen, und um mich mit den UFO-Kreisen vertraut zu machen. In Phoenix traf sich mein Verleger mit mir bei der Starr-Konferenz und ermutigte mich, der Meier Geschichte doch wenigstens einen Versuch zu geben, sie ganz simpel zu halten, so wie sie sich eben ereignet hatte. Er meinte, ich sollte mit meinen Nachforschungen für das andere Buch weiterfahren, aber doch auch wenigstens über Meier etwas aufs Papier zu bringen. Sobald dies dann fertig sei, könnte ich immer noch mit dem grossen UFO-Buch beginnen. Also zerrte ich meine Meier-Recherchen aus dem Keller und zwang mich, mich hinzusetzen und alles durchzuackern, damit es eine Einheit werden konnte. Und als ich dies dann erledigt hatte, begann urplötzlich LIGHT YEARS aus mir herauszufliessen. Eine 15seitige Bearbeitung wuchs innerhalb von 3 Wochen zu einem 100seitigen Entwurf, und in 3 Monaten hatte ich ein 300-Seiten langes Manuskript. Daraufhin revidierte und revidierte und revidierte ich es. Als schliesslich alles zusammenkam, gefiel es mir schon besser, und als ich dann alle Zitate der Wissenschaftler beisammen hatte, war die Story weit gewichtiger, als sie sich während meiner Nachforschungen anfühlte. Schliesslich fand ich die beiden Toningenieure, die Meiers Audiotonband analysiert hatten, und den Spezialeffekte-Experten, der 1980 Meiers 8mm-Filmmaterial und einige der Photos untersucht hatte. Die beiden Ingenieure sagten mir, dass die Geräusche nichts ähnlich wären, was sie je auf einem Spektrum-Analyzer gehört oder gesehen hätten. Der Spezialeffekte-Experte informierte mich, dass Meier die Filme und Photographien nur mit einem Team von Experten und Zehntausenden von Dollars an hochentwickelten Geräten hätte herstellen können. ( Aus meinen eigenen Erfahrungen in der Schweiz wusste ich, dass weder das eine noch das andere existierte.) Ich hatte schon lange so viele negativen Anspielungen auf Meier gehört, dass ich ähnliche, faszinierende Dinge fast vergessen hatte, die mir die Wissenschaftler vor 2 Jahren gesagt hatten.
Meinem Verleger gefiel, was ich geschrieben hatte. Er zeigte es seinen Leuten von der Atlantic Monthly Press, wo er sein neues Imprint (Druckerei) hat, und denen sagte es ebenfalls zu. Letzten Oktober nahmen sie die erste Manuskripthälfte als ihren Haupttitel zur Frankfurter Buchmesse, während ich am Manuskript weiterarbeitete, denn es war längst nicht fertig. Ehrlich gesagt, weiss ich nicht einmal, wie viele Entwürfe ich fertiggestellt habe, aber es müssen zwischen fünf und sieben gewesen sein. Letzten Herbst dann geschahen zwei Dinge: Mein Verleger meinte, dass die Meier-Story mit einem geschichtlichen Zusammenhang umrahmt werden sollte, und dass ich die Leser mit dem Hintergrund des UFO-Phänomens als solches bekannt machen solle. Da ich inzwischen nicht nur eine ungeheure Menge an Forschungsmaterial auf diesem Gebiet gesammelt hatte, sondern auch bereits 35 Seiten zu einem Vorschlag für ein grösseres UFO-Buch zusammengestellt hatte, begann ich also, dieses Werk zu erweitern, mehr Details einzufügen und alles zusammen mit der Meier-Story zu verbinden. Sie werden sehen, dass etwa 50% der zweiten Hälfte von LIGHT YEARS nur von Arnold, Robertson, Condon, Hynek, Blue Book, Hill, usw. handelt. Als Zweites entdeckte mein Verleger, nachdem er das Manuskript nach Frankfurt mitgenommen hatte, dass sich UFO-Bücher selbst in Europa ziemlich zäh verkaufen. Nach diesem Erlebnis sagten beide, er und sein Verlagshaus, dass es unklug sei, dem Buch über Meier ein weiteres UFO-Buch folgen zu lassen. Also entschlossen wir uns, meine gesamten geschichtlichen UFO-Recherchen für das Meier-Buch zu verwenden, und als mein nächstes Projekt dann etwas ganz Neues anzupacken – eine Entscheidung, über die ich nicht allzu unglücklich war. Meines Erachtens nach war ich über diese Entscheidung gar nicht unglücklich. Ufologie ist ein frustrierendes Forschungsgebiet, und noch frustrierender ist es, zu versuchen, einen Sinn darin zu finden und alles in leserlicher Manier zu Papier zu bringen. Die Gefühle schlagen so hohe Wogen, und das gegenseitige Beschimpfen unter Ufologen (selbst wenn es sich nicht um den Meier-Fall dreht) ist so weit verbreitet, dass sich ein Autor in Erklärungen und Gegenerklärungen wälzen muss, bis sich jeder einzelne Satz in einer Schlacht auflöst und schliesslich doch alles unentschieden bleibt. Jedenfalls, was ich soeben beschrieben habe ist der Grund dafür, weshalb Sie (und sogar ich) dachten, ich recherchiere ein Buch über Ufologie, als wir uns in Michigan oder Washington, D.C., Phoenix oder in Laramie trafen. Bevor ich meine allgemeinen Recherchen begann, informierte ich jede einzelne Person, die ich interviewte, dass ich besonders am Meier-Fall interessiert sei, obwohl ich gleichzeitig mehr über das ganze Gebiet wissen wollte. Zwischen 1984 und 1985 wussten also Leute wie Spaulding, Moore, Lorenzen, Korff und Starr, dass ich während der Vorbereitungszeit zu meinen Nachforschungen hauptsächlich den Meier-Fall ins Auge gefasst hatte. Dieser folgende Satz aus meinem Brief an Kal Korff vom 28. März 85 ist bezeichnend hierfür:
«Ich recherchiere für ein Buch über die UFO-Kreise, ihre Leute, was sie tun, wer und wo sie sind (in mehr als einer Interpretation). Ich bin ganz besonders am Schweizer-Fall bzw. dem Meier-Fall interessiert, der eine beträchtliche Menge an Emotionen innerhalb dieser Kreise aufgewirbelt hat. Ich weiss, Sie haben den Fall als den berüchtigsten Schwindel der UFO-Geschichte bezeichnet.»
Das folgende Zitat stammt aus einem Brief, den Bill Spaulding einen Tag nach meinem Interview mit ihm schrieb.
«Es war mir ein Vergnügen, mit Ihnen am 6. Januar 1985 über das Thema der unidentifizierten fliegenden Objekte und die gefälschten Billy-Meier-UFO-Photos zu sprechen. Da aber das Meier-Vorkommnis ein so offensichtlicher Schwindel ist, wird weitere Reklame diesem Fall ... nur noch zusätzliche Verbreitung ermöglichen. Wir können uns in keiner Weise mit etwas abgeben, das den Verschwörern des «Pleiades»-Buches (gemeint ist der Photoband «UFOs...Contact from the Pleiades») weitere vorteilhafte Publicity bringen würde.»
In einer kleinen Gemeinde, dessen Mitglieder regelmässig miteinander korrespondieren, war es also kein Geheimnis, dass ich den Meier-Fall recherchierte.
Nun zur Substanz von LIGHT YEARS. Viele der Zeugen, die ich in der Schweiz interviewte, und von denen keiner auch nur von einem einzigen Ufologen kontaktiert wurde, hatten Dinge gesehen, die Meier geschahen und wofür niemand eine Erklärung hatte: Während Meier noch soeben neben einem anderen Mann stand, verschwand er einmal unvermittelt vom Dach des Schuppens. Das Dach war 4 Meter über dem Erdboden. In einem anderen Vorfall erschien Meier urplötzlich, warm und trocken, inmitten einer Gruppe von Männern in einem dunklen, einsamen Wald während eines eiskalten Regensturmes. Diese Szenen, die mit angeblichen Kontakterlebnissen verbunden sind, werden im Buch in genaueren Einzelheiten behandelt. Das mögen Tricks sein, aber wenn dies der Fall ist, dann wäre er ein Meister-Illusionist. Als Meier behauptete, einen Kontakt gehabt zu haben, erschienen mehrere Sets von je drei Kreisen mit 1,80 m Durchmesser in der Wiese, die von dichtem Wald umringt war. Ich sah sie nicht persönlich, aber ich habe mit mehreren Leuten gesprochen, welche die noch frischen Kreise gesehen und photographiert haben. Mit einem gegen den Uhrzeigersinn gerichteten Dreh erschienen sie, wie perfekt abgezirkelt, im hohen Gras. Eine Gruppierung von drei Kreisen blieb 9 Wochen lang im Gras sichtbar, bis ein Bauer kam und das Gras abmähte. Und hier ist das Geheimnisvolle an diesen Landespuren: Grünes Gras stellt sich wieder auf, selbst wenn es niedergedrückt wird und Gras, das abstirbt, wird braun und liegt flach auf der Erde. Dieses Gras blieb grün, richtete sich aber nie wieder auf; es wuchs weiterhin in einem niederen, flachen Kreis. Die Landespuren waren ein Rätsel für alle, mit denen ich mich unterhielt, welche diese Kreise gesehen haben, einschliesslich Meiers hartnäckigstem Verunglimpfer, Hans Schutzbach. Schutzbach erzählte mir, dass andere Leute versucht hätten, die Kreise nachzuahmen, aber ihre Versuche wären nur «schlechte Kopien» gewesen. Diejenigen von Meier waren «perfekt». Ich hörte mir Dutzende solcher Geschichten an. In der Tat, es waren sogar so viele, dass ich sie nicht einmal alle in mein Buch einflechten konnte, einschliesslich von Berichten verschiedener Personen über nächtliche Sichtungen eigenartiger Lichter. Viele dieser Leute sahen die gleichen Begebenheiten und bekräftigten gegenseitig die Berichte der anderen. Eine Nachtaufnahme, photographiert von einem Schulleiter aus Österreich während eines angeblichen Kontakts, wird in meinem Buch erscheinen. Andererseits weiss ich, dass zum Beispiel Meiers Photos von der angeblichen Zerstörung San Franziskos haargenau in der September 1977-Ausgabe des GEO Magazins zu finden waren. Nachdem ein Zeuge mir dies berichtete, suchte ich mir das Magazin selber heraus und verglich die Photographien. Sie waren identisch. Alle diese Dinge sind in dem Buch – die verrückten Behauptungen, die scheinbaren Lügen, das unerklärliche Verschwinden, die geheimnisvollen Landespuren – und alles ist in Erzählungsform verwoben.
In London überreichte mir Timothy Good viele lange Briefe von Lou Zinsstag (die in Amerika oftmals von den Ufologen als eine Person hingestellt wird, die gedacht haben soll, Meier sei ein Schwindler und «verrückt»). Zinsstag hatte diese Briefe zwischen Juni 1976 und Oktober 1977 geschrieben, als sie Meier überprüfte und anschliessend Good darüber berichtete. In einem Brief nennt sie Meier «den faszinierendsten Mann, den ich je getroffen habe.» Sie berichtet ihre Beobachtungen in grossen Einzelheiten, selbst ihre Beschreibung, dass sie dieses «Gefühl von Unbehagen in Meiers Gegenwart» erlebte. In einem anderen Brief schreibt sie: «Wenn Meier sich als Falschspieler entpuppen sollte, bringe ich meine gesamte UFO-Photosammlung auf ein Fährboot und ertränke sie im ‹old man river› von Basel.»
Wieder zurück in den Staaten, interviewte ich neun Wissenschaftler/Ingenieure/Spezialeffekte-Experten, die Meiers Beweisstücke analysiert oder anderweitig untersucht hatten. (Einer davon, Bob Post, gehört zwar zu keiner der obigen drei Gruppen, er ist aber Leiter des Photolabors vom Jet Propulsion Laboratory – JPL.) Hier nun folgen ein paar Beispiele von dem, was sie zu sagen hatten. Bitten bedenken Sie dabei, dass für die Photoanalysen die Original-Dias niemals erhältlich waren – wodurch die Arbeit daran nie definitiv sein könnte. (Spaulding persönlich sagte mir, dass er keine Ahnung habe, die wievielte Generation er analysiert hatte.) Aber obwohl sie von dieser Einschränkung wussten, sagten mir diejenigen Wissenschaftler, die sich entschlossen hatten, die Bilder zu untersuchen, dass sie, ausser einem sehr anspruchsvollen Schwindel, praktisch einen jeden anderen hätten aufdecken können.
Dr. Michael Malin ist Assoziierter Professor für Planetary Sciences an der Arizona State Universität (ASU); er schrieb seine Doktorarbeit über Computeranalysen der Raumschiffbilder, die vom Mars zurückgestrahlt worden waren. Vier Jahre lang war er am JPL tätig, und er hat mit Spezialeffekte-Leuten der Lucas-Filmgesellschaft zusammengearbeitet. Er arbeitet auch unter diversen Regierungssubventionen der ASU, und ein Experiment, das er sich vor kurzem ausdachte, wurde soeben für einen zukünftigen Shuttle Start akzeptiert. Ein Freund von mir, der wissenschaftlicher Herausgeber des National Geographic ist und viele Leitartikel über das Universum, das Space Shuttle usw. recherchierte und schrieb, hatte zuvor mit Malin gesprochen und mir einmal erklärt: «Wenn Malin etwas sagt, dann kannst du es glauben.» Hier nun ist etwas das Malin über die Meier-Photos sagte, die er 1981 analysiert hatte: «Ich finde die Photographien selbst glaubwürdig, es sind gute Photos. Sie scheinen ein echtes Phänomen zu verkörpern. Die Geschichte aber, dass ein Bauer in der Schweiz sich mit Dutzenden von ausserirdischen Besuchern duzt ... das finde ich unglaubwürdig. Aber die Photos finde ich glaubwürdiger. Sie sind ein annehmbarer Beweis von etwas. Was dieses Etwas ist, weiss ich nicht.» Malin sagte mir auch: «Wenn diese Photographien Schwindel sind, dann bin ich fasziniert von der Qualität des Schwindels. Wie hat er das bloss gemacht? Es interessiert mich immer, einen Meister bei der Arbeit zu beobachten.» Diese Zitate, und alle restlichen Angaben, die ich den Wissenschaftlern zuschreibe, erscheinen wortgetreu im Buch.
Steve Ambrose, Toningenieur für Stevie Wonder und Erfinder des Micro-Monitors, einem Funkgerät, das, komplett mit Lautsprecher, in ein Ohr von Wonder passt, analysierte Meiers Tonbandaufnahmen. «Die Tonbandaufnahme enthält einige Überraschungen,» sagte er mir. «Wie würde man das nachahmen? Ich spreche nicht nur davon, wie man das tonmässig imitiert, sondern wie man diese verschiedenen Dinge auf einem Spectrum-Analyzer zeigt und mit dem entsprechenden Umfang? Es ist eine Sache, etwas zu produzieren, das so tönt; etwas anderes ist es, etwas zu produzieren, das so tönt und dann diese gleichlaufenden und zufälligen Schwingungen drin hat. Das Geräusch des Raumschiffes,» fügte er hinzu, «war eine einzige Tonquelle mit einem erstaunlichen Frequenzenrespons. Falls dies ein Schwindel ist, würde ich den Burschen gerne kennenlernen, der ihn produziert hat, denn vermutlich könnte er in Spezialeffekten einen Haufen Geld verdienen.» Seine Ergebnisse wurden von einem anderen Toningenieur namens Nils Rognerud bestätigt.
Robert Nathan am JPL war 1978 von Meiers Photographien ausreichend beeindruckt, um von Meiers Dias im JPL-Photolabor Kopien anfertigen zu lassen. Anschliessend verweigerte er jedoch eine Analyse von den Photos durchzuführen, weil sein Entwickler entdeckt hatte, dass die Dias mehrere Generationen vom Original entfernt waren. Nathan hatte das Gefühl, dass die Dias sogar so viele Generationen von denjenigen Photos entfernt waren, die er gesehen hatte, dass er dachte, Wendelle Stevens wolle sich einen Trick mit ihm erlauben. Später jedoch, als ich Nathan die Meier-Filme zeigte, lachte er an manchen Stellen, konnte aber nicht entdecken, wie Meier in einer Szene das Schiff fliegen und es dann zu einem plötzlichen Stop hatte kommen lassen; oder wie es bewegungslos schweben konnte, während sich ein Kiefernzweig in der rechten unteren Ecke in der steifen Brise hin und her bewegte. Nathan sagte: «Meier müsste schon ausserordentlich clever sein, denn das ist ein sehr starkes Stillhalten. Es müsste schon sehr, sehr gut festgezurrt sein.» Dann meinte er: «Anscheinend ist er ein intelligenter Kerl, sehr clever. Man sollte ihm wenigstens ein paar Punkte für seine Bemühungen geben.» Nathan zog folgende Schlüsse über die Filme: «Falls dies ein Schwindel ist, und es sieht mir so aus – aber ich habe keinerlei Beweise – dann ist es sehr sorgfältig ausgeführt. Das sind ausserordentliche Bemühungen. Ein Haufen Arbeit für einen einzigen Kerl.» Von allen Wissenschaftlern war dies der negativste Kommentar, den ich erhielt.
Da Nathan sagte, dass theoretisch die Filme hätten gefälscht werden können, wurde ich auf die Methoden neugierig. Dann entdeckte ich einen involvierten Spezialeffekte-Experten, Wally Gentleman, der 10 Jahre lang als Direktor für Spezialeffekte des Canadian Film Board fungiert hatte; er war auch 1½ Jahre lang Direktor für Special Photographic Effects für Stanley Kubricks Kinofilm «2001». Er hatte ebenfalls dieselben Filme von Meier gesehen. Hier ist, was er mir sagte: «Um diese Filme zu produzieren, hätte Meier wirklich eine ganze Reihe von cleveren Assistenten haben müssen, mindestens 15 Leute. Und die Geräte wären total ausserhalb seiner [finanziellen] Reichweite gelegen. Wenn jemand verlangen würde, dass ich so einen Film unter der Hand herstelle, dann könnte ich es vielleicht mit $30.000 tun, aber das wäre in einem Studio, wo diese Geräte bereits vorhanden sind. Die Geräte selbst würden weitere $50.000 kosten.» Und das für jeden einzelnen von Meiers sieben Filmen! Gentleman hatte auch die Photographien untersucht. «Um dies zu fälschen» [er deutete auf eines der Photos] «dann wäre mein grösstes Problem, dass der Schatten, der auf den Baum fällt, völlig richtig liegt. Wenn also jemand das fälscht, müsste er schon einen Experten dabei haben. Und nachdem ich selbst ein Experte bin, weiss ich, dass fachmännisches Wissen sehr schwer zu finden ist. Also frage ich mich, ‹Ist dieses Expertenwissen da oder nicht?› Denn wenn kein Experte dabei ist, dann muss es echt sein.»
Dann war da noch Robert Post, der 22 Jahre lang im Photolabor des JPL gearbeitet hat, und der 1979 Leiter dieses Laboratoriums war, als Nathan ihm die Meier-Photos brachte, um Kopien davon anfertigen zu lassen. Post überwacht das Entwickeln und die Herstellung einer jeden einzelnen Photographie, die vom JPL herausgegeben wird. Obwohl er keines der Bilder analysierte, hat er ein scharfes Auge, dessen Können, Fälschungen zu entdecken, dem eines Laien weit überlegen ist. Post sagte mir: «Vom photographischen Standpunkt her konnte man an den Meier-Photos nichts sehen, das gefälscht wäre. Das ist genau das, was mich betroffen hat. Sie sehen wie authentische Photos aus. Ich dachte: ‹Herrgott, wenn diese Bilder echt sind, dann wird das noch eine tolle Geschichte.›»
David Froning, Astronautics-Ingenieur bei McDonnell Douglas seit 25 Jahren, arbeitet nicht nur im supergeheimen Gebiet der militärischen Verteidigung, sondern er betrieb auch Erkundungs-Forschung, um Ideen und Technologie für fortschrittliche Raumschiffe zu entwerfen. Als langjähriges Mitglied der British Interplanetary Society und dem American Institute of Aeronautics und Astronautics, präsentierte er auf technischen Konferenzen in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika zahlreiche Dokumente über interstellaren Flug. Im Oktober 1985 sprach er vor dem XXXVI International Astronautical Congress in Stockholm. Fronings Frau entdeckte im Haus eines Freundes den Photoband, der im Herbst 1979 von den Elders veröffentlicht worden war. Wegen eines einzigen Wortes im Text – Tachyon – nahm sie das Buch für ihren Mann mit nach Hause. In Meiers Berichten von 1975 schrieb er von einem Tachyonen-Antrieb, den die Plejadier benützen. Seit mehr als einem Jahr hatte Froning praktisch seine gesamte Freizeit auf den Entwurf gerade eines solchen theoretischen Systems verwendet. Als er in Meiers Berichten noch mehr über Reisen mit Überlichtgeschwindigkeiten las [er hatte inzwischen Elders und Stevens um weitere Informationen gebeten], entdeckte er, dass Meiers Zahlen für die Zeitspanne, die man braucht, um die Lichtgeschwindigkeit zu erreichen [wobei dann, laut Meier, das Tachyonen-System aktiviert wird, damit der Hypersprung ermöglicht wird] sowie die Distanz, die ein Raumschiff bis zu diesem Punkt gereist sein müsste, innerhalb von 20 Prozent seiner eigenen Kalkulationen lagen, die er durch sehr komplexe Geschwindigkeits-Formeln aufgestellt hatte. Froning sagte mir: «Wenn das, was Meier behauptet, ein Schwindel ist, dann legen ihm ein paar sehr kenntnisreiche Wissenschaftler Worte in den Mund. Ich habe diesen Meier-Fall nur mit Wissenschaftlern besprochen, die ziemlich unvoreingenommen über interstellaren Flug denken, aber ich kann Ihnen sagen, dass die Mehrzahl davon meinen, dass der Fall glaubwürdig ist, und sie pflichten wenigstens einigen, gelegentlich sogar allen Dingen bei, von denen die Plejadier da sprechen.»
Während meiner Recherchen las ich einen Artikel in einem britischen Verlagsheft, genannt The Unexplained [Das Unerklärte], worin der Autor auf die angeblichen Analysen von Meiers Metallproben durch Marcel Vogel bei IBM hinwies. Der Autor schrieb: «Es war ganz typisch, dass Jim Dilettoso dem Meier-Fall nicht weitergeholfen hat, indem er behauptete, dass sie [die Elders] ein 10stündiges Video von allen Laborvorgängen besässen [Dr. Vogel verneint, dieses gemacht zu haben]. ‹Und,› so sei Dilettoso unvorsichtigerweise fortgefahren, ‹wir haben etwa 60 Minuten auf Band, in denen Dr. Vogel erläutert, weshalb die Metallproben mit unserer terrestrischen Technologie nicht hergestellt werden können, wobei er charakteristische Details beschreibt und die Gründe, weshalb sie nirgendwo auf der Erde produziert werden.›» Der Autor des Artikels macht sich natürlich lustig über eine solche Behauptung. Ich habe das Video gesehen. Ich habe auch ein anderes Video gesehen, in dem Vogel meint, «Ich kann für diese Metallproben keine Erklärung finden. Mit allen mir bekannten Metallkombinationen könnte ich so etwas als Wissenschaftler nicht selbst zusammenstellen. Mit jeder Technologie, die mir bekannt ist, könnten wir dies auf unserem Planeten nicht anfertigen.» Ich habe Vogel zweimal interviewt und er besteht darauf, dass die Metallprobe aussergewöhnlich ist, für die er so viel Zeit der Analyse aufgewendet hat. Vor drei Wochen sprach ich wieder mit ihm, und bis zum heutigen Tag ist er noch immer von den Proben fasziniert. Er sagt, dass wenn die Metallproben damals nicht verschwunden wären, als er sie in seinem Gewahrsam hatte, dann würde er jetzt, zusammen mit einigen anderen Wissenschaftlern von IBM und Ames Research, die Forschungen weiterführen. Ein Reporter der Washington Post rief Vogel ebenfalls vor zwei Tagen an und er (Vogel) bestätigte das obige Zitat.
Mit Ausnahme von Vogel und möglicherweise von Nathan, obwohl er sich nicht daran erinnert, wurde keiner dieser Männer je von einem Mitglied der UFO-Gemeinde interviewt. Und Vogel sagte mir sogar folgendes auf Tonband über einen Ufologen, der ihn wegen Meier interviewt hatte: «Behandeln Sie ihn mit grosser Vorsicht. Er wird andauernd quasseln und dann Ihre Worte völlig aus dem Zusammenhang zitieren. Seien Sie also auf der Hut.» Er sagte mir auch, dieses Individuum «hat meine Aussagen vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen und sie dann veröffentlicht. Dieser Meier-Fall wurde sehr stark entstellt.»
In meinem Buch gebe ich bei jedem dieser Wissenschaftler und Ingenieure viel mehr in die Details. Ich erwähne ihre richtigen Namen [wie ich es im Buch auch bei allen andern tue], und füge den Arbeitsplatz (Firma) bei. Nachdem ich die letzte Fassung des Manuskriptes fertiggestellt hatte, verschickte ich an jeden der Wissenschaftler ein Bündel, welches alles enthielt, das ihn betraf. Ich bat sie alle, technische oder anderweitige Korrekturen vorzunehmen, wenn sie möchten. Ich habe in den letzten sechs Wochen von allen eine telefonische oder schriftliche Antwort erhalten. Manche hatten nichts zu ändern gefunden, andere nahmen ein paar kleine Änderungen vor. Alles was sich auf die Analysen der Beweise bezieht, wird im Buch genauso erscheinen, wie sie es mir erlaubt haben. [Zwei Wochen bevor er seinen Brief an meinen Verleger schickte, um ihn zu überreden, LIGHT YEARS nicht zu veröffentlichen, rief mich Walt Andrus an und wir unterhielten uns 45 Minuten lang. Während des Gespräches erwähnte ich die Kommentare der Wissenschaftler. Ich gab ihm deren Namen, buchstabierte sogar einige davon; ich gab ihm die Namen ihrer Arbeitsplätze und ermutigte ihn, sie zur Bestätigung ihrer Aussagen anzurufen. Drei dieser Aussagen erschienen in einer Reklame für mein Buch in Publishers Weekly. Anscheinend kam Andrus meinem Vorschlag nie nach.] Michael Malin begann seinen Brief an mich mit diesen Worten: «Ich danke Ihnen, dass Sie mich sehen liessen, was Sie geschrieben haben. Es gereicht Ihnen zur Ehre, dass ich nicht feststellen kann, ob sie ein Fürsprecher oder ein Verunglimpfer von Dilettoso und von den Behauptungen der Leute, welche die UFO-Bilder zur Verfügung gestellt haben, sind.»
Eric Eliason des U.S. Geological Survey in Flagstaff, Arizona, ist der neunte Experte, mit dem ich mich unterhielt. Nachdem er sein Bündel erhalten hatte, schrieb er mir: «Ich danke Ihnen für die genaue Darstellung meiner Ansichten über die Meier-UFO-Photographien. Wenn Ihr LIGHT YEARS so objektiv bleibt wie die Seiten, die Sie mir zur Verfügung stellten, dann freue ich mich darauf, zu lesen, was Sie zu sagen haben.» Eliason stellt Software für Bildverarbeitung her, damit Astrogeologen planetare Photos, die aus dem All zurückgestrahlt werden, besser untersuchen können. Er verbrachte zwei Jahre, um mit Hilfe der Bilder, die durch Pioneer 10 vom wolkenbedeckten Planeten Venus angefertigt wurden, eine ausgeklügelte Radar-Landkarte herzustellen. Seine Software wurde verwendet, um die Raumbilder zu bearbeiten, die von Viking und Voyager aufgenommen worden waren. Als Vertreter des amerikanischen Raumfahrtsprogrammes und als Experte in Bildverarbeitung wurde er nach Frankreich und China entsandt. Er hat 1981 die Meier-Photos auf seinen eigenen Geräten analysiert. Er sagte mir in einem Interview im August 1984: «In den Bildern waren keine harten ‹Bruchstellen›, die man sehen würde, wenn das Ganze irgendwie künstlich hineinkopiert worden wäre. Und wenn dieses Hineinkopieren vom Film registriert worden wäre, hätte es der Computer entdeckt. Wir haben nichts dergleichen gesehen.»
Was würden Sie mit solchen Beweisen anfangen? Würden Sie die Beweise ignorieren, weil Meier seltsame Behauptungen aufstellt? Oder weil ein Ufologe berichtet, dass ein Kollege in Deutschland einen Freund hat, der Stricke und Flaschenzüge in Meiers Schuppen hängen sah? Oder weil Wendelle Stevens jetzt im Gefängnis sitzt? Oder weil Meier ein 18 inch [45 cm] grosses Modell von einem plejadischen Raumschiff in seinem Büro stehen hat? Oder weil eine Gruppe von Gläubigen sich um diesen Mann geschart hat? Und wenn Sie eine Wahl hätten zwischen den Analysen, die von Wissenschaftlern wie Malin von der Arizona Universität oder Eliason vom USGS und denjenigen, die von Bill Spaulding von Ground Saucer Watch angefertigt wurden – auf welche würden Sie ihren professionellen Ruf setzen? Nach all den Verleumdungen gegen den Meier-Fall war ich überrascht zu hören, dass Ufologen, wie Walt Andrus, noch nie von Leuten wie Malin oder Eliason oder Gentleman oder Froning oder Ambrose gehört hatten, geschweige denn von den angeblichen Verleumdern Hans Schutzbach und Martin Sorge in der Schweiz. Schutzbach war zwei Jahre lang Meiers Vertrauensperson. Er war Tag und Nacht mit ihm zusammen, fuhr ihn zu den Kontakten, organisierte und katalogisierte alle Photographien. Er mass und photographierte die Landespuren. Dann zerstritten sie sich und Schutzbach ging weg von dort. Er hasst Meier und ist sicher, dass Meier ein Schwindler ist. Wenn aber jemand Meiers «Technik» kennen würde, und bereit wäre, sie preiszugeben, dann wäre es doch wohl Schutzbach. Und trotzdem hat Schutzbach keine Ahnung wie Meier die Landespuren oder die Photos oder die Audioaufnahmen oder die Filme hätte fabrizieren können. Ausserdem hat er keinen einzigen Vorschlag, wer Meiers Komplize sein könnte. Sorge, ein kultivierter Mann mit Universitätsabschluss in Chemie und Autor von zwei Büchern, wurde oftmals von Ufologen als der Entdecker der verkohlten Photos erwähnt, wodurch er Meier als Schwindler aufgedeckt habe. Er sagte mir im Sommer 1985, dass er «sicher» sei, die Kontakte hätten stattgefunden, obgleich auf andere Art und Weise als Meier sie beschreibt. Er erzählte mir auch die wahre Geschichte, wie er die verbrannten Dias in die Hand bekam. Das ist aber eine ganz andere Version als jene, die mir von den Ufologen hier in den Vereinigten Staaten aufgetischt wurde. All dies steht ebenfalls in meinem Buch.
Eine der wohl interessanteren Ironien des gegenwärtigen Aufruhrs innerhalb der UFO-Kreise gegen die Veröffentlichung von LIGHT YEARS ist wohl, dass jedesmal, wenn Leute das Buch in Grund und Boden verdammen – bevor sie es gelesen haben – sie auf Bill Spaulding und Kal Korff hinweisen, als die beiden Autoritäten, deren Können die Gemeinde grosses Vertrauen schenkt. Aber wer würde sich denn auf irgendwelche Analysen Spauldings verlassen, nach all den negativen Kommentaren, die ich von verschiedenen Mitgliedern der UFO-Gemeinde über seine Arbeit gehört habe? Bill Moore, der nicht gerade für wohlwollende Gefühle gegenüber dem Meier-Fall bekannt ist, oder zu Leuten, die ihn untersucht haben, sagte in einem Interview am 25.3.1985 folgendes über Spaulding: «Er wird generell von praktisch allen auf diesem Gebiet als jemand angesehen, den man ignorieren sollte, weil er reine Marktschreierei betreibt. Er schrieb ein Dokument über die Analyse von Photographien, und ich besitze ein Gutachten des Dokuments von einem Wissenschaftler, der von der Sache etwas versteht – und dieser zerreisst Spauldings Analyse einfach in der Luft. Sie hört sich ganz gut an, ausser man kennt sich im System aus und weiss, dass der Kerl ein ‹falscher Fuffziger› ist.»
Obwohl Korff damals jung und unerfahren war, mindert dieser Faktor nicht unbedingt seine Arbeit. Aber ich bin sicher, dass ein paar Ufologen ihn das Gleiche sagen gehört haben, was er mir in einem Interview am 13.4.85 gesagt hat: «Ich bin sogar bereit, zu akzeptieren, dass Meier irgendwo ein echtes Erlebnis gehabt hat, aber da sein «Tonsignal» mit so viel Lärm umgeben ist, weiss ich nicht, wie ich es aus dem Klamauk herausschälen soll. Ich habe immer festgehalten, dass, ja, vielleicht an der Sache sogar etwas dran ist. Die meisten Leute, die mein Werk gelesen haben, sagen, ‹Ah, der Meier-Fall ist ein totaler Schwindel, da ist nichts Wahres dran.› Ich sage jedoch, ‹die Behauptungen (von Stevens und den Elders) halten einfach nicht stand; aber es ist möglich, dass der Bursche vielleicht doch irgendwo etwas Wahres zu bieten hat.›»
Nach drei Jahren der Recherchen und des Nachdenkens über die Geschichte wurde es mir endlich klar, dass da zwei Haken die UFO-Gemeinde davon abhalten, einen ernsthafteren Blick auf den Meier-Fall zu werfen: Der erste Haken besteht aus Meiers absurden Behauptungen sowie einem allgemeinen Widerwillen der UFO-Kreise, Kontaktangaben zu akzeptieren, ganz besonders über mehrmalige Kontakte, weil sie andauernd versuchen wollen, sich von den Grenzbereichen fernzuhalten. Der zweite Haken ist, dass Lee Elders alle Beweisstücke gekapert und sich ‹daraufgesetzt› hat. Nachdem er das Buch von den Elders ‹UFO...Contact from the Pleiades› begutachtet hatte, schrieb George Earley in Saucer Smear, dass, solange die Intercep-Gruppe nicht ein paar der Beweise vorzeigt, von denen sie behauptet, sie in ihrem Besitz zu haben, verdiene sie es, von den UFO-Kreisen gezüchtigt zu werden. Und Earley hatte recht. Korff ebenfalls. Die Behauptungen allein halten kein Wasser. Aber die Beweisstücke existieren tatsächlich; ich habe mit den Leuten gesprochen, die sie untersucht haben.
Keine der oben erwähnten Information wird hier als Beweis angeboten, dass Meier in einer Schweizer Wiese gesessen und mit Plejadiern geplaudert hat, sondern nur, um zu demonstrieren, dass die Menschen, die von dem Meier-Fall gefesselt sind und die in diesem Mann eine faszinierende Story sehen, keineswegs simple Leute sind, wenn es um ihre Denkweise geht. Keiner, einschliesslich Stevens und den Elders, hat je behauptet, unwiderrufliche Beweisstücke der Meier-Kontakte zu besitzen, und ich behaupte dies jetzt ebenfalls nicht. Niemand in der Ufologie kann so etwas über einen Fall aussagen. Nachdem ich einen Brief wie diesen hier an Jerry Clark geschickt hatte, antwortete er mir, dass er die Meier-Story «faszinierend» fand, obwohl er weiterhin ernste Vorbehalte über Meiers Behauptungen in bezug auf seine Treffen mit Ausserirdischen hegt. «Meine Kollegen werden erstaunt und verwirrt sein,» schrieb er. «In unserer Gruppe (mich eingeschlossen) war es geradezu ein Glaubensartikel, dass diese ganze Sache ein offensichtlicher klobiger Schwindel sei. Aber es scheint, Sie haben mir gezeigt, dass alles eigentlich noch viel interessanter ist. Es ist in der Tat ironisch. Ufologen beschweren sich immer, dass Wissenschaftler und Entlarver keinen objektiven Blick auf die UFO-Beweise werfen wollen. Ich denke aber, Sie haben demonstriert, dass sich in diesem Fall die Ufologen genauso verhalten haben wie die Leute, die sie kritisieren.»
Sie werden entdecken, dass das Buch ein ausgewogener Bericht ist, der viele Überraschungen für Sie und andere Ufologen bereithält, und dass es in keiner Weise das Format der UFO-Gemeinde entwürdigt oder ihren Fortschritt hindert. Durch die Zusammenarbeit von vielen von Ihnen werden die historischen Abschnitte in LIGHT YEARS den Lesern und Studenten der Texte echte Wertschätzung für das UFO-Phänomen einbringen. Wie Jerry Clark bleibe ich ebenfalls fasziniert von Meier, aber ungewiss, ob eine tatsächliche Wahrheit hinter diesen Kontakten steckt. Ich beende LIGHT YEARS hiermit: «Ich würde ihn keinen Propheten nennen, obwohl er möglicherweise einer ist. Ich würde es nicht ausschliessen, dass er ein Betrüger ist, obwohl ich keinen Beweis dafür habe. Ich weiss, wenn Sie diese Geschichte in einem Wasserkessel brodeln lassen könnten, dann würden Sie einen substantiellen Bodensatz vorfinden, der aus zwei Dingen besteht: Das eine wäre Meiers als wirr empfundenes Gerede über Zeitreisen, Reisen im All, Philosophie und Religion; das andere bestünde aus den Kommentaren der Wissenschaftler und Ingenieure, die von den Beweisstücken beeindruckt waren, die er vorgelegt hat. Ich kann weder die erste Sache glauben, noch kann ich die zweite von der Hand weisen. Vielleicht ist er einfach einer der allerbesten Illusionisten, den die Welt je gesehen hat, der nicht die Macht, aber die Fähigkeit besitzt, andere zu überreden, Dinge zu sehen, die nicht geschahen und nicht existieren. Vielleicht hat er gar keine solche Fähigkeit; vielleicht haben ihn Wesen von einer sehr viel höheren Ebene auserwählt und unter ihre Kontrolle gebracht, um ihn für Zwecke zu benutzen, die weit über unserem eigenen Verständnis liegen. Von einem bin ich jedoch sicher, nämlich, dass der Versuch, aus dieser ganzen Sache einen Sinn zu machen, das Schwierigste war, das ich je im Leben tun werde. Letzten Endes begann ich zu verstehen, wie auch die Elders schon vor Jahren, dass die Wahrheit über die Meier-Kontakte nie bekannt werden wird.»
Übersetzt von Heidi Peters (Januar 1999)
Eine Widerlegung falscher Behauptungen und Verdrehungen durch Kal K. Korff
James W. Deardorff, Emeritierter Forschungs-Professor, Oregon State University, Mai 1996
James W. DeardorffIn seinem Buch Spaceships of the Pleiades: The Billy Meier Story (Raumschiffe der Plejaden: Die Billy Meier-Geschichte), stellt Kal K. Korff dutzendweise Behauptungen gegen die Wirklichkeit von Eduard Meiers Kontakterlebnissen auf. So kann es geschehen, dass ein Leser, der mit den Nachforschungen des Meier-Falles durch Wendelle Stevens, Lee und Brit Elders, Jim Dilettoso und Gary Kinder sowie mit dem Hintergrund von Korffs Leben nicht vertraut ist, fälschlicherweise annimmt Korffs Behauptungen seien allein durch ihre grosse Anzahl wahr. Da klare Widerlegungen von falschen oder irreführenden Darstellungen ein Vielfaches des Platzes erfordern würden als ihr blosses Aufzählen, kann ich hier nur einige Beispiele anführen, will ich kein ganzes Buch schreiben. Die Auswahl umfasst grösstenteils das Talmud Jmmanuel (TJ). Am Ende werde ich auch Korffs Behauptungen über eine wichtige Serie von 34 UFO-Photos aus Meiers Sammlung untersuchen.
Das Talmud Jmmanuel (TJ)
In seinem Buch verwendet Korff 6 oder 7 Seiten, um dem TJ, das 1963 als alte, in Harz eingelegte aramäische Schriftrollen von Meier und einem Priester in der Nähe von Jerusalem entdeckt wurde, seinen Nimbus zu nehmen. Das vorliegende TJ scheint meiner eigenen Analyse nach eine Übersetzung der Originalschrift zu sein, von der dann das Matthäus-Evangelium abgeleitet wurde. Das TJ ist extremketzerisch für das Christentum, weist es doch darauf hin, dass Jmmanuel, alias Jesus, die Kreuzigung überlebte und später viel in Anatolien und weiter ostwärts in Nordindien und der Kashmir-Region reiste und lehrte. Deshalb sind die starken Beweggründe einiger Personen leicht verständlich, Meier, koste was es wolle, in Verruf zu bringen. Da mein Buch Celestial Teachings (CT) (Himmlische Lehren) das gleiche Dokument untersucht, habe ich dieses Thema gewählt, um Korffs Beispiele in ihren Einzelheiten darzustellen, ihne irgendwelche seiner angeblichen wichtigen Anklagen zu übergehen. CT erforscht die Materie tiefgreifend und findet rund 200 Gründe ,weshalb das TJ eher die Quelle des Matthäus-Evangeliums zu sein scheint als ein Betrug, der auf diesem Evangelium basiert. Beide, das TJ und CT, sind erhältlich bei Wild Flower Press, P.O. Box 726, Newberg, OR 97132, USA.
Auf Seite 36 sagt Korff: «Billy Meier selbst schrieb ein Buch mit dem Titel Talmud Immanuel, welches in den Vereinigten Staaten bei Wild Flower Press veröffentlicht wurde.» Dies ist jedoch nicht richtig, denn Meier war Mitentdecker, Aufseher über die Übersetzung und Herausgeber, aber nicht dessen Autor. Zudem lautet die korrekte Schreibweise des TJs Talmud Jmmanuel, in dessen Einleitung Meier begründet, weshalb er «Immanuel» mit einem «J» schreibt und nicht mit einem «I».
Auf der selben Seite sagt Korff, ich «sei ein gläubiger und enthusiastischer Befürworter von Meiers messianischen Behauptungen geworden». Ich stelle irgendwelche falschen Eindrücke richtig, die möglicherweise durch die Behauptung entstehen könnten, ich sei ein Verteitiger von Meier, der so etwas wie eine Heilandfigur oder ein Erlöser ist oder zu sein versucht - eine Art Messias. Wenn er in irgendeinem Sinne ein «Gesalbter» ist, dann deshalb, weil er von gewissen Ausserirdischen (Extraterrestrials = ETs) als deren spezielle oder Haupt-Kontaktperson ausgewählt worden war. Dies zeigen die Beweise: Die ersten Untersucher seiner ET-Erfahrungen der späten 70er und dann Anfang bis Mitte der 80er Jahre (Wendelle Stevens, Lee und Brit Elders, Tom Welch, Jim Dilettoso und Gary Kinder) konnten nichts finden, das darauf hingewiesen hätte, dass Meiers wichtigste Photos und ET-Erlebnisse, die auch durch viele Zeugen bestätigt werden, ein Schwindel gewesen seien. Ihre Untersuchungen waren neutral, intensiv und offen - im Gegensatz zu jenen von Korff, wie wir sehen werden.
Meier sieht es als Teil seiner Mission, den TJ, d.h. Jmmanuels wahre Lehre, an interessierte Menschen zu verbreiten. Um zu vermeiden, als Anführer eins Kultes zu erscheinen, entmutigt Meier jedoch aktiv Menschen ausserhalb seiner kleinen Gruppe von Verfechtern in Schmidrüti (Schweiz), seine Geschichte auf irgendwelche Art im grossen Stil oder durch Seminare anzupreisen. Und lange nahm er Besuchern den Mut, ihn in Schmidrüti zu treffen. Er dürfte diesbezüglich ein Kontrast sein z.B. zu einem angeblichen Kontaktler namens Raël (siehe dessen The Message Given to Me by Extra-Terrestrials), der aktiv versucht, ein Gefolge von mehreren Zehntausend zu rekrutieren, obwohl er keinerlei stützende Beweise vorbringen kann.
Es sollte erwähnt werden, dass, gesetzt den Fall, die ETs, von denen Meier kontaktiert wird, jemand anderen ausgewählt und es dieser Person dann erlaubt hätten, bei rund 18 verschiedenen Gelegenheiten zahlreiche Filmrollen von Tageslicht-Photos ihrer Fluggeräte aufzunehmen, dass dieser andere Menschen denselben verzweifelten Versuch bei Personen wie Korff auslösen würde, ihn schlechtzumachen, wie dies auch bei Meier der Fall ist - angenommen er träte vor die Öffentlichenkeit.
Nehmen wir Korffs Behauptungen, Beschuldigungen und Anspielungen gegen das TJ der Reihe nach, würde man vermutlich mit dem Thema Judas Ischarioth beginnen. Das TJ wurde angeblich von diesem Jünger geschrieben, doch im TJ erfährt man, dass es stattdessen eine andere Person war, nämlich Juda Iharioth, der Sohn eines prominenten Pharisäers, welcher den Häschertrupp auf Jmmanuel aufmerksam gemacht hat und kurz darauf Selbstmord beging. Auf den Seiten 78-79 seines Buches bringt Korff das Thema durcheinander, in einem Interview mit Bernadette Brand, Mitglied von Meiers innerem Kreis, verwirrt Korff die Angelegenheit, indem er die beiden Namen nicht auseinanderhält. Da beide Namen sehr ähnlich klingen, konnte, laut TJ, ein Oberpriester das Gerücht in Umlauf setzen, es sei Judas gewesen, nicht Juda, der Jmmanuel verraten habe; hierdurch gelang es ihm erfolgreich, Zweifel gegen Jmmanuels Lehre zu säen, wenn selbst einer seiner Jünger diese nicht akzeptieren konnte - und gleichzeitig konnte er verhindern, dass der Pharisäer-Vater von Juda sich genieren musste. Wir wissen nicht, ob Korff Brand korrekt zitierte, als sie angeblich sagte: «Nein, dies ist ein anderer Judas Ischarioth», als Antwort auf Korffs Frage, ob der TJ-Autor der gleiche Judas Ischarioth sei, von dem die Evangelien sagen, er habe Jesus verraten. Ausserdem wissen wir nicht, ob es Korff möglich war, die beiden Namen auseinanderzuhalten, ob Bernadette Brand Juda Iharioth erwähnte oder ob sie selbst der Vereinfachung halber in ihrer Anwort die beiden Namen gleichstellte. Wir wissen jedoch, dass Korff sich in seinem Buch die Mühe nicht macht, den Namen des Verräters zu erwähnen, der im TJ angegeben ist, sondern er belässt sie Angelegenheit unnötigerweise in einem konfusen Zustand. Interessanterweise löst die nüchterne Präsentation des TJ von Judas Ischarioth als auserwählter Schreiber unter den Zwölfen, und einer anderen Person als Verräter - Juda, ein Bekannter Jmmanuels und der Jünger - gleich fünf grössere bis kleinene Probleme, die Judas betreffen, und mit welchen sich die Gelehrten des Neuen Testaments im vergangenen Jahrhundert zu befassen hatten. (Siehe mein Buch The Problems of New Testament Gospel Origins [Die Probleme des Ursprungs der Evangelien des Neuen Testaments], Mellen Research University Press, 1992, Kap. 6).
Auf Seite 78 sagt Korff, dass das TJ «zu beziehen sei in der Form eines anderen Buches namens Celestial Teachings: The Talmud of Jmmanuel von Dr. James Deardorff». Dies ist in zwei Punkten falsch: a) Mein Buch enthält Auszüge verschiedener Verse und Passagen aus dem TJ, ist aber in keiner Weise das komplette TJ; und b) der Untertitel von CT ist völlig verschieden zu The Talmud of Jmmanuel.
Auf Seite 78 behauptet Korff, Jmmanuel sei ein Plejadier geweseni, obwohl das TJ darauf hinweist, Jmmanuels Vater sei Plejadier gewesen, seine Mutter Maria hingegen ein Erdenmensch. Obwohl dieser Fehler im nächsten Satz durch die Erwähnung korrigiert wird, dass der Vater der Plejadier sei, wird sofort anschliessend ein zweiter Fehler begangen, indem Korff «Plejos» als den Namen von Jmmanuels Vater nennt, anstatt Gabriel. Wie Meier informiert wurde, war jedoch «Plejos» der Name des plejadischen Ausserirdischen, der zur Zeit Jmmanuels verantwortlich war für die Aufsicht über einen Grossteil der Erde. Später, im selben Satz, korrigiert Korff «Plejos» zu «Gabriel». Es ist offensichtlich, dass Korff das TJ nicht gelesen hat, sonst hätte er keine Entschuldigung dafür, so verwirrt zu sein.
(Bezüglich der englischen Schreibweise von «Pleiadean» sollte ich erklären, dass mir die «ean»-Endung besser zusagt, weil sie sich an «Archimedean» anlehnt, obwohl die «ian»-Endung gebräuchlicher ist. Ausserdem kann erwähnt werden, dass die «Pleiadeans» Meier gesagt haben, dass sie in Wirklichkeit nicht von den Plejaden stammen, sondern rund 80 Lichtjahre weiter entfernt in der gleichen Richtung wie die Plejaden in unserer Galaxie.)
Auf den Seiten 78-79 lässt sich Korff nicht nur darüber aus, weshalb der 3. Februar Jmmanuels Geburtsdatum ist, wie Meier bei seinen Kontakten gesagt wurde, sondern auch darüber, dass der 3. Februar Meiers eigener Geburtstag ist und dass dies eine unwichtige Übereinstimmung darstelle. Wenn dies so irrelevant ist, weshalb verwendet Korff dann einen ganzen Absatz, nur um darüber zu schreiben?
Auf Seite 79 begünstigt Korff einen Auslassungsfehler aus Randy Winters Buch The Pleiadian Mission; indem er sagt, es sei der Priester Isa Rashid gewesen, der das TJ entdeckt habe. Wie im Vorwort des TJ von 1992 erwähnt, war es jedoch Meier, der in Wirklichkeit den Harzbehälter mit den TJ Schriftrollen ausgrub, nachdem Rashid Meier an diese Stelle geführt hatte. Sie können demzufolge Entdeckungspartner genannt werden. Zu jener Zeit hatte Meier noch seinen linken Arm und war fähig, die notwendigen Ausgrabungen vorzunehmen, bevor der Behälter mit den Schriftrollen freigelegt werden konnten.
Auf Seite 79 verewigt Korff einen anderen offensichtlichen, wenn auch kleineren Fehler von Winters, indem er behauptet, Rashid habe seine Übersetzung des TJ vom Aramäischen ins Deutsche während seines Aufenthaltes in Bagdad ausgeführt. Stattdessen besagt das Nachwort im TJ, dass der Priester weiterhin in Jerusalem lebte und bis gegen 1970 im geheimen an der Übersetzung des TJ arbeitete. Einen Grossteil der bis dahin kompletten Übersetzungen liess er Meier zukommen. 1970 war Meier in die Schweiz zurückgekehrt, und kümmerte sich um seine junge Familie. Ich glaube, dass er mindestens einen letzten Teil übersetzter TJ Seiten von Rashid per Post zugeschickt bekam, woraufhin er bis im September 1974 nichts mehr von Rashid hörte. Irgendwann in der Zeit um 1970 herum wurde Rashids Übersetzungsprojekt jedoch entdeckt, und er floh mit den Rollen in ein libanesisches Flüchtlingslager. Erst nachdem er 1974 durch einen Grossbrand im Flüchtlingslager aufgescheucht wurde, welcher die Zerstörung der Rollen verursachte, floh Rashid nach Bagdad, wo er 1976 ermordet wurde, wie Meier von Semjase gesagt wurde und wie es in den Kontaktberichten überliefert ist.
Auf Seite 79 behauptet Korff, dass «was ... Leute übersehen, die das Talmud Immanuel als echt hinstellen wollen, ist die Tatsache, dass es gar keine Original Schriftrollen gibt.» Das stimmt jedoch nicht, denn die Tatsache, dass die Original Schriftrollen verloren gingen oder 1974 zerstört wurden und nun nicht mehr verfügbar sind, wird in der Briefkopie klargestellt, die am Schluss dem TJ und auch Meiers Kontaktberichten beigefügt ist, was selbstverständlich von mir in Celestial Teachings und in meinen späteren Diskussionen des Themas hervorgehoben wurde. Dies ist auch der Hauptgrund für die Gelehrten des Neuen Testaments, sich nicht für das TJ zu interessieren - es gibt keine Originale, anhand derer man den aramäischen Text überprüfen und die an Labors für Radiokarbon-Datierungsanalysen gesendet werden könnten. Dies ist ebenfalls ein wichtiger Grund, weshalb das TJ bisher nicht die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt hat.
Auf Seite 79 gibt Korff zu verstehen, dass die Bibel durch originale, uralte Texte untermauert werde und so dem TJ gegenüber, welches nur eine deutsche Übersetzung vorweisen könne, einen bevorzugten Status habe. Die frühesten kompletten Texte der Evangelien des Neuen Testaments datieren jedoch nicht früher als aus dem 4. Jahrhundert; ausserdem weisen patriarchale Beweise darauf hin, dass das Matthäus-Evangelium das zuerst geschriebene war, und zwar in Hebräisch oder Aramäisch. Aber alles, was wir Jahrhunderte später erhalten haben, sind griechische Abschriften früherer Abschriften, die ihrerseits aus dem Hebräischen (bei Matthäus) stammen, jedenfalls wenn man einer bestimmten Gedankenrichtung Glauben schenkt. Korff muss darüber informiert werden, dass es keine Originale der Bibel gibt. Andererseits ist das TJ in viel besserem Zustand, da es nur eine Übersetzung erlitten hat, die dann zur 1978er Version führte, welche für wissenschaftliche Studien bei Meier in der Schweiz verfügbar ist. Meier brachte später das TJ redaktionell auf den neuesten Stand, um Fehler zu korrigieren und ihm einen geheimen Code einzuverleiben auf Geheiss seiner ausserirdischen Kontaktleute, was zur deutsch-englisch Version von 1992 bei Wild Flower Press führte. Die beiden Versionen stimmen in ihrem wesentlichen Inhalt überein. Dies heisst jedoch nicht, dass die englische Version keiner Korrekturen bedarf.
Im gleichen Abschnitt behauptet Korff, dass die Rollen «nie aufgefunden wurden», und anschliessend zu beschwert er sich darüber, dass die Rollen, von denen er sagt, sie hätten nie existiert, Rashid «passenderweise verloren gingen». Mit dieser effekthascherischen Abwertung verhindert Korff eine ernsthafte Handhabung der verfügbaren Informationen. Die vorliegende Information weist nach, dass Rashid (damals bereits ein Ex-Priester) und seine junge Familie um ihr Leben fliehen mussten, als sie sich in einem libanesischen Flüchtlingslager versteckten, von dem, laut Rashids Brief, ein Grossteil durch das israelische Militär niedergebrannt wurde. Sie konnten knapp entkommen, aber Rashid hatte keine Zeit mehr, die Schriftrollen aus ihrem separaten Versteck zu holen, um sie mitzunehmen. Man kann also kaum sagen, dass Rashid die Schriftrollen «einfach verlor», besonders wenn man annehmen muss, dass er in seinem Urteil recht hatte, der israelische Überfall sei nur deshalb veranstaltet worden, um ihn und die Schriftrollen aus dem Weg zu räumen und nicht als Strafaktion gegen palästinensische Guerillas. So beginnt Korff nicht damit, den Leser wissen zu lassen, welche Geschichte der Entdeckung, Übersetzung, des Verlustes oder der Zerstörung dem TJ zugrunde liegt. Zum Zeitpunkt, als Rashid im September 1974 an Meier schrieb, um ihn zu informieren, wusste er nicht, ob die TJ Rollen den Israelis in die Hände gefallen oder verbrannt waren. Später erfuhr Meier von seinen plejadischen Kontaktpersonen, dass die Rollen bei der Feuersbrunst zerstört wurden. Dieser Verlust war keinesfalls «passend», nicht einmal für Rashid, denn er wurde trotz allem zwei Jahre später ermordet, wie Meier von Semjase erfuhr, weil er der Übersetzer des TJ und Zeuge der Originalrollen war. Korffs leichtfertiges Übergehen der Fakten stellt eine vollkommene Verfälschung dar.
Eine Nachforschung durch die New York Times enthüllt in einem kleinen Artikel in der Ausgabe vom 10. August 1974 (Seite 11), dass am Freitag, den 9. August 1974, israelische Kampfflugzeuge «ein Zeltlager und zwei Gebäude im Südlibanon attackierten» (in Fachaya Fukhar oder Fashaya Fukhar). Israels nächster Überfall auf den Libanon erfolgte erst am 15. September. Es scheint, dass der Angriff vom 9. August jene war, welche die TJ-Rollen zerstörte.
Ein Grund weshalb das TJ für das Judentum und das Christentum, gotteslästerlich ist, ist der, dass Jmmanuel darin lehrt, der Gott der Juden sei kein wahrer Schöpfergott (der Grosse Geist oder «die Schöpfung» oder Schöpfung), sondern ein weiterentwickelter Mensch, den wir heutzutage als Ausserirdischen bezeichnen würden. Dies öffnet natürlich Tür und Tor für Interpretationen wie Engel als Ausserirdische, Himmelswagen und Säulen aus Rauch oder Feuer als UFOs und eine ähnliche Behandlung anderer Elemente der Merkabah-Mystik im Alten Testament - ein für das Hauptjudentum unakzeptables Szenario und darin wahrhaft blasphemisch.
Auf Seite 80 behauptet Korff, dass die Existenz des TJ «keinerlei Beweis» sei, ohne die Originalrollen. Wie immer man auch die Übersetzungen analysiert, studiert man gleichzeitig, wie überwältigend unwahrscheinlich ein Betrug ist; und findet es deshalb extrem plausibel, dass die Originalrollen des TJ in der Tat einmal existierten. Was Korff hätte sagen sollen ist: Falls die Beweislast auf Meier läge, alle Zweifel über die Echtheit des TJ zu beseitigen, dass er dazu nicht fähig wäre, ohne im Besitz der Originalrollen zu sein.
Auf Seite 80 wird erklärt, dass das TJ «als Dokument nicht einzigartig sei». Dies ist falsch, denn jeder, der das TJ liest, wird nicht nur sofort dessen einzigartigen Erzählstil bemerken, sondern auch seine einzigartigen, jedoch natürlichen Lösungen zu einer Vielzahl grösserer und kleinerer Probleme der Evangelien, welche die Gelehrten des Neuen Testaments schon seit Jahrhunderten beschäftigt haben. Allein weil das TJ zahlreiche Traditionen unterstützt, die darauf hinweisen, dass Jesus die Kreuzigung überlebte, bedeutet dies noch lange nicht, dass es keine einzigartigen Merkmale aufweist. Seine Erzählung z.B., wie Jmmanuel die Kreuzigung überlebte, ist einzigartig unter etwa zehn Darstellungen verschiedener Gelehrter der vergangenen drei Jahrhunderte, welche das Erscheinen von Jesus in Menschengestalt vor seinen Jüngern nach der Kreuzigung zu erklären versuchten.
Auf Seite 80 behauptet Korff, das TJ sage, dass Jesus sich versteckt hielt, nachdem er Indien erreicht habe. Als Referenz verweist er auf Randy Winters’ Buch. Winters sagt jedoch nichts dergleichen, sondern weist darauf hin, was Meier nach Rashids erster Durchsicht der letzten TJ-Rollen erfahren hatte - dass Jmmanuel in Kashmir eine Familie aufzog und sogar dort mit seinen Belehrungen fortfuhr.
Ebenfalls auf Seite 80 erwähnt Korff das Buch Jesus lebte in Indien des deutschen Autors und Forschers Holger Kersten und rief aus: «Wahrheitlich, Meier hat sogar Kerstens Buch gelesen!» Hier liess Korff offenbar durchblicken, dass Kerstens Wiedergabe der Jesus-in-Indien-Überlieferungen Meier die Idee eingab, dieses Thema betrügerisch ins TJ hineinzuschwindeln. Was Korff jedoch nicht erwähnte ist, dass Kerstens Buch erst 1983 (in Deutsch) herauskam, wohingegen das TJ schon 1978 zum ersten Mal als Druck erschien. Dies ist nur ein Beispiel einer offenkundigen Unterstellung durch Korff.
Auf den Seiten 80-81 stellt Korff fest, dass die maschinengeschriebenen Übersetzungen Rashids, welche Meier erhielt, von mehreren ungenannten Gelehrten in Deutschland und der Schweiz analysiert wurden, und dass diese sich «entschieden, ihre Resultate nicht zu publizieren». Korff nannte die Quelle des Briefes nicht, welche ihm diese Information angeblich enthüllte, und behauptete stattdessen, dass seine Quelle anonym bleiben wolle, weil die Resultate negativ seien.
Die Punkte, die Korff anschliesend aufzählt, und von denen er schreibt, sie seien von einem Schweizer Gelehrten, sind identisch mit jenen, über die Prof. Ted Auerbach aus Gebenstorf, Schweiz, brieflich mit mir diskutierte (Auerbach, 5. Februar 1988; 16. April 1988; 29. September 1988; 2. Februar 1989 und 31. März 1989). Als ich das endeckte, sprach ich mit dem Direktor der internationalen Abteilung des MUFON (Mutual UFO Network), der bestätigte, dass Auerbach tatsächlich derjenige war, auf den sich Korff bezog (Walt Andrus; Telephonat vom 19. April 1996). Auerbach ist einer von MUFONs Übersee-Beratern, und er war der Hauptberater von Andrus in der Schweiz. Dass Auerbach seine Schlussfolgerungen nirgends publizierte ist verständlich. Keine Zeitschrift würde Diskussionen von oft detaillierter und technischer Natur akzeptieren, die nicht nur mit einem sehr kontroversen Fall eines UFO-Kontaktlers verbunden sind, sondern ausserdem noch gegen das Christentum und Judentum ketzern?
Es scheint jedoch für Korff keinen Grund zu geben, Auerbachs Identität zu verheimlichen, es sei denn, weil Auerbach darauf hinwies, dass er viel Wirklichkeit in Meiers Erklärungen sehen konnte. In seinem Brief vom 2. Februar 1989 schreibt Auerbach zum Beispiel: «Ein Mitglied unseres UFO-Clubs gab mir G. Kinders 'Light Years', und ich habe es vor einigen Tagen zu Ende gelesen. Das Buch hat mich überzeugt, dass ich E. Meier unrecht getan habe. Das zeigt wieder einmal, dass man einen Menschen nicht beurteilen darf, wenn man nicht alle Informationen in Händen hat. Ich dachte bis jetzt, dass Meiers Photos möglicherweise Fälschungen seien. Aufgrund des Buch ist dies jedoch unmöglich. Es könnte einige falsche darunter haben, aber der Grossteil von mehreren Hundert Photos muss echt sein. Ich hatte auch keine Ahnung, dass er mehr als 100 Treffen mit Semjase hatte.»
Bis 1988 kam Auerbachs Wissen um den Meier-Fall nur aus Material, das ihm 1976 von Hans Jacob ausgeliehen wurde, einem der ersten Mitglieder von Meiers Sympathisantengruppe, der bald wieder abtrünnig wurde. (Jacob wird oft in Korffs Buch erwähnt.) Auerbach behielt das Material für einen oder zwei Monate, machte sich Notizen und gab dann alles wieder an Jacob zurück, der Auerbach gebeten hatte, ihm zu raten ob er ein Mitglied von Meiers Gruppe bleiben solle oder nicht.
Seite 82 enthält einen Teil des Abschlussberichtes von 1980 des Schweizer Wissenschaftlers, in dem es heisst. «Das Talmud ist eine wörtliche Wiedergabe des Neues Testamentes, allerdings mit vielen Zugaben bar jeglichen ethischen Wertes.» Dieser erste Teil ist nicht korrekt, denn nur das Matthäus-Evangelium zeigt viele Parallelpassagen zum TJ, nicht aber das ganze Neue Testament; etwa die Hälfte dieser Passagen, d.h. genauer gesagt Verse, stimmen nur nur schwach oder mässig mit den Versen des TJ überein (siehe Celestial Teachings, Seiten 227-232). In Bezug auf den zweiten Teil des obigen Zitats wäre es besser gewesen, wenn die Aufgabenstellung eines solchen Studiums nicht nur die gewesen wäre, herauszufinden, ob die 'Zusätze' durch einen Fälscher oder sogar von Meier selbst eingesetzt worden waren und ob daraus ein Fall zu machen sei. Es hätte auch danach gesucht werden müssen ob kein stärkeres Argument für das Gegenteil spräche, nämlich, ob nicht derjenige, der das Matthäus-Evangelium zusammenstellte, das TJ vor sich liegen hatte und vieles, was lästerlich war, daraus ausliess. Celestial Teachings erwägt beide Gesichtspunkte, gibt aber überwältigende Hinweise, dass Letzteres der Fall ist. Ausserdem analysiert das Buch die möglichen Zusätze im TJ-Text, die der Zusammensteller des Matthäus-Evangeliums gemacht hat, und es weist darauf hin, wie die verschiedenen Gelehrten des Neuen Testaments diese Zusätze bevorzugten, um zu betonen, dass sie vom Zusammensteller beigefügt wurden. Es ist einfach unmöglich, dass Meiers begrenzte 4. Klasse Schulbildung ihn darauf vorbereitet hätte, als schriftstellerischer Betrüger alle bekannten Evangelien-Gelehrten zu überbieten; sie hätte es ihm auch nicht erlaubt, einen unbekannten Gelehrten mit überragenden Fähigkeiten heranzuziehen, der ihm hätte helfen können, einen dem TJ vergleichbaren Schwindel zu erschaffen. Da Auerbach aber von der Annahme ausging, dass das TJ ein Schwindel ist, hat er diesen wichtigsten Aspekt des Problems nicht bedacht.
Was die 'Zusätze' des TJ und deren geringen ethischen Wert betrifft, sollte man beachten, dass der Zusammensteller des Matthäus Evangeliums keinen Grund hatte, diejenigen Teile des TJ auszulassen, welche die Ethik des frühen Christentum betrafen. Deshalb wird genau dieses Material, das auf den TJ zurückleitet, im Matthäus Evangelium gefunden; z.B. die goldene Regel, und «Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?» Man entdeckt ganz besonders, dass der Zusammensteller Passagen ausgelassen hat, in denen das TJ über Existenz, Evolution und Unsterblichkeit des menschlichen Geistes und dessen Verbindung zum 'wahren Gott' oder der Schöpfung belehrt. Ganz offensichtlich konnte der Zusammensteller des Matthäus in sein Evangelium kein Material hineinnehmen, das von den Lehren des frühen Christentums abwich und in dem der externe Heilige Geist als einziger Geist betont wird - und dies führt auf Paulus zurück. So enthält das TJ eine ziemlich grosse Anzahl von Lehren mit ethischem Wert, zusätzlich zu jenen, die ihren Weg ins Matthäus-Evangelium fanden, ganz besonders Jmmanuels Ermahnungen, die natürlichen Gesetze der Schöpfung zu befolgen.
Im gleichen Teil des Abschlussberichtes (Korff, Seite 82) heisst es: «Es ist kaum einzusehen, weshalb das Neue Testament mit dem Original Wort für Wort übereinstimmen kann - abgesehen von den beigefügten Passagen - wenn das Original die ganze Zeit vergraben war.» Hier möchte ich noch einmal betonen, dass die Übereinstimmung nicht nur mit dem Neuen Testament als ganzes, sondern auch mit substanziellen Teilen des Matthäus Evangeliums meistens alles andere als perfekt war. Nur ca. 17% der Matthäus Verse haben eine hohe Übereinstimmung mit dem TJ von 1978 (Celestial Teachings, Seite 232). Diese Übereinstimmung mag vielleicht grösstenteils damit zusammenhängen, dass Rashid in Wirklichkeit ein Priester war, der möglicherweise bei seiner TJ Übersetzung eine deutsche Bibel vor sich liegen hatte, die ihm als Anhaltspunt diente, um die besten Worte aus den Versen zu wählen, die im TJ in etwa die gleichen zu sein schienen wie in der deutschen Bibel.
Um auf den letzen Teil der Frage zurückzukommen: «Wie konnte das Matthäus Evangelium mit substanziellen Teilen des TJ übereinstimmen, wenn Letzteres bis 1963 vergraben war?» - es ist nicht schwierig zu verstehen, wie der Schreiber des Matthäus Evangeliums wahrscheinlich vom TJ erfuhr. Man muss nur folgern, dass Judas Ischarioth während ca. 40 Jahren, die er später in Indien verbrachte, Zeit hatte, die TJ Schriftrollen zu übertragen sowie Weiteres hinzuzufügen, um auf diese Weise einen zusätzlichen Satz Schriftrollen herzustellen, die zusammen mit den Originalrollen im frühen 2. Jahrhundert nach Palästina zurückgetragen wurden (durch Jmmanuels ältesten Sohn Josef, wie Meier später von Rashid erfuhr). Vielleicht machte Judas sogar eine oder zwei weitere Abschriften, die in Indien nicht überlebten. Oder vielleicht war es Joseph, der auf seinem zwei Jahre langen Marsch von Indien nach Palästina eine Abschrift des ersten Teils der sehr langen Schriftrollen anfertigte - die einzigen Passagen, von denen er annahm, dass sie für Menschen interessant seien, die einst in Palästina von Jmmanuel gewusst hatten. Als er dann auf palästinensischem Gebiet ankam, übergab er vermutlich die Abschrift an einige anscheinend fähige, ehrliche Menschen, die einige der wahren Überlieferungen kannten, die Jmmanuel gelehrt hatte; schliesslich fanden die Rollen ihren Weg in die Hände des Zusammenstellers des Matthäus Evangeliums in einer unbekannten Frühkirche. Die Originalrollenhüllte Joseph in Harz und vergrub sie in der Grabhöhle bei Jerusalem, wo sie rund 19 Jahrhunderte lang unentdeckt blieben. Es besteht kein Mangel an Möglichkeiten dieser Art, über die man spekulieren könnte, die sich Auerbach entweder nicht vorstellen konnte oder die er ignorierte. In seinem Brief an mich vom 11. März 1988 erwähnte Auerbach, dass er von Anfang an auf diese Frage gestossen sei. Es scheint, dass sein Versäumnis, dafür einleuchtende Lösungen zu finden, ein Hauptgrund war für sein Verharren in der Annahme, das TJ müsse ein Schwindel sein.
Der gleiche Teil des Berichtes behauptet: «Beide, die Zusätze und der Brief des Priesters, sind in Herrn Meiers charakteristischem Stil geschrieben und enthalten dieselben Deutschfehler wie auch die Semjase-Berichte.» Etwas weiter im Bericht wurden offensichtlich ein paar Beispeile genannt, und Auerbach hat sie mit mir besprochen. Das sogenannte 'zusätzliche' TJ Material, ohne Parallele zum Matthäus Evangelium, würde von Meier die meisten Überarbeitungen verlangen, weil dessen Inhalt für Frau Krauer, Rashids und Meiers Assistentin von 1976-1978 zu fremdartig gewesen sein muss. Meier war jedoch durch seine frühen Kontakte mit den Ausserirdischen Sfath und Asket auf vielseitige Art und Weise geschult und auf die unbiblischen Offenbarungen des TJ vorbereitet. Natürlich kann man annehmen, dass in den Überarbeitungen etwas von Meiers persönlichem Schreibstil durchdringen würde, einschliesslich seines Gebrauchs von schweizerischem Deutsch. Meier war schliesslich der Herausgeber des TJ und hat vermutlich gespürt, dass Rashids deutsche Widergabe des Textes an manchen Stellen etwas zu wünschen übrig liess. Eine solche Prägung durch Meier kann dann eine bestimmte Übereinstimmung mit Meiers Schreibstil in den Kontaktberichten zeigen, weil letztere alle durch sein Bewusstsein übertragen wurden.
Im gleichen Abschnitt des Berichts wird behauptet (Korff, Seite 82): «Vergleiche zeigen, dass der Brief, den der Priester angeblich im Irak geschrieben hat, in Wirklichkeit auf derselben Schreibmaschine getippt wurde wie die Semjase-Manuskripte.» (Kursive Auszeichnungen in diesem und früheren Abschnitten, in denen ich Korff zitiere, stammen alle von Korff.) Das zuletzt erwähnte Manuskript bezieht sich auf Meiers Kontaktberichte, von denen ich Kopien der deutschen Versionen Nr. 2, 61, 76 und 150 mit Datum vom 3. Februar 1975, 29. Juli 1976, 23. Mai 1977 resp. 19. Oktober 1978 besitze. Diese habe ich mit der Kopie von Rashids Brief im TJ verglichen. Beide, Rashids Brief und die Kontaktberichte bis ca. 1978 scheinen mit der gleichen Art Schreibmaschine geschrieben zu sein - mit dem gleichen deutschen Typensatz. Aus diesem Grunde habe ich ich diese Kontaktberichte (Nr. 2, 61, 76) mit Rashids Brief verglichen und stiess dabei auf vier charakteristische Eigenheiten:
a) Bei der Schreibmaschine, die Rashid verwendete, liegt der obere Rand der Zahl 9 etwas zu niedrig, wie man aus 2 von 2 Vorkommen ersehen kann. In den drei deutschen Kontaktberichten jedoch, liegen sie auf der richtigen Höhe - bündig mit dem oberen Rand der anderen Ziffern (mit Ausnahme der Zahl 6, welche die andern Zahlen überragt) -, und dies in allen 10 vorkommenden Fällen.
b) Bei der fraglichen Schreibmaschine, die Meier verwendete, stehen die kleinen 'w' etwas zu tief. In der Beurteilung der Fusslinie des kleinen 'w' in bezug auf die durchschnittliche Schriftlinie der benachbarten Buchstaben, stehen die kleinen 'w' in 61 von 89 Fällen (Untersuchung der ersten Berichtseiten der gewählten Kontaktberichte) um 8% oder mehr zu tief; in 27 weiteren von 89 Fällen ebenfalls, jedoch weniger ausgeprägt. Nur in einem von 89 Vorkommen stimmte die Position des kleinen 'w' mit der durchschnittlichen Fusslinie überein, mit einer geschätzten Abweichung von ±2%. Bei Rashids Schreibmaschine hingegen stand der untere Randder kleinen 'w' in 31 von 34 Fällen auf der Grundlinie (mit ein paar kleinen Unsicherheiten beim Schätzen); erkennbar tiefer als die Fusslinie lag es lediglich bei 3 von 34 Vorkommen. Dieser Unterschied ist recht bemerkenswert und weist darauf hin, dass zwei verschiedene Schreibmaschinen verwendet wurden.
c) Im Schreibbild von Rashids Brief ist die linke Seite des 'ü' in 12 von 12 Fällen schwach, ebenso in 7 von 8 Fällen die untere linke Seite des 'ä'. Dies könnte entweder durch eine Unzulänglichkeit in der Funktion oder in der Struktur jener spezifischen Schreibmaschinentasten oder durch einen schwachen Anschlag Rashids verursacht worden sein. In den Kontaktberichten zeigt sich keine solche Eigenheit.
d) Bei 3 von 7 Stellen, wo 'ur' in Rashids Brief vorkommt, liegen die beiden Buchstaben so eng nebeneinander, dass sich die unteren Ränder berühren oder zusammenwachsen; das geschieht in keinem der drei untersuchten Kontaktberichte, in denen ich 75 Vorkommen von 'ur' zählte. Ein Grund dafür kann sein, dass in Rashids Brief das 'u' mit dem rechten Zeigefinger getippt wurde und das 'r' mit dem linken, so, dass die ungenaue Koordination die beiden Tasten zu nahe beieinander und in zu schneller Folge anschlagen liess, wodurch der Buchstabe zu nahe an den andern gedruckt wurde - ein Problem, das später mit Textverarbeitung gelöst wurde. Die Kontaktberichte wurden jedoch von Meier selbst getippt, und da er nur eine Hand zur Verfügung hat, kam dieses Problem nicht vor.
Man könnte auch einen Vergleich mit einer Kopie der Vereinbarung zwischen Rashid und Meier vom 4. August 1963, die Meier über die Jahre hinwegretten konnte. (Rashid wurde beauftragt, die Schriftrollen zu Verwahren und Meier Rashids deutsche Übersetzungen.) Die hierbei verwendete Schreibmaschine, hatte ein etwas anderes Typenbild als das in den Kontaktberichten oder in Rashids Brief verwendete, was am besten beim Vergleich der 'J' zu sehen ist. In dieser Vereinbarung erscheint Rashids Unterschrift ganz deutlich als die gleiche wie in seinem Brief von 1974, obwohl sie auch Unterschiede im Detail aufweist. Speziell die letztere Unterschrift ist etwas weniger ausgeprägt als die frühere.
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass selbst bei harter Überprüfung keinerlei Beweise für die Anklage vorliegen, die gleiche Schreibmaschine sei für die Kontaktberichte und Rashids Brief am Ende des TJ verwendet worden. Man muss kein Schreibmaschinenexperte sein, um die von mir beschriebenen Unterschiede festzustellen.
Fahren wir nun aber in diesem Bericht fort (Seite 82 in Korffs Buch), wo erwähnt wird, dass sich Semjase in den Kontaktberichten besonders bemüht, Meier gelegentlich mit überschwenglichem Lob zu überschütten. Indem die Tatsache verschwiegen wird, dass Meier dieses Lob ebenso häufig zurückwies - diese Bemerkungen wurden ebenfalls getreulich in den Berichten wiedergegeben -, vermittelte Auerbach den Eindruck, dass Meier dies in erfundene Gespräche einfügte, um so gut dazustehen.
Im Bericht ebenfalls ausgelassen wurde jegliche Diskussion des sehr plausiblen Grundes, weshalb Meiers Kontaktpersonen ihm gelegentlich ausgesprochen schmeichelten: Ihre Kontakte sollten unempfängliche Menschen nicht zwingen, zu glauben, was ihr eigenes Glaubenssystem nicht akzeptieren kann - nämlich, dass Ausserirdische, die weiter evolutioniert sind als wir, in unserer Nähe weilen, die von uns wissen und mit ausgewählten Personen Kontakt haben. Das heisst, dass die Ausserirdischen vorsätzlich Sprache, Handlungen und Gegenstände in ihren Kontakten einsetzen, die ihre Kontaktperson diskreditieren und/oder die unterstützenden Beweise unterminieren, die sie der Kontaktperson als Beweis ihrer Existenz zu besitzen erlauben. Falls der positive Beweis der Realität der Kontakte ignoriert wird, kann die durch die Ausserirdischen an die Kontaktperson gegebene Desinformation den Kritikern des anthropozentrischen Bewusstseins eine Ausrede liefern, ihre bestehenden Glaubensrichtungen zu erhalten ohne «verrückt zu werden». Obwohl dies heissen würde, dass die Plejadier, die hier mit 'Ausserirdischen' gemeint sind, intelligenter sind als ihre skeptischen menschlichen Verleugner und jenen ein paar Nasenlängen voraus, sollte diese Strategie nicht überraschen, wenn sie Tausende oder sogar Zehntausende von Jahren evolutionierter sind als wir und trotzdem ethisch genug, unsere Gesellschaft nicht plötzlich in ein mentales Chaos zu stürzen. Der Gedanke, dass Ausserirdische klüger oder wissender als sie selbst sein könnten, scheint für negative Skeptiker ein gigantischer Stolperstein zu sein und veranlasst sie dazu, die Beobachtungen ins Lächerliche zu ziehen, anstatt der Wirklichkeit ins Auge zu blicken. Die Ethik, Skeptiker nicht zu forcieren, an etwas zu glauben, was sie einfach nicht als Wirklichkeit akzeptieren können, scheint eine höhere zu sein als jene, nie zu lügen, wenn die Desinformation in einem Zusammenhang präsentiert wird, der von uns verlangt, «die Spreu vom Weizen trennen».
An verschiedenen Stellen in den Kontaktberichten hebt Semjase Meier gegenüber hervor, dass die Plejadier/Plejaren den freien Willen des Menschen als übergeordnet betrachten und dass das Schlimmste, das aus ihren Kontakten resultieren könnte, wäre, wenn alles in eine weitere Religion oder einen Kult verdreht würde, in dem entweder sie als Götter oder Göttinnen betrachtet oder Meier ein weltbekannter Guru würde. Wenn sie gelegentlich unklare Desinformationen an Meier abgeben, die dann seinen Kontaktberichten einverleibt werden und die später von Verleugnern als Egoismus oder dumme-erfundene Bemerkungen Meiers angesehen werden, haben die Plejadier/Plejaren all diese Ziele erfüllt. (Von einem Menschen kann gesagt werden, er sei abhängig von einem Kult oder einer unnötigen Loyalität, wenn er fraglos akzeptiert, was der Kultführer als Wahrheit bezeichnet. Wenn man die Wahrhaftigkeit jeder Aussage in Frage stellen muss, die jemand macht, dann kann diese Quelle sich kaum als Kopf eines Kultes qualifizieren.) Weder Korff noch Auerbach erwähnen diese Erklärung, welche im Nachhinein doch eigentlich ziemlich offensichtlich ist. Glauben denn Verleugner wie Korff wirklich, dass Ausserirdische, die «von dort nach hier gelangen» und ihre UFOs wunderliche Manöver ausführen lassen können, über die wir nur staunen, nicht auch gewandter, kenntnisreicher, erfahrener und klüger sind als wir selbst?
Der gleiche Bericht (Korff, Seite 82) fügt dann den Satz ein: «Übrigens, niemand, nicht einmal seine Frau und Kinder, haben Semjase je gesehen.» Um wahr zu sein, müsste dieser Satz lauten: «Soviel wir wissen, hat kein Erdenmensch, ausgenommen Meier, Semjase je gesehen und erkannt, mit einer Ausnahme, von der Stevens (in seinem Preliminary Investigation Report, Seiten 177-179) berichtet.» Aber bedenken Sie den falschen Eindruck, den das Verschweigen hinterlässt, dass einmal vier Erwachsene, nebst Meiers Frau und Kindern, eine Tagessichtung von Semjases Strahlschiff erlebten. (Andere, die im Zusammenhang mit Meiers Kontakten Sichtungen von plejadischen Fluggeräten hatten, sind im Preliminary Investigation Report genannt.) Bis zu dem Zeitpunkt, als Meiers Frau ihre Sichtung hatte, stand sie allem fassungslos und verwirrt oder ungläubig gegenüber. Aber danach erzählte sie den Elders das folgende (aus UFO... Contact from the Pleiades, Vol. 2, von Lee und Brit Elders, Genesis III Publishing, Seite 45, aus dem Englischen zurückübersetzt):
«Im Juni 1976 warteten 7 Personen mit mir auf Billys Rückkehr von einem Kontakt. Er kam und sagte zu uns: 'Kommt mit mir an einen andern Ort'. Wir gingen und warteten. Es war Tag, und einer der Jungen sagte, wir sollten zum Himmel hochschauen. Es war unsere erste Sichtung am Tag. Das Schiff war sehr gross, wurde aber kleiner, als es aufstieg, und ich sah klar die Details oben am Schiff. Ich sah kleine Luken, und das ganze UFO schien aus Licht zu bestehen. Die Kinder, drei andere Frauen und ein Mann sahen es ebenfalls. Es gibt viele Lichter, die des Nachts über den Himmel gehen und von denen ich nicht sicher bin, was sie sind, aber hier war ich sicher, dass es Semjases Schiff war. Ich konnte es vorher nicht glauben, weil ich nie über UFOs gesprochen noch eines gesehen hatte. Aber von dem Tag an - jetzt glaube ich es.»
«Jetzt sind die UFOs zweitrangig; die Informationen der Plejadier kommen zuerst. Wir müssen lernen, zusammenzuleben - Mann und Frau, verschiedene Länder, verschiedene Rassen und verschiedene Welten.»
Diese Information ist seit 1983 verfügbar, und dass Korff sie aus seinem Buch weggelassen hat, ist ein skrupelloses Vorurteil des Berichterstatters. Augenzeuge einer Tagsichtung eines UFOs zu sein, mit dessen Pilot Meier Kontakt hatte, ist gewiss eine beweiserhebliche Information, die bezeugt, dass der Pilot existiert. Obwohl Korff (auf Seite 307) die Namen von 21 Zeugen für Meiers Kontakte auflistet, Billys Frau inbegriffen, die UFOs sahen, deutet er fälschlicherweise an (Seite 306), dass dies alles nur Nachtsichtungen «von Lichtklecksen» gewesen seien.
Der gleiche Teil des Abschlussberichtes besagt weiter (Korff, Seite 82): «Das Manuskript (Meiers Kontaktberichte) macht völlig klar, dass sie (Semjase) wünscht, Ihre Kontakte strikte auf Herrn Meier zu beschränken. Gewiss ein zweckdienlicher Wunsch.» Und wieder lässt der Bericht anderes wichtiges Material aus den Kontaktberichten weg, in denen Semjase Meier erklärt, weshalb sie diese Taktik aufrechterhalten, weil Meier sie deswegen mehrmals ausfragte und ihre Erlaubnis einholen wollte, bei Gelegenheit eine oder zwei andere Personen mitbringen zu dürfen. Ihre Begründung schloss die Notwenigkeit ein, zu vermeiden, dass ihre Kontakte zu gut bezeugt würden, was viele Menschen abrupt dazu zwänge, an ihre Existenz zu glauben, bevor sie mental und psychologisch darauf vorbereitet sind. Die Erklärung dieser Tatsache zu unterschlagen, kann ein völlig falsches Bild schaffen. Und wieder, der Gebrauch von «zweckdienlich» im Bericht impliziert durch Unterstellung, dass es für einen Schwindler zweckdienlich sei, das Kontakt-Einschränkungsthema zu ersinnen, während die Wahrscheinlichkeit ignoriert wird, dass es ein Teil der Strategie der Ausserirdischen war.
Der Abschlussbericht erwähnt weiter verschiedene, wortgetreu in den Kontaktberichten erschienene Erläuterungen Semjases an Meier, welche für die meisten Wissenschaftler wie 'alberne' Wissenschaft oder Pseudo-Wissenschaft klingen. Gemäss Korff glauben anscheinend die Mitglieder der schweizerisch-deutschen Studiengruppe, auf die er sich bezieht, dass, das was Ausserirdische ihren Kontaktpersonen/Entführten erzählen, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit sein muss! Es ist eine rechte Anmassung für ein Untersuchungsteam und scheint, wie hier gerade aufgezeigt, ungerechtfertigt. Etwas Desinformation einzuschliessen ist ein strategisches Mittel der Ausserirdischen und eine einleuchtende Alternative zur Möglichkeit, dass es Meier war, der nicht immer die Wahrheit gesagt hat; aber Korff scheint dies niemals bedacht zu haben. Jedenfalls ist es für uns nicht immer möglich, mit Gewissheit zu sagen, welche Erklärungen Desinformationen sind und welche nicht, obwohl sie unserem höchst begrenzten wissenschaftlichen Verständnis als solche erscheinen, das ohnehin des öfteren einer Revision bedarf, sobald die Wissenschaft wieder einen Fortschritt gemacht hat. Bedenkt man, auf wie viele Arten unsere Wissenschaft im vergangenen Jahrhundert auf den neuesten Stand gebracht werden musste, dann versuche man sich vorzustellen, wie viele weitere Erneuerungen und komplette Revisionen in den nächsten 50 Jahrhunderten gemacht werden müssen.
Korffs Fassung des Abschlussbericht sagt weiter, dass Meier «sich in die Vergangenheit nach Jerusalem zurückversetzen liess». Dies erfordert eine Korrektur: Er hat um diese Zeitreise nicht gebeten; sie wurde ihm vielmehr zu dem Zeitpuntk (1956) von seiner ausserirdischen Kontaktperson Asket auferlegt. Nur durch die Tatsache, dass einige geachtete Wissenschaftler im vergangenen Jahrzehnt zum Schluss kamen, dass Zeitreisen nicht undenkbar sein dürften, muss deren Möglichkeit von den UFO-Kritikern jetzt ernstgenommen werden.
Der Bericht erklärt dann: «Der Herr hört sich geduldig eine grosse Menge religiöser Philosophien von Herrn Meier an und bewundert gebührend dessen hohe Intelligenz». Hier, um damit zu beginnen, ist es irreführend, wenn Jmmanuel als 'der Herr' tituliert wird, da er zu dieser Zeit und im TJ durch prophetisches Sehen klarstellte, er sei weder der Sohn Gottes noch der 'Herr', wie er mit dem christlichen Titel bekannt wurde.
Weiter ist es irreführend, anzudeuten, dass Meier den grössten Teil des Gesprächs führte, dem Jmmanuel nur zuhörte. Während diesem Vergangenheits-Treffen mit Jmmanuel sprach Meier 91 Sätze, einschliesslich vieler Fragen an Jmmanuel, der 253 Sätze sprach. Dies ist das Gegenteil von dem, was der Bericht andeutet.
Von den 253 Sätzen beziehen sich nur wenige auf Meiers Intelligenz. In einem Satz wird Meier 'weise' oder 'schnelldenkend' genannt, und dies war in Erwiderung auf Meiers Erkennung und Würdigung von Jmmanuels seherischen Fähigkeiten. In einem anderen Satz sagte Jmmanuel Meier, dass er im Geiste sehr gebildet sei, was jedoch ein Unterschied ist zur mentalen Intelligenz. In einem weiteren sagte Jmmanuel zu Meier, dass er scharfsichtiger sei als erwartet, was jedoch nur auf eine unbekannte Erwartung verweist. An einem Punkt sagte er Meier, dass dieser eine Bedeutung richtig verstanden habe, was dann aber wieder 'wegfällt', als er Meier an einer andern Stelle sagt, dass er ihn nicht richtig interpretiert habe. Und einmal war er überrascht, dass Meier qualitativ erfassen konnte, wie es für ihn (Jmmanuel) möglich war, weit in die Zukunft zu prophezeien. Diese sind nur 2 oder 3 Sätze des Lobes auf 'hohe Intelligenz',und sie scheinen unter 253 Sätzen nicht unverdient zu sein, und die Bedeutung, die der Bericht ihnen zuschreibt, ist nicht berechtigt. Ein vorurteilsloser Bericht hätte etwas von der Substanz des Gesprächs diskutiert; aber wenn der Bericht neutral gewesen wäre, hätte Korff ihn nicht zu Veröffentlichung gewählt. Im Wesentlichen beinhaltete es Diskussionen darüber, wie sich das Christentum traurigerweise von Jmmanuels Lehren entfernte und über den Grad der geistigen Entwicklung Meiers im Vergleich zu Jmmanuel, ein Thema, das Meier natürlich ziemlich interessierte.
Was Korff schliesslich von Auerbachs Abschlussbericht präsentiert, spricht von Meiers zahlreichen charakteristischen Fehlern im Gebrauch der deutschen Sprache. Das unterstellt, dass dieselben Fehler in beidem, im deutschen TJ und den Kontaktberichten oder in Rashids Brief vorkommen, die von Meier angeblich zusammengeschwindelt wurden. Nun, wie schon erwähnt, sollte Meiers persönlicher Stil in den Kontaktberichten keine Überraschung sein, da es sich dabei um seine eigenen Widergaben seiner Gespräche mit den Plejadiern anlässlich eines Kontaktes vom Tag oder der Nacht zuvor handelt, die er von den Plejadiern durch eine schnelle Form von technisch übermitteltem 'automatischem Schreiben' erhielt. Sie wurden alle durch seine eigenen Gedanken ausgedrückt, d.h. in seinem eigenen schweizerdeutschen Wortlaut. Und selbst im TJ dürfte das nicht unerwartet sein, da Meier selbst den Text überarbeitet hat.
Betreffend Rashid können wir nicht erwarten, dass sein Wissen um das Deutsche, welches für ihn eine Zweit- oder Drittsprache war, unabhängig von dem sei, was er von Meier gelernt hatte. Er unterhielt sich 1963 öfters mit Meier, blieb mit ihm danach in Verbindung und dürfte mit ihm einen Briefwechsel geführt haben. So lernte Rashid von Meier höchstwahrscheinlich etwas Schweizerdeutsch. Man sollte es sogar erwarten, dass ein paar Brocken seines Schreibstils, den er von Meier angenommen hat, in seinen Briefen an Meier und ebenso in seiner Übersetzung des TJ erschienen ist, da er natürlich wusste, dass Meier der Hüter der TJ-Übersetzung war. Wie jedermann weiss, bleiben Teile einer Fremdsprache, die man von jemandem erlernte mit dem man sprach und den man respektiert, besser haften als das, was man aus einem Buch oder in der Schule lernt.
Nur drei Beispiele dieses falschen sprachlichen Gebrauches sind in Korffs Zusammenfassung des Berichts erwähnt, wovon das erste Meiers Gebrauch des 'yet however', womit 'doch aber' gemeint ist, was keine gute deutsche Grammatik verkörpert. Dies ist eine spitzfindige Beobachtung Auerbachs. Ich habe den Gebrauch von 'doch aber' im TJ fünfmal gefunden, und zwar in den Versen, die sich von jenen des Matthäus unterscheiden, und einmal in Rashids Brief. Wenn man annimmt, dass es tatsächlich ein Ausdruck ist, den Meier verwendet, dann könnte dies auch ein ausgezeichnetes Beispiel sein eines Ausdrucks, den Rashid von Meier aufgeschnappt hat und in der Folge gelegentlich brauchte, wenn er auf Deutsch seine Gedanken ausdrückte, die für Meier bestimmt waren. Auf der andern Seite kann man nicht sicher sein, dass Meier in seiner ersten Überarbeitung des TJ nicht versuchte, Rashids Übersetzung zu verbessern und dabei 'doch' vor 'aber' in einigen oder allen Fällen einsetzte. Auerbach war anscheinend nicht offen für eine oder beide dieser Möglichkeiten, da sie ihm nicht einzufallen schienen.
Das zweite Beispiel ist Meiers nicht seltener Gebrauch des deutschen Wortes 'so', womit 'so dass' gemeint ist.
Diese Beobachtung Auerbachs scheint ebenfalls korrekt zu sein, angenommen der unpassende Gebrauch von 'so' stamme nicht von Rashid selbst, während er übersetzte. Gleichzeitig sagt dies überhaupt nichts gegen die Richtigkeit des TJ aus, da ja Meier, wie bereits erwähnt, der Herausgeber ist. Das dritte gegebene Beispiel ist, dass 'Oliven' einmal (irgendwo) als 'Oiliven' geschrieben wurde, den Ölberg (Mount of Olives) betreffend. Da sich dies jedoch auf eine englische Übersetzung des TJ bezieht, und da dieses Wort für den Berg ab beiden Stellen im deutschen TJ richtig geschrieben ist, wie in der deutschen Bibel (Ölberg), ist diese Kritik völlig irrelevant. Es ist verwirrend, dass Auerbach dies zur Sprache gebracht haben soll.
Der Abschlussbericht (Korff, Seite 83) erwähnt, dass 'logisch' und 'Lebensformen' Lieblingsausdrücke Meiers sind. Obwohl dieser Punkt in Korffs Darstellung nicht gegeben ist, ist es aus Auerbachs Brief vom 31. März 1989 an mich klar, dass er durch das Auftreten von 'Logik' (ca. 20 Mal) im TJ, im Gegensatz zum Nichtvorkommen in der Bibel, schlussfolgerte, Meier habe sie im TJ plaziert. Wiederum stellte Auerbach eine Schlussfolgerung auf, die daher rührt, dass er bereits schon voraussetzte, das TJ sei ein Betrug, anstatt die Wahrscheinlichkeit zu untersuchen, dass ein Wort, das 'Logik' bedeutet, oft im Original-TJ vorkam und dann im frühen 2. Jahrhundert durch die christlichen Schriftgelehrten-Redakteure entfernt wurde, als diese das Matthäus-Evangelium zusammenstellten.
Man muss sich fragen, ob es nicht wahrscheinlich ist, dass, falls Jmmanuel grundlegende Wahrheiten lehrte oder sogar einige von den Plejadiern gelernt hat, diese nicht die Erwähnung von Logik einschliessen würden? Weder Auerbach noch Korff stellten diese Frage. Obwohl Logik in der damaligen judäidischen Literatur geringe oder keinerlei Bedeutung haben mochte, war sie ein gutentwickeltes Konzept in der griechischen Literatur, und selbst viele Hauptgelehrte des Neuen Testaments nehmen an, dass Jesus Griechisch konnte. Das TJ selbst deutet in einer ausgedehnten Prophezeiung, in der er über die Menschen der Zukunft spricht, darauf hin, dass Jmmanuel Kenntnis von einem griechischen Sprichwort hatte, das von Plato aus dem 4. Jh. v. Chr. stammt; es heisst: «Der Mensch ist das Mass aller Dinge»:
«So wird ihm verlorengehen auch der Grundsatz der ältesten Weisheit; dass für das Leben ist der Mensch das Mass aller Dinge, denn er ist doch ein Teil der Schöpfung.» (TJ 36:25)
Deshalb ist es nur folgerichtig, dass Jmmanuel im TJ auf den Gebrauch der Logik drängt.
Man sollte ebenfalls fragen, ob der Schreiber des Matthäus Grund gehabt hat, die Worte oder Gedanken, die sich um 'Logik' drehen, wegzulassen oder sie durch etwas anderes zu ersetzen, als er das TJ revidierte und sein Evangelium formulierte? Die Antwort auf diese Frage ist ebenfalls bejahend. Übereinstimmend mit anderen Änderungen, die der Zusammensteller des Matthäus-Evangeliums am TJ vorgenommen hat, scheint es, dass er TJ-Lehren ausgelassen hat, die den Leser ermuntern, selber zu denken, offenbar weil die Anhänger der neuen Religion den Lehren der Kirche und den Schriftgelehrten gehorchen sollten, anstatt unabhängig zu denken. Das heisst: Wenn man Logik verwendet, dann denkt man für sich selbst. Ein weiterer Grund für das Weglassen von 'Logik' durch den Schreiber ist der, dass dieses Konzept in nichtjüdischen Ländern, wie z.B. in Griechenland, in häufigerem Gebrauch war als im Lande Israel, und da der Zusammensteller des Matthäus-Evangeliums in seinen Ansichten pro-jüdisch war (wie man in 8 oder 9 Versen bei Matthäus erkennen kann), hat 'Logik' bei ihm keinen Anklang gefunden. Sechs von 20 Verwendungen von 'Logik' finden sich in Texten von Jmmanuels Lehren, die lange nach seinem Überleben der Kreuzigung von ihm gegeben wurden, und das allein mag Grund genug sein, weshalb der Schreiber des Matthäus-Evangeliums 'Logik' nicht verwendet hat.
Meiers bevorzugter Begriff 'Lebensform' hat wenig Zusammenhang mit dem TJ, da er dort nur ein einziges Mal erscheint. Man braucht hierfür nur an den Kontext des TJ zu denken: Jmmanuel, selbst Kontaktierter, der 40 Tage und Nächte von der gleichen Gruppe Ausseridischer (Plejadier/Plejaren) unterrichtet wurde - die auch Meier kontaktierten - und der einen ausserirdischen biologischen Vater hatte und sich dessen bewusst war, sprach oft in Ausdrücken dieser 'Menschenrasse', und von der Schöpfung als Erzeugerin der Universen und aller lebenden Dinge. Vor diesem Hintergrund ist es überhaupt nicht überraschend, dass der Begriff 'Lebensformen' ebenfalls Erwähnung findet. Zweifellos kommt der Begriff in den Kontaktberichten häufiger vor, wo das Thema mehrmals auftrat in Verbindung mit Meiers zahlreichen Fragen an Semjase über alle Arten von Themen und ihren Antworten.
In seinem Brief vom 11. März 1988 machte mich Auerbach darauf aufmerksam, dass in Rashids Brief der Satzteil «Es ist mir leid» einen grammatikalischen Fehler darstelle, der in Meiers Kontaktberichten ebenfalls vorkomme, was darauf hinauslaufe, dass Meier Rashids Brief gefälscht habe. Der bevorzugte Ausdruck ist: «Es tut mir leid.» Allerdings könnte dies ebenfalls eine typische Redewendung sein, die Rashid 1963 von Meier aufgeschnappt hat. Andererseits ist dieser Ausdruck nicht einmal so ungewöhnlich, denn der Gebrauch von 'ist' anstelle von 'tut' wird in Cassels Deutsch-Englisch Wörterbuch von 1978 akzeptiert (siehe unter 'leid').
Weitere Kritiken Auerbachs basieren einfach auf der Tatsache, dass viele Teile des TJ Inhaltes anders sind als in der Bibel, was ebenfalls zu seinem ursprünglichen Vorurteil beiträgt, das TJ könne keinesfalls echt sein. Dies ungeachtet der Tatsache, dass er fand, das TJ sei ein 'überzeugendes Dokument' (in der Korrespondenz vom 31. März 1989) und dessen 'Schlusswort und Erklärung'-Seite sei 'besonders interessant' (in der Korrespondenz vom 2. September 1988).
Korff erwähnt dann (Seite 83) eine sogenannte Analyse des TJ durch Michael Arends, einem deutschen Ufologen, in welcher «Ähnlichkeiten festgestellt wurden zwischen der Schreibmaschinenschrift, benutzt von Meier zum Niederschreiben der Semjase-'Kontakt'-Berichte und 'Rashids' Übersetzungen, von denen Meier behauptet, sie aus Bagdad erhalten zu haben. Arends identifiziert spezifische Buchstabencharakteristika, die darauf hindeuten, dass dieselbe Schreibmaschine verwendet wurde.» Dies ist im wesentlichen dieselbe Behauptung, die bereits diskutiert und als unbegründet aufgeklärt wurde. Um diese Art von Fragen zu beantworten, wäre es jedoch sehr hilfreich, wenn Meier die rohen TJ-Übersetzungen aufgehoben hätte, die er damals von Rashid erhielt. Nachdem Meier die Abschrift des TJ-Manuskripts überprüft und für die Veröffentlichung von 1977-78 vorbereitet hatte, bewahrte Meier sie leider nicht auf. Von seinem Standpunkt aus bestand dafür keine Notwendigkeit, da Lagerraum sehr gesucht war und er aufgrund seiner gemeinsamen Entdeckung mit Rashid wusste, dass das TJ echt war - und ausserdem, wenn seine vielen hundert Photographien plejadischer Strahlschiffe jemanden nicht überzeugten von der Realität seiner Erlebnisse, würden weitere, weniger direkte Beweise einen solchen Menschen ebenfalls nicht überzeugen.
Korff fährt weiter und sagt: Arends «entdeckte, dass ganze Passagen aus einer Standardversion der Lutherbibel geklaut und ausgeschmückt wurden». Das betrifft ebenfalls dasselbe Gebiet wie bereits abgehandelt. Was Korff mit dieser ungeprüften Behauptung unterlässt zu sagen, ist, dass irgendein Priester, der mit den Evangelien bereits gut vertraut ist, dies ebenfalls fände, weil seine Übersetzung natürlich dem Text des Evangeliums sehr gleichen würde, wenn er jene Passagen des TJ übersetzte, die am getreulichsten ins Matthäus-Evangelium übernommen wurden. Die folgende Frage würde für ihn entstehen: Sollte er diese Passagen in die Worte und Sprache jener Bibelversion übersetzen, mit der er am vertrautesten ist, oder sollte er eine bestimmte Bibel als Vorlage verwenden und deren Sprache benutzen, die mit diesen Parallelpassagen übereinstimmt? Das letztere ist eine offensichtliche Wahl, in welchem Fall er die gut bekannte und bevorzugt gebrauchte deutschsprachige Bibel (die Luther-Bibel) verwendet hätte, da vom Aramäischen ins Deutsche übersetzt wurde. Die einzige andere Alternative wäre gewesen, zu versuchen, seine Übersetzung in einer Form zu gestalten, die frisch erscheint und nie zuvor gebraucht wurde, wie z.B. den Ölberg als 'Olivenhügel' oder 'Berg der ovalen Steinfrüchte' zu bezeichnen, als extremes Beispiel der Probleme, auf die man stossen würde. So hatte Rashid offenbar die deutsche Bibel zur Hand und verwendete deren Deutsch für bekannte Passagen.
Doch aus einem Blickpunkt, der weder von Arends noch Korff in Betracht gezogen wurde - dass das TJ echt sein könnte -, findet man, dass es der Matthäus-Verfasser war, der viele Einfügungen, Auslassungen und Ersetzungen machte, als der das TJ als seine Quelle gebrauchte. Und man findet aus diesem Blickwinkel ein sehr widerspruchfreies Bild der theologischen Tendenz/Einstellung dieses Verfassers, ebenso wie frische und widerspruchfreie Lösungen für die Probleme der Evangeliums-Prioritäten und Interpretationen der wenigen, prägnanten und vieldeutigen Aussagen über die Entstehung der Evangelien, die von gewissen frühen Kirchenvätern überdauert haben, aber die Hauptstrom-Bibel-Forschung noch immer vor Rätsel stellen. Diese im Matthäus(-Evangelium) einverleibten Änderungen sind dann das, was Arends von seinem Standpunkt aus, dass Meier sich des Betruges schuldig machte, als «Verschönerungen» bezeichnet. So machen sich Arends und Korff der Unterlassung schuldig, sogar die Wahrscheinlichkeit in Betracht zu ziehen, dass es der Matthäus-Verfasser war, der massive herausgeberische Änderungen in der Übertragung des Quellendokuments machte, dem TJ, in eine Form, die von der Frühkirche akzeptiert werden konnte, nämlich ins Matthäus-Evangelium. Der interessierte Leser wird wohl 'Die Probleme der Ursprünge der Evangelien des Neuen Testamentes' zu konsultieren haben, um zu erfahren, wie stark die Beweise sind, dass Matthäus (nicht Markus) das erste geschriebene Evangelium war, in Hebräisch oder Aramäisch; Markus war das zweite und Lukas das dritte, wie bezeugt durch die frühen Kirchenväter Irenäus, Origenes und Augustinus, und von Bischof Papias angedeutet.
Auf Seite 83 seines Buches erwähnt Korff einen verbalen Angriff auf Meier, der vor nicht zu langer Zeit durch Underground Video (UV) aus Beverly Hills, CA, lanciert wurde. Deren Anschuldigungen scheinen jedoch derselben Natur zu sein wie Korffs - ganz unbegründet, mit wenigen Details, die verfügbar gemacht wurden. In einer Fussnote jedoch, bezugnehmend auf ein Gespräch mit dem Präsidenten von UV, erwähnt Korff eine spezielle Anschuldigung: dass UV «Beweise entdeckt hat, die beweisen, dass das Talmud Immanuel kein Aramäisch enthält!» Man weiss kaum, was man mit dieser Anschuldigung machen soll. Soll sie bedeuten, dass UV oder Korff denken, dass nach der Übersetzung eines Dokuments vom Aramäischen ins Deutsche das letztere aramäisch Geschriebenes enthalten sollte?
Um diese Anschuldigung im intelligentesten Licht zu interpretieren: Es mag sein, dass UV behauptete, dass das deutsche TJ keine unbeholfene Sprache zeigt, die darauf hinweist, dass es an gewissen Stellen buchstäblich aus dem Aramäischen übersetzt wurde. Solche Hinweise, sofern im Text vorhanden, würden Aramäismus genannt, wessen Bedeutung Korff nicht verstanden haben mag. Im deutschen TJ von 1978 gibt es einige Aramäismen, die genügend offensichtlich sind, dass selbst ein Nichtgelehrter des Aramäischen, wie ich selbst, diese identifizieren kann (mit der Hilfe einiger Textbücher, die den Aramäismus in den Evangelien diskutieren). Ein Teil davon beinhaltet Sätze der Art, in denen «und er sprach» oder ähnliche Worte vorkommen, anscheinend überreichlich, unmittelbar einem andern Verb folgend, welches beinahe die gleiche Bedeutung hat, so z.B. «antwortete». Es ist ein Hinweis, dass der Originaltext keine Anführungszeichen enthielt, da Interpunktion erst ein paar Jahrhunderte später erfunden wurde. So diente «und sprach» dazu, dem Leser zu zeigen, dass ein Zitat begann. Nach solchen Hinweisen würde man hauptsächlich in jenen Teilen des TJ suchen, die keine Matthäus-Parallelen haben, da dieselben Überreichlichkeiten auch in der deutschen Bibel weiterbestanden, welche von alten Texten stammt (griechische oder lateinische). Ein Beispiel findet statt im TJ 28:41, welches bei Matthäus keine Parallele findet, dies aus Gründen, die offensichtlich werden. Eine buchstäbliche Übersetzung aus dem Deutschen (Original dieses Textes in Englisch! d.Ü.), mit der überladenen Phrase in Kursivform, lautet:
«Jmmanuel aber antwortete und sprach: 'Wahrlich, ich sage dir: Wohl mag es dir gelingen, Judas Ischarioth vor dem Volke für lange Zeit des Verrates zu beschuldigen an mir, doch aber wird die Wahrheit kommen und in aller Welt in aller Leute Munde sein.'»
Die aktuelle englische Übersetzung durch Wild Flower Press lässt das überladene «und sprach» weg, was darauf hinweist, wie leicht ein solcher Aramäismus unschuldigerweise entfernt werden kann. Glücklicherweise haben jedoch weder Rashid noch Meier oder dessen Helfer diese und einige andere Überladungen (redundancies) entfernt. (Sollte angenommen werden, dass Meier, mit keiner höheren Ausbildung in biblischen Studien, von diesen Kenntnis gehabt haben sollte und solche Hinweise in einen unterliegenden alten Text hineinschwindelte?) Ein anderer solcher Vorfall findet statt im TJ 29:27, in der deutschen Fassung von 1992, welches TJ 29:33 in der 1978er-Version entspricht. Zwei weitere kommen vor in TJ 31:12 bzw. 13, welche buchstäblich lauten:
«Maria aber fragte und sprach: 'Aber er war doch tot und hat hier als tot gelegen, wie kann er denn auferstehen?' Da aber antwortete der Wächterengel und sprach: 'Was suchet ihr einen Lebendigen unter den Toten?'»
Ein anderer Fall kommt vor in TJ 31:52, ein anderer in TJ 33:23 (1992er-Version; in TJ 33:21, 1978-Version); ein weiterer in TJ 35:20 (1992er-Version; in TJ 35:21, 1978er-Version); und noch ein anderer in TJ 23:33. Zwei weitere kommen vor in TJ 29:45,46 (1992er-Version; in TJ 29:50,51 in der 1978er-Version). In einer wörtlichen Übersetzung lauten diese:
«Langsam aber verebbte das Geschrei und so hob der Landpfleger an ein drittes Mal und fragte sie und sprach: 'Welchen wollt ihr unter diesen zweien, den ich euch soll freigeben?'» Das Volk aber schrie und sprach: 'Barabbas sollst du uns freigeben!'»
Zwei weitere Fälle kommen in den nachfolgenden zwei TJ-Versen vor, und ein anderer in TJ 30:6. Und noch ein weiterer geschieht in TJ 31:51. Es sind dies 14 Fälle, die hier aufgezeigt wurden; es mag gut noch mehr geben.
Ein charakteristischerer Typ von Aramäismus kommt in TJ 3:31 vor, im Absatz:
«Und da Jmmanuel getauft war, stieg er alsbald aus dem Wasser des Jordans; und siehe, da fiel ein metallenes Licht aus dem Himmel und stürtzte über den Jordan. Also fielen sie alle auf ihr Angesicht und gruben es in den Sand, derweil eine Stimme aus dem metallenen Lichte sprach: 'Dies ist mein lieber Sohn, ...'»
Der kursive Ausdruck bedeutet im originalen Aramäisch sich niederzubeugen, oder niederzukauern vor einer erhabenen Person oder einem Objekt. In diesem Fall kann der Ausdruck jedoch buchstäblicher als gewöhnlich genommen werden, dies wegen der Angst, welche die nahe Begegnung mit einem UFO bestürzten Zuschauern einflösst.
Noch ein weiterer verschiedener Typus von Aramäismus kommt in der Bergpredigt vor, in TJ 5:30, ein Vers, der bei Matthäus nicht vorkommt. Dieser Vers, in einer wörtlichen Übersetzung aus dem Deutschen, welche den Aramäismus darstellt (kursiv), lautet:
«Wenn dir ein Gedanke Ärgernis schafft, dann vernichte ihn und verbanne ihn aus deinem Hirn, denn es ist besser, einen ärgerniserregenden Gedanken zu verderben und nicht die ganze Gedankenwelt in Aufruhr zu bringen.»
Wenn Rashid sich bemüht hätte, dies in besserem Deutsch wiederzugeben, dann hätte er hier das gewöhnliche deutsche Wort «als» verwendet, was «than» bedeutet, anstatt «und nicht». Und in der Tat wird in der englischen Übersetzung von Wild Flower Press «than» verwendet, wodurch der Aramäismus entfernt wird. Es stellt sich heraus, dass der aramäischen Sprache die Fähigkeit fehlte, diesen vergleichenden Sinn so auszudrücken, wie wir es uns gewohnt sind (siehe M. Black, An Aramaic Approach to the Gospels and Acts, 3rd Ed., 1967, Oxford Univ. Press, Seite 117); (dass sie) kein direktes Gleichwertiges für «als» hat, weshalb andere Sprache verwendet wurde, um den beabsichtigten Gedanken rüberzubringen.
Diese Beispiele zeigen einige Aramäismen und Beweise für die im deutschen TJ aufgezeigten uralten Ursprünge - in einer solch folgerichtigen Art, wie es aus indirekten Beweisen möglich ist -, dass das TJ kein Schwindel ist. Korffs Behauptung des Gegenteils (Seite 84) zeigt das Fehlen jeglicher Substanz.
Korff und die Hasenböl-Langenberg-Photos
Eine von Meiers Photographien dieser Serie ist eine der berühmtesten, das schöne «sonnenschimmernde» Photo, welches ein paar goldene Strahlen der untergehenden Sonne zeigt, die sich auf dem Strahlschiff reflektieren (Lee und Brit Elders, UFO... Contact from the Pleiades, Vol. 2, Seite 38). Korff zeigt davon (Seite 205) eine Schwarzweissversion. («Strahlschiff» nennen die Plejadier ihre Fahrzeuge, wie sie Meier erzählten.) Der andere Grund, weshalb ich diese aus jenen Photos ausgewählt habe, die Korff diskutiert, ist der, dass er in seinem ersten Büchlein, mit dem er versuchte, Meier zu entlarven (The Meier Incident: The Most Infamous Hoax in Ufology; 1981), zuerst suggerierte (Korff, 1981, Seite 8, Mitte), dass das Photo mit einem UFO (kleines Modell) vor einem realen Laubbaum gefälscht wurde. Aber dann, auf derselben Seite, suggerierte er (Korff, 1981, Seite 8, unten), dass es mit einer anderen Methode gefälscht wurde: Darüberlegen des Negatives eines UFO-Modell-Photos eines gegenstandslosen Hintergrundes auf das Negativ eines Photos eines landschaftlichen Hintergrundes, und die beiden Bilder in einem Vergrösserungsapparat zusammenfügend (Doppeldruck-Technik). Es ist jedoch noch erstaunlicher, dass Korff im selben Jahr stattdessen eine dritte Methode suggerierte, wie Meier das Photo hätte angeblich erschwindeln können - durch das Aufhängen eines UFOs Modells an einen Modell-Baum (Korff, «The Billy Meier Hoax,» Frontiers of Science, März-April, 1981, Seite 31)! Deshalb war es für mich von einigem Interesse, zu sehen, ob er, gut 15 Jahre später, sich auf eine bestimmte Methode festgelegt hatte.
Korff sagt (Seite 203), dass er 1991 von Meiers Gruppe Photoabzüge dieser Serie für eine Analyse kaufte, obwohl er anderswo selbst zugab, dass dies unbekannte Generationen (oder Kopien) seien, die von Meiers Originaldias gezogen (removed from) wurden. Andererseits war das Meier-Photo-Material, welches Wendelle Stevens und sein Team für die Analysen verwendete, solches der zweiten Generation, und Meiers der 1. Generation. Im frühen 1978 erhielt Stevens von Meier die Erlaubnis, 40 von Meiers Dias in ein Photolabor in die Schweizer Stadt Winterthur mitzunehmen, zusammen mit dem Gruppemitglied Bernadette Brand, um deren Behandlung und Sicherheit zu überwachen. Diese 40 wurden ausgewählt, weil sie Originale zu sein schienen, oft Vordergrund- und Hintergrundmerkmale zeigten, gut fokussiert waren und eine Auswahl verschiedener Orte zeigten. Es wurden davon Internegative hergestellt, die Stevens noch immer besitzt.
Diese Internegative sind von der 2. Generation, ausser der später erwähnten wenigen ausgewählten einer Serie (diese zeigen das Schweizer Düsenflugzeug beim Vorbeiflug am Strahlschiff bei Schmarbüel-Maiwinkel); diese Serie kam, wie Meier feststellte, vom Photoentwickler mit einer Links-rechts-Verwechslung zurück, was für Meier bedeutete, dass jemand Emulsion-auf-Emulsion-Duplikate gemacht und die Originale behalten hatte. Diese Serie wurde im April 1976 aufgenommen, rund 15 Monate nachdem seine Plejadier-Kontakte begonnen hatten, zu der Zeit die Schweizer Regierung und vielleicht andere aufmerksam geworden waren und versuchten, seinen Erhalt von Photos abzufangen.
Zusätzlich zu diesen 40 Zweitgeneration-Internegativen hatte Stevens ein wenig später gleichermassen ungefähr ein Dutzend Positiv-zu-Positiv-Abzüge (Dia zu Photoabzug), die von weiteren Meier-Originalen gemacht wurden. Auch diese waren zweiter Generation. (Die vorgängige Information ist von Stevens; persönlicher Briefwechsel vom 14. April und 15. Mai 1995.) So hatte das Analyse-Team unter Stevens das bestmögliche Photomaterial zur Analyse, abgesehen von den Originalen selbst, über die gute Kontrolle zu bewahren Meier schliesslich gelernt hatte, wenn er sie nicht verschwinden lassen wollte.
Stevens liess das Zweitgeneration-Internegativ des sonnenschimmernden Hasenböl-Langenberg-Photos mit einem Laser scannen und vergrössern. Das resultierende Photo zeigte ganz klar eine Astgabel eines Laubbaums 48 Meter von der Kamera entfernt, auf der Vorderseite des Strahlschiffes, für den Betrachter weit links. In den Schwarzweissreproduktionen in Stevens’ Preliminary In